BFC DYNAMO gegen SV LICHTENBERG 47 1:0 am 12.06.13:

FRÜHES GUTSCHE-TOR ENTSCHEIDET SPANNENDES FINALE! BFC Dynamo gewinnt den Berliner Pilsner-Pokal und freut sich auf den VfB Stuttgart - Lichtenberg 47 mehrfach dem Ausgleich ganz nahe. Pfostentreffer, Glanzparaden, T-Shirt-Wetter, ein paar Bengalos und eine Riesen-Kulisse: Fußballherz, was willst du mehr? Das Finale um den Berliner Pilsner-Pokal hat am Mittwoch die Erwartungen mehr als erfüllt. Die beiden Oberligisten BFC Dynamo und Lichten- berg 47 lieferten sich in die 5. Minute der Nachspielzeit eine an Spannung nicht mehr zu überbietende Partie. Am Ende feierten gut 5000 BFC-Fans ihre Dynamos, die mit 1:0 gewannen und damit nach 1999 und 2011 zum dritten Mal Berliner Pokalsieger wurden. Jetzt erwartet der BFC in der 1. DFB-Pokal Hauptrunde den VfB Stuttgart. Gespielt wird am ersten August-Wochenende. BFC-Trainer Volkan Uluc wusste, bei wem er sich "in einem nervenaufrei- benden Finale" zu bedanken hatte. Torwart Carsten Busch war es, der in der Schlussphase die drohende Verlängerung mehrfach verhinderte. Und hätte Lichtenberg 47 die Extra-Time erreicht, wer weiß, ob der BFC am Ende den Pokal in die Höhehätte stemmen dürfen. Den Dynamos schien nämlich, je länger das Spiel andauerte, mehr und mehr der Strom auszugehen. "Wir hatten auch das nötige Quäntchen Glück", wusste Uluc. Wie wahr. Vor allem in der 84. Minute, als zunächst der gerade eingewechselte Moussa Doumbia nach einem beherzten Solo am bärenstarken Busch scheiterte und Sekunden später Sebastian Reiniger den Innenpfosten traf. Auch in der Nachspielzeit stockte so manchen Dynamo-Fan der Atem. Wieder war es Reiniger, der sich im BFC-Strafraum behauptete. Statt selbst den Abschluss zu suchen, wählte er einen Querpass, den der heranfliegende Doumbia aber um Zentimeter verpasste. Wenig später pfiff der ausgezeichnet leitende Lasse Koslowski den Pokalfight ab. Dass die Spieler von Lichtenberg 47 am Ende enttäuscht den Platz verlassen mussten, hatten sie sich größtenteils selbst zuzuschreiben. Beeindruckt von der großen Kulisse gelang den 47ern in den ersten 40 Mi- nuten rein gar nichts. Ideenlos wurden die Bälle nach vorne geschlagen. Die BFC-Defensive hatte leichtes Spiel und profitierte dabei von der frühen Füh- rung durch Kevin Gutsche (5.). Unmittelbar zuvor hatte Schiri Koslowski durch Foul an Björn Brunnemann klug auf Vorteil entschieden - der BFC nutze dies konsequent aus. Erst kurz vor der Pause wurden die Lichtenberger mutiger. Prompt hatte Kai Druschky eine gute Chance, doch Marciej Kwiatkowski ret- tete auf der Linie (43.). Fortan waren die 47er im Spiel und nach dem Wechsel "klar überlegen", wie Trainer Daniel Volbert meinte. Bei einem Kopfball an den Pfosten (48., Patrick Brendel) und der wohl besten Chance des gesamten Spiels (62., Preiß schießt freistehend aus kurzer Distanz über das leere Tor) hätte sich der BFC indes die zittrige Schlussphase ersparen können. "Glückwunsch an den BFC. Die haben das eine Tor geschossen. Wir nicht", gratulierte Volbert seinen Kollegen Uluc, um hinzuzufügen: "Wir dürfen gehobenen Hauptes nach Hause gehen." In der Tat.
BFC DYNAMO gegen SV SPARTA LICHTENBERG 1911 4:0 am 14.07.12:

TORMASCHINE STEINBORN! Eine Halbzeit lang hielt Landesligist Sparta Lichtenberg ausgezeichnet mit, nach der Pause mussten die Gäste kräftemäßig Tri- but zollen. Der eingewechselte Matthias Steinborn erschoss Sparta im Alleingang in nur einer Halbzeit. Der BFC ließ den Ball von Beginn an gut laufen, doch Sparta ließ in den ersten 25 Minuten wenig zu. In der 6. Minute hatte Sparta sogar die große Chance zur Führung, doch freistehend scheiterte Feiler an BFC-Keeper Busch. Allmählich machte Dynamo mit präzisem Angriffsspiel über die Flügel Druck. Nach einer Ecke von Wemmer verlängerte Brendel auf Kwiatkowski, der scheiterte per Kopf an Sparta-Keeper Zaumzeil (33.). Die nächste Ecke von Wemmer hätte sich in die lange Ecke gesenkt, doch auch da passte Zaumseil auf (36.). Nach dem Seitenwechsel erhöhte Dynamo den Druck, Sparta ging die Luft aus, die Abspielfehler bei den Gästen häuften sich. Nach einer Flanke des eingewechselten Werner aus dem Halbfeld traf Steinborn flach zur Führung. Steinborns Schuss in die lange Ecke brachte das 2:0. Nach Pass von Preiß traf er flach zum 3:0, mit einem Schuss in den Winkel stellte der Goalgetter schließlich den Endstand her. Beide Trainer sind mit dem derzeitigen Stand der Vorbereitung durchaus zufrieden. BFC-Coach Volkan Uluc möchte seine Spieler in die Verantwortung nehmen und damit seine Phi- losophie von einer verbesserten Spielkultur verwirklichen. "Die Spieleröffnung ausgehend von der Viererkette hat mir heute schon gefallen, wir haben eine gute Mischung aus jungen und erfahrenden Spielern", sagte Uluc. "Wir wollen den Markt in Ruhe sondieren, jeweils eine weitere Verstärkung für Abwehr, Mittelfeld und Angriff wäre durchaus noch willkommen." Dem neuen Sparta-Trainer Daniel Dejanovic fehlen zehn Spieler verletzungs- und ur- laubsbedingt, gegen den BFC hatten die Lichtenberger nur zwei Auswechselspieler dabei. "Kompliment für die starke Defensivleistung unseres Teams in der ersten Hälfte, danach war der Kräfteverschleiß zu groß. Wir haben gute Charaktere in unseren Reihen - also wollen wir oben angreifen", sagte De- janovic.
klingeltöne
FUWOSPIELBERICHTE VOM BFC DYNAMO DER SAISON 2012/13
BFC DYNAMO gegen FSV OPTIK RATHENOW 0:1 am 18.07.12:

DYNAMO MIT LADEHEMMUNG! Es war ein munteres Testspiel zwischen Oberligist BFC Dynamo und Regionalliga-Aufsteiger Optik Rathenow. Bereits in den ersten Sekunden stand Kalan nach einem Aussetzer von Brendel alleine vor Busch, doch schoss der der Außenstürmer knapp vorbei. In der Folge er- spielte sich der BFC zwar ein Chancenplus, doch weder Steinborns Hochkaräter (7., 18., 51.) noch Brunnemanns Elfmeter (40.) fanden den Weg in Optiks Kasten. Trotz Dynamos optischer Überlegenheit im zweiten Durchgang brachten die Gäste ihre Führung (durch Turan-Kopfball) über die Zeit und hätten durch einigen Konter das Ergebnis noch höher gestalten können.
SV EMPOR BERLIN gegen BFC DYNAMO 0:1 am 21.07.12:

DYNAMO SIEGT NUR KNAPP! Wie schon am Dienstag (0:0 gegen MSV Rüdersdorf) testete Berlin-Ligist SV Empor am Sonnabend gegen Oberligist BFC Dyna- mo vor allem den Defensivverbund. Allerdings hatte Empor in der Anfangsphase mächtig Glück und konnte sich bei Keeper Dietrich bedanken, der gegen Preiß (nach nur 15 Sekunden), Kwiatkowski (3.), erneut Preiß (5.), Werner (8.) und Steinborn (26.) mit starken Paraden glänzte. Obwohl der BFC das Ge- schehen im Jahn-Sportpark im Griff hatte, sicherte Empor über 60 Minuten lang hinten die Null. Gelenkt vom starken Neuzugang Brunnemann hatte Dyna- mo die größeren Spielanteile. Aber es fehlte den Weinroten im Angriffsdrittel die letzte Entschlossenheit und Präzision. Nicht zuletzt deshalb sucht der neue BFC-Trainer Volkan Uluc noch Verstärkung für den Angriff: "In der Offensive müssen wir uns noch steigern. Vorne fehlt uns der entscheidende Kick." Denn Uluc weiß für ein ernsthaftes Eingreifen ins Aufstiegsrennen muss ein eiskalter Knipser ("am besten mit Erfahrung") her. Überhaupt sah der BFC-Coach nach den Belastungen der Vorbereitung eine ordentliche Leistung: "Das war ein guter Test. Mit der Spielanlage und der Defensivleistung bin ich bisher zufrieden." Ein großes Lob verdiente sich schon der spielfreudige Ex-Profi Björn Brunnemann: "Er ist schon bei 90 Prozent, da müssen die an- deren noch hinkommen." Bei Dynamo wirkte bis zur Pause Probespieler Tom Butzmann (zuletzt Hallescher FC) als Rechtsverteidiger mit. Ob er verpflich- tet wird, ist noch offen. Für ihn kam nach der Pause Eigengewächs Sangare, der schließlich das Tor des Tages erzielte. Ausgerechnet Empors erste Ecke führte zu einem BFC-Konter, Brunnemann setzte den mitgelaufenen Verteidiger gekonnt ein, der frei vor Dietrich die Nerven behielt. Keine zehn Minuten zuvor hatte Dynamo indes Glück, als Empors Nan-Danke unkonzentriert vom Elfmeterpunkt scheiterte (55.). Empor-Coach Martin Krüger hatte Rajemann als Schützen vorgesehen, doch der Gefoulte schnappte sich die Kugel selbst und vergab prompt.
BFC DYNAMO gegen 1.FC MAGDEBURG 1:2 am 04.08.12:

KWIATKOWSKI PATZT VOM PUNKT! Zu DDR-Zeiten trafen sich beide Vertretungen oft auf Augenhöhe. Jetzt viele Jahre später sind sie fünft- und viertklas- sig, aber im Vorbereitungsspiel zog die Paarung die Zuschauer an. Mehr als 2000 Fans füllten das Sportforum in Hohenschönhausen. Obwohl bei beiden noch nicht alles zusammenlief, gab es viele gelungene Aktionen. Der BFC Dynamo, erstmals mit Neuzugang Tom Butzmann (21) vom Halleschen FC, be- stimmte über weite Strecken das Spiel. Beide Angreifer, Keser und Steinborn, beschäftigten die Magdeburger Deckung und erarbeiteten sich besonders vor dem Wechsel eine Reihe von Chancen. Nach einem Abseitstreffer, der zu recht aberkannt wurde, schoss Preiß knapp am Pfosten vorbei (10.), ehe Steinborn im letzten Moment gebremst wurde (11.). Steinborn ließ zwei weitere gute Gelegenheiten aus, auch weil Magdeburgs Torwart Tischer einen starken Tag hatte. Wie man es besser macht, zeigte Krieger auf der Gegenseite, als er die Flanke von Beil ins lange Eck verlängerte. Da sahen Kwiatkow- ski und Brendel in der BFC-Abwehr schlecht aus. Zwei Gewaltschüsse von Brunnemann und Wemmer, der einen guten Part im Mittelfeld spielte, bestä- tigten die gute, aber wenig produktive Leistung des Oberligisten. Zur zweiten Halbzeit wechselte Magdeburg gleich siebenmal aus, am Geschehen än- derte sich nichts. Der BFC bemühte sich, spielte gefällig, aber aus dem Spiel heraus folgte nichts Zählbares. Erst ein Foul an Keser führte zu einem Straf- stoß, den Kwiatkowsi verwandelte, nachdem Tischer mit den Händen noch am Ball war (76.). Als dann der eingewechselte Penalver ebenfalls zu Fall ge- bracht wurde und Kwiatkowski erneut vom Punkt antrat, parierte Tischer (85.). Den Schock verkrafteten die Berliner nicht und agierten fortan in der Ab- wehr leichtsinnig. Da zeigte sich, dass der Regionalligist erheblich cleverer agierte. Ein gut herausgespielter Konter sorgte schließlich für den glücklichen Sieg.
FC POMMERN GREIFSWALD gegen BFC DYNAMO 1:0 am 12.08.12:

DYNAMO PENNT EINMAL ZUVIEL! Nein, es sollte nicht das erwartete Feuerwerk des hoch gehandelten BFC Dynamo werden. Viel mehr feierte der Aufstei- ger aus Greifswald einen 1:0-Heimerfolg. Nüchtern die Analyse von BFC-Coach Volkan Uluc nach der Partie: "Wir haben heute kein Tor geschossen und demzufolge auch verdient verloren." Die Berliner begannen allerdings gar nicht so schlecht. Mit knallhartem Pressing ließ der Favorit den Spielern des Aufsteigers kaum Luft zum Atmen. Doch Torchancen konnten sich die BFC-Akteure unter den Augen der gut 300 mitgereisten Anhänger zunächst nicht erarbeiten. Die spielerischen Defizite machten die Pommern mit Einsatz und Zweikampfhärte wett. Zudem stand das Abwehr-Bollwerk um Kapitän Manu- el Kraft und La´Vere Corbin-Ong sicher. Erst nach 20 Minuten vergab Patrick Brendel mit einer Direktabnahme die erste gute Möglichkeit zur Führung. Das FCB-Team um Trainer Eckart Märzke konnte vor allem bei Kontern für Gefahr sorgen. Gints Freimanis scheiterte an einem Abwehrbein - den Nachschuss setzte Ost ans Außennetz (25.). Ein toller Volleyschuss von Freimanis wurde zur sicheren Beute von BFC-Keeper Busch. Doch Dynamo schlug zurück. FCP Innenverteidiger Simdorn verschätzte sich und der erst gerade verpflichtete Patschinski hob das Leder über Keeper Schmidt und den Pommern-Kasten (32.). Vier Minuten später parierte Schmidt einen Kopfball von Butzmann in sensationeller Manier. Dass die Hansestädter mit einer Führung in die Kabine gingen, waren einer langen Einwurf-Flanke von Marco Kröger zu verdanken. Die in dieser Szene unaufmerksame BFC-Abwehr ließ Ost entwischen, der hielt den Fuß hin und Busch hatte das Nachsehen. "Es hatte sich im Vorfeld bis Berlin rumgesprochen, dass die Greifswalder bei Einwürfen gefährlich sind - meine Mannschaft hat in dieser Szene schlichtweg gepennt", analysierte Uluc. In der zweiten Hälfte rannte Dynamo wütend auf das Tor der Gastge- ber an. Doch Patschinski (55.) und Brendel per Kopf (57.) setzten das Spielgerät neben den Kasten. Die Hausherren konnten derweil kaum für Entlastung sorgen. BFC-Coach Uluc beorderte Innenverteidiger Kwiatkowski ins Sturmzentrum und in der Nachspielzeit tummelte sich auch Keeper Busch im Straf- raum. Der Ausgleich fiel aber nicht: Brunnemann, Werner und Steinborn vergaben die letzten Möglichkeiten.
BFC DYNAMO gegen BRANDENBURGER SC SÜD 05 3:1 am 26.08.12:

BUTZMANN FÜTTERT DEN STURM! Volkan Uluc konnte zufrieden sein. Nur eine Sache hatte dem BFC-Coach im ersten Oberheimspiel seit seinem Come- back ernsthaft Sorgen bereitet: "Wir können froh sein, dass es beim Spielstand von 2:1 keine knifflige Situation in unserem Strafraum gegeben hat", konnte er sich den Seitenhieb in Richtung Schiedsrichtergespann nicht verkneifen. Dass es für sein Team überhaupt noch einmal eng werden könnte, hatte man sich beim Anfangsfeuerwerk der Dynamos in der ersten Viertelstunde nur schwer vorstellen können. Selbst Gäste-Trainer Dieter Timme war beeindruckt und lobte die beiden frühen Gegentreffer als "hervorragend herausgespielt". Beide Male präsentierte sich Außenverteidiger Butzmann als präziser Vorbereiter für das kaltschnäuzige Sturmduo Steinborn/Patschinski. Den Offensivdrang der Weinroten bremsen konnte zunächst nur eine um- strittene Entscheidung von Referee Streich. Bei einem harmlosen Geplänkel im Mittelfeld ließ sich Brunnemann von Meier provozieren und zu einer ange- deuteten Kopfnuss hinreißen. "Man muss sich bewusst machen, dass wir über 70 Minuten in Unterzahl gespielt haben und trotzdem sehr dominant auf- getreten sind" lobte Uluc den folgenden Kraftakt seiner Elf. Der BSC hielt zwar körperlich dagegen, "in einigen Situationen haben wir uns aber noch zu blauäugig angestellt", kritisierte Timme und meinte Unaufmerksamkeiten in der Defensive sowie die fehlende Konsequenz bei den wenigen Torchancen. Sehr souverän wirkte Dynamos Defensive um Abwehrturm Brendel und Schlussmann Busch sowie das wieder vereinte Sturmduo. Die Mischung im Team stimmt, nur in der Breite könnte man noch nachlegen, zumal nach Kwiatkowskis Verletzung mit dem gesperrten Brunnemann nun der nächste Stammspieler ausfällt. Das weiß auch Uluc, wiederholt jedoch: "Wir würden gern noch zwei Spieler holen, darunter einen Stürmer, aber nur mit der ent- sprechenden Qualität."
Fußball-Woche
FC ANKER WISMAR 1997 gegen BFC DYNAMO 2:2 am 01.09.12:

ULUC BEWEIST DAS GOLDENE HÄNDCHEN! Als Volkan Uluc auf der Pressekonferenz gefragt wurde, ob er nun den zwei Punkten nachtrauert oder auch mit dem Remis zufrieden sei, antwortete der BFC-Coach: "Wismar hat sehr effektiv gespielt, unsere Fehler knallhart bestraft, sodass man letztlich mit dem Remis zufrieden sein muss. Meine Elf hat deutliche Fortschritte gegenüber dem Auftakt in Greifswald gemacht." Über sein goldenes Händchen fiel kein Wort. Beide Trainer hatten zuvor einige Änderungen vorgenommen: Uluc musste auf Köhne und den rotgesperrten Brunnemann verzichten. Sein Gegen- über Timo Lange setzte Heine und Schameitke auf die Bank und zog Dojahn ins linke Mittelfeld, während Clemens Lange die einzige Spitze gab. Kapitän Bröcker agierte als hängender Angreifer. Diese defensivere Taktik war den Hausherren auf den Leib geschneidert. Nach Möglichkeiten für Preiß und Steinborn ging Anker nach einem Freistoß durch den ersten Saisontreffer von Lange in Führung (17.). Die Gastgeber zogen sich danach wieder zurück und überließen den Hauptstädtern die optischen Vorteile. Nach dem Seitenwechsel das gleiche Bild: Die Gäste versuchten spielerisch zum Erfolg zu kom- men, Anker durch gefährliche Konter. In der 54. Minute lag der Torjubel schon auf den Wismarer Lippen, doch Bröcker zog die Kugel aus Nahdistanz über das Tor. Als nur eine Minute später Felix Dojahn zum 2:0 einnetzte, schien Anker dennoch auf der Siegerstraße. Denkste! Denn was folgte, war das gol- dene Händchen des BFC-Coaches. Uluc brachte Sangare und der bedankte sich mit dem Anschlusstor per Kopf nach Flanke des ebenfalls eingewechs- elten Gutsche. Drei Minuten später hielt Anker-Keeper Sadler einen Ball nicht fest - erneut war Sangare zur Stelle. "Der Punktverlust ist sehr bitte, doch man hat eine klare Leistungssteigerung gesehen. Wenn wir in den nächsten Spielen an heute anknüpfen können, bin ich optimistisch, dass uns bald der erste Saisonsieg gelingt", meinte Anker-Coach Timo Lange. 
BFC DYNAMO gegen FC KARABURAN FROHNAU 1975 12:0 am 08.09.12:

HINZ MACHT DAS DUTZEND VOLL! Dass den Gästen aus Frohnau, die vier Klassen tiefer als der BFC in der Kreisliga A spielen, im Sportforum keine Überra- schung gelingen würde, war nach wenigen Minuten klar. Trainer Volkan Uluc verzichtete beim Oberligisten auf eine umfangreiche Rotation. So gingen die Hausherren sehr konzentriert in die Partie und gaben sich erst mit einem Dutzend und dem 12:0 zufrieden. Ähnlich wie bei der Nationalmannschaft gegen die Färöer wollte der Ball anfangs aber nicht ins Tor. Die Gäste verteidigten in Anbetracht ihrer Möglichkeiten sehr diszipliniert, kamen aber nie wirklich aus der eigenen Hälfte und griffen vorwiegend auf lange Befreiungsschläge in Richtung Rakette zurück, der allein gegen die Dynamo-Abwehr aber aus- sichtslos unterlegen war. Nachdem Kapitän Brendel an der Latte gescheitert war (21.) und Steinborns Schuss kurz vor der Linie geklärt wurde (24.), war es nur eine Frage der Zeit, bis das Frohnauer Bollwerk nachgeben würde. Sekunden darauf sorgte Butzmann mit einer guten Einzelleistung für den Füh- rungstreffer (25.), der die Ordnung der Frohnauer durcheinander brachte und den Torreigen eröffnete. Besonders in der zweiten Hälfte konnte einem der Kreisligist dabei wirklich Leid tun, denn Dynamo gab sich auch mit einer komfortablen Führung nicht zufrieden und holte den Ball nach jedem Tor schnell aus dem Netz. Den Schlusspunkt setzte schließlich Torwart Nico Hinz, der mit seiner ersten wirklichen Aktion den dritten Strafstoß für den BFC zum End- stand verwandelte (80.). BFC-Coach Volkan Uluc war restlos zufrieden mit seinen Schützlingen, hatte aber auch etwas Mitleid mit den tapfer kämpfenden Gästen: "Wir haben das Spiel genutzt, um die Sicherheit und die Mechanismen zu stärken, das war für den Gegner natürlich undankbar." Frohnaus Trainer Lothar Müller machte seiner Elf trotzdem keinen Vorwurf: "Ich hatte auf ein niedrigeres Ergebnis gehofft, der BFC hat das Spiel aber sehr ernst genom- men und uns keine Luft gelassen.
BFC DYNAMO gegen BFC VIKTORIA 1889 0:0 am 15.09.12:

PREISS VERGIBT DIE SIEGCHANCE! Erst in den Schlussminuten wird das Duell der Favoriten hochklassig. Am Ende war es ein leistungsgerechtes 0:0 zwi- schen den Aufstiegsfavoriten, auch wenn beide Trainer der vergebenen Siegchancen nachtrauerten. Denn sowohl der BFC Dynamo als auch Viktoria 89 hatten beste Gelegenheiten, das Spiel für sich zu entscheiden. "Heute fehlte uns das Quäntchen Glück", wusste BFC-Coach Volkan Uluc und Viktorias Trainer Thomas Herbst meinte: "Schade, dass wir unsere Chancen nicht verwertet haben." Zu Beginn war es nicht das erhoffte hochklassige Duell zweier Spitzenteams. Zu ungenau und zu fahrig im Spielaufbau agierten die Gastgeber, während die Viktoria tief stand und auf Konter lauerte, dazu im Mittelfeld mit zwei "Abräumern" das Zentrum dicht machte. Herbst hatte seine Spieler besonders vor dem aggressiven Pressing der Gastgeber gewarnt. Und so suchte sein Team zunächst mit langen Bällen die einzige Spitze Grebis. Konsequenz: Der Ballbesitz wechselte häufig, klare Torchancen waren Mangel- ware. Die Beste hatte noch Mengi (19.), als der Viktoria-Angreifer nach einem schnell ausgeführten Einwurf Köhne stehen ließ und aus acht Meter das Außennetz traf. Dynamo tat sich in der ersten Hälfte äußerst schwer, Viktorias gut gestaffelte Defensive zu knacken. Auch weil Gutsche im Zentrum kaum anspielbar war und den gesperrten Brunnemann zu keiner Zeit adäquat ersetzte. "Die klare Hand hat heute gefehlt", erkannte auch Uluc. Die vielen Fehler in der Vorwärtsbewegung erzürnten den BFC-Coach zwar, Gegner Viktoria nutzte diese aber nur allzu selten. Erst Mitte des zweiten Abschnitts nahm die Partie an Fahrt auf und es entwickelte sich ein offener Schlagabtausch: Sangares Kopfball (70.) ging nur knapp am Gehäuse Stillenmunkes vorbei. Auf der anderen Seite scheiterte Camara (76.) bei einem Konter auf halbrechter Position an BFC-Keeper Busch. Einen strammen Preiß-Schuss (80.) klatschte Stil- lenmunkes nur ab und Patschinski schlug aus günstiger Schussposition einen Haken zuviel (86.). Über den bis dato unauffälligen Steinborn und über Sangare lief danach die schönste Kombination des Spiels. Nach drei Stationen wurde Preiß sehenswert freigespielt, doch schlenzte der seinen "Riesen" aus acht Metern drüber (88.). Auch deshalb haderte Volkan Uluc mit dem torlosen Remis, verzeichneten seine Dynamos doch ein Chancenplus. Aber: "Es war das erwartet schwere Spiel gegen eine defensive Mannschaft", obwohl sein Gegenüber Thomas Herbst sein Team durchaus "agil in der Vorwärtsbe- wegung" sah. Aber so unterschiedlich können die Bewertungen ein und desselben Spiels von zwei Trainern sein.
MALCHOWER SV 90 gegen BFC DYNAMO 1:3 am 22.09.12:

MALCHOW KEIN HEISSES PFLASTER! Der Gastgebermachte in dieser Partie, die am Sonnabend erst um 18:00 Uhr angepfiffen wurde, zunächst den Eindruck, als würde er sich von vorneherein keine Chance gegen die Hauptstädter ausrechnen. Da fehlte der Funke, der eine gewisse Leidenschaft entfacht, mit der es dem Gegner zumindest schwere gemacht werden könnte, zum Erfolg zu kommen. Dazu kam der schnelle Gegentreffer - Patschinski hatte Ohlow freigespielt, der ohne Mühe MSV-Torwart Kornfeld keine Abwehrchance ließ. Auch in der Folgezeit bestimmte der BFC das Geschehen, fühlte sich aber wohl wegen der nur sehr schwachen Gastgeber zu sicher und behielt sich vor, in der ersten Hälfte die Führung nicht weiter auszubauen. Chancen dazu gab es, aber auch immer wieder einige individuelle Fehler im Spiel nach vorne. Erst in der zweiten Hälfte begannen die Berliner, Nägel mit Köpfen zu machen. Wie Preiß auf der rechten Seite auf und davon ging und Patschinski freie Bahn zum zweiten Treffer verschaffte, ließ Dynamos Trainer Volkan Uluc jubeln: "Einfach prima gemacht, so stelle ich mir unser Offensivspiel vor." Er freute sich zudem, dass nach 174 Tagen wieder mal ein Auswärtssieg gelun- gen ist. Das 0:3 erzielte Butzmann aus einem Gewühl vor dem Malchower Gehäuse heraus. Ein kleiner Schönheitsfleck auf der bis dahin weißen Dynamo Weste war der Treffer zum 1:3 - Rakowski flankte, niemand hinderte Timper bei seinem Kopfball aus Nahdistanz. Und es gab eine weitere Riesenmöglich- keit für die Gastgeber, sogar noch zum Anschlusstreffer zu kommen: Brendel bekam im Strafraum den Ball aus nächster Nähe an die Hand geschossen, doch Rakowski jagte den fragwürdigen Elfmeter in den Abendhimmel. Malchows Trainer Sven Lange sprach von einer "beschämenden Vorstellung" seines Teams, die Konsequenzen haben wird. Dynamos Coach Volkan Uluc hingegen wirkte "sehr zufrieden mit dem Auftritt" seiner Mannschaft, die in Malchow ein viel heißeres Pflaster erwartet hatte.
BFC DYNAMO gegen FSV 63 LUCKENWALDE 3:0 am 30.09.12:

DYNAMO NIMMT VIEL ANLAUF! Mit gehörigen Anlauf und dem eigenen Chancenfrevel zum Trotz erarbeitete sich der BFC einen völlig verdienten 3:0-Sieg gegen enttäuschende Luckenwalder. Für den BFC-Anhang ging es aber zwischenzeitlich schon nicht mehr auf die arg strapazierte Kuhhaut, was die Dyna- mo-Elf an Möglichkeiten vor dem FSV-Kasten versammelte. Los ging es mit Preiß per Doppelchance (5.), der im Anschluss das Abspiel suchte, anstatt das von FSV-Keeper Petereit verlassene Gästetor anzuvisieren (18.). Fünf Minuten später blieb Steinborn an Petereit hängen, ehe Patschinski, nach zwei Ha- ken völlig frei, aber unfassbar leichtsinnig die Kugel daneben setzte (24.). Es ging derart weiter, als Preiß einen guten Konter über Steinborn verdaddelte (28.). Danach prüfte FSV-Innenverteidiger Hanne per verunglückter Rückgabe seinen guten Schlussmann (40.), der auch im Getümmel gegen Steinborn und Brendel (44.) den Überblick behielt. Das alles rächte sich für den BFC nicht, weil Luckenwalde wenig tat und der Ex FSVer Busch im Dynamo-Tor einen ruhigen Nachmittag verlebte. Auch nach der Pause ging Dynamos Sturmlauf weiter: Der aufgerückte Butzmann hämmerte aus 12 Metern die Kugel an den Pfosten (46.). Dann musste Saalbach (Verdacht auf Mittelfußbruch) raus, es folgte eine kurze Flaute im BFC-Angriffswirbel. Aber schließlich gelang Pat- schinski mit feiner Einzelleistung das erlösende 1:0 - Dynamos Dosenöffner. Wemmer und Preiß sorgten dann für den standesgemäßen 3:0 Endstand. Kurios. Als Petereit bei einem Abschlag seinen Schuh verlor (88.), war BFC-Stürmer Steinborn - der beste Mann auf dem Platz - zur Stelle und band dem Gästekeeper fair den Schuh zu. Ganz großer Sport! BFC-Trainer Volkan Uluc resümierte nach seinem 75. Pflichtspiel auf der Dynamo-Bank: "Das war ein beeindruckender Sieg, Wir waren klar überlegen. Der einzige Vorwurf: die Chancenverwertung." Indes forderte Uluc weiter Geduld für seine neuformier- te Mannschaft ein. Die unerklärlich dünne Darbietung des FSV bereitete Coach Ingo Nachtigall einen "schlechten Sonntag". Er räumte ein: "Der BFC hat hochverdient gewonnen. Wir waren in jeder Beziehung unterlegen. Mit dem 0:3 sind wir noch gut bedient, es hätte eine richtige Packung geben können. Erbärmlich, was wir abgeliefert haben."
BFC DYNAMO gegen 1.FC GALATASARAY SPANDAU 1989 4:0 am 03.10.12:

PFLICHTAUFGABE ERFÜLLT! Oberligist BFC Dynamo geriet gegen die sehr defensiv eingestellten Gäste, angesiedelt in der Landesliga, nie in Gefahr und stand schon zur Halbzeit als Sieger fest. Vor immerhin 178 zahlenden Zuschauern wurde BFC-Keeper Nico Hinz lediglich einmal ernsthaft geprüft.
FSV UNION FÜRSTENWALDE gegen BFC DYNAMO 2:2 am 07.10.12:

EIN WÜRDIGES SPITZENSPIEL! Wow, was für ein Spitzenspiel! Der Tabellenführer trat gegen einen der Topfavoriten an und es kam zu einer in dieser Saison wohl kaum noch zu überbietenden Zuschauerzahl von über 2000 Besuchern - davon etwa die Hälfte aus Berlin. Am Ende gab es ein letztlich gerechtes 2:2 Unentschieden, welches beiden Teams alle Hoffnungen offen lässt. Fürstenwalde hatte den besseren Start, weil die Reichel-Elf von Beginn an auf Einsatz und Kampf setzte. Mlynarczyk markierte nach toller Einzelaktion die Führung. Steven Haubitz stand beim 2:0 goldrichtig. Dynamo-Coach Volkan Uluc ließ schon vor der Pause seine beiden Einwechsler Kwiatkowski und Gutsche warmlaufen, die danach in die Partie eingreifen sollten. Tatsächlich bedeuteten die Wechsel eine offensivere Ausrichtung der Dynamos, weil Brunnemann nach vorne rückte, während Saalbach dessen ursprüngliche Position im de- fensiven Mittelfeld übernahm. Der BFC beherrschte danach das Spiel, vor allem dank seiner Standardsituationen, wobei FSV-Coach Reichel nachher an- kündigte, am Abwehrverhalten seines Teams noch feilen zu wollen. Der vor allem in der Luft überragende Michael Hinz verhinderte mit einer Vielzahl an tollen Paraden die Heimniederlage, die sich gegen Ende der Partie abzuzeichnen schien, zumal die Kräfte beim Gastgeber sichtbar schwanden. Auf der Gegenseite trieben Keser und Steinborn immer wieder gekonnt an. "Erst in der zweiten Hälfte waren der Wille und die Bereitschaft da", sagte BFC-Coach Volkan Uluc. Kollege Reichel betrachtete die Partie kaum anders, wobei er einräumte, zuvor mit genau einem solchen Unentschieden geliebäugelt zu ha- ben. Am Ende steht das Fazit: Für die Fürstenwalder werden die Bäume wohl kaum in den Himmel wachsen, dafür scheint der Kader zu dünn besetzt. Der BFC hingegen darf weiter vom Aufstieg träumen, wenn es gelingen sollte, den in der ersten Hälfte präsentierten Schlendrian auszutreiben.
BFC DYNAMO gegen SG SPORTFREUNDE J0HANNISTHAL 1930 8:2 am 14.10.12:

JOHANNISTHAL DARF NUR KURZ HOFFEN! Für wenige Minuten dürften die mitgereisten Fans aus Johannisthal auf die Sensation hoffen. Nachdem die Partie beim 4:0-Pausenstand schon entschieden schien, kamen die Gäste mit einer ganz anderen Einstellung aus der Kabine. "Mit der ersten Halbzeit bin ich gar nicht zufrieden, da habe ich mehr Gegenwehr erwartet. Nach der Pause haben wir aber ein klasse Spiel gemacht", lobte Johannisthals Trainer Dirk Bast- ian seine Mannschaft. Gegen den in der zweiten Hälfte etwas zu lässigen Oberligisten setzten die Südostberliner über den starken Bley immer wieder Nadelstiche und kamen durch zwei Klawiter-Tore auf 2:4 heran. In der 70. Minuten kam die Szene, die Bastian treffend als "Knackpunkt" bezeichnete: Bley nutzte einen kapitalen Fehler im Spielaufbau, scheiterte aber frei an Torwart Hinz. Fast im Gegenzug zerstörte der überragende Nico Patschinski mit dem 5:2 alle Johannisthaler Hoffnungen und machte den Dynamo-Erfolg perfekt. Bei den Gästen hingen die Köpfe und Dynamo spielte mit dem Landesligisten fortan Katz und Maus, so dass das Ergebnis am Ende mit 8:2 etwas zu hoch ausfiel. Negativ fielen indes die Dynamo-Fans auf. Als sich Gäste-Torwart Ga- briel beim Versuch, das 2:8 zu verhindern, schwer am Knöchel verletzte, bedachten sie ihn mit Pfiffen und hämischen Kommentaren. Deutlich fairer prä- sentierte sich da schon die Dynamo-Mannschaft, die in Person von Kapitän Brunnemann um den vorzeitigen Abpfiff bat.
BFC DYNAMO gegen SV LICHTENBERG 47 1:1 am 20.10.12:

DYNAMO SCHALTET FRÜH ZURÜCK! 47 trotzt dem BFC einen Punkt ab - Doumbia mit der Siegchance. Im Stadtbezirksderby trotzte Aufsteiger Lichtenberg 47 den Favoriten ein 1:1-Remis ab und holte im Sportforum bei der kürzesten Auswärtstour dieser Oberligasaison dank eines einsatzfreudigen Auftritts ei- nen verdienten Zähler. Dabei legten die Hausherren druckvoll los und gingen sofort in die Offensive. Der zuletzt so stark auftrumpfende BFC-Angreifer Matthias Steinborn (4., Außennetz) vergab den ersten Hochkaräter, behielt aber nach Zusammenspiel über Patschinski und Preiß frei vor 47-Keeper Kempter die Übersicht und schob überlegt zum 1:0 ein. Mit der Führung im Rücken schaltete Dynamo zum Unverständnis seines Anhanges nach 25 Minuten etwas zurück. Die Lichtenberger fanden prompt ins Spiel und überwunden ihre Anfangsschwierigkeiten. Gleich der erste sehenswerte 47-Spiel- zug über Becke, Rehbein und Erdil brachte Zählbares für die Gäste, weil Preiß mit plumpem Einsatz gegen den Ex-BFCer Erdil einen berechtigten Foulelf- meter verursachte. Diese Chance nutzte 47-Kapitän Sebastian Reiniger resolut, als er die Kugel mittig zum 1:1 in Dynamos Maschen hämmerte. Damit hat Lichtenbergs Abwehrchef und Elfmeterspezialist im fünften Anlauf bereits seinen vierten Treffer vom Punkt erzielt. Und das nach gerade einmal acht Spieltagen. Im weiteren Verlauf blieb das Derby intensiv, vor allem weil Lichtenberg mit viel Laufarbeit gut dagegenhielt. Für einigen Unmut sorgte die kleinliche Linie von Schiedsrichter Velici, auch weil einige Akteure nun beiderseits fast jeden Körperkontakt zum Hinfallen nutzten. In der Folge schaffte es der BFC, auch aufgrund der guten Abwehrarbeit von Lichtenberg, nur noch zwei klare Möglichkeiten herauszuarbeiten: Ein wuchtiger Brendel-Kopfball (61.) ging daneben und bei Gutsches Freistoß (77.) war Kempter im Nachfassen zur Stelle. Beim größten Dynamo-Aufreger war die Fahne jedoch längst oben, als erneut Steinborn (82.) ins Netz traf. Allerdings hob der am Boden liegende Becke zuvor wohl die Abseitsstellung auf. Auf der Gegenseite hatten die Gäste durch Doumbia den Riesen zur Überraschung. Doch der 47-Joker hämmerte den Ball aus kurzer Distanz an die Latte (72.). Der Sieg für die Gäste wäre allerdings aufgrund des Spielverlaufs eher schmeichelhaft gewesen.
VSG ALTGLIENICKE gegen BFC DYNAMO 1:1 am 27.10.12:

DYNAMO FEHLT KILLERINSTINKT! Wer im historischem Punktspiel zwischen der VSG Altglienicke und dem BFC Dynamo ein hitziges Duell erwartet hatte, sah sich in der Anfangsphase getäuscht. Beide Mannschaften waren eher darauf aus, Fehler zu vermeiden als druckvoll nach vorne zu spielen. Da auf ag- gressives Pressing vorerst verzichtet wurde, war der Spielaufbau behäbig und Torchancen Mangelware. Erst nach einer halben Stunde nahm die Partie langsam Fahrt auf, wobei dies vor allem ein Verdienst der Platzbesitzer war. Die erste echte Torgelegenheit gehörte dann auch dem so stark in die Sai- son gestarteten Aufsteiger. Nach einer Flanke von Gaudian konnte die Dynamo-Hintermannschaft die Schüsse von Nikol und Griesert blocken, den Abpral- ler versenkte Kroll, der dabei jedoch knapp im Abseits stand (32.). Nach der Pause kamen die Weinroten deutlich schwungvoller aus der Kabine. "Wir ha- ben ruhig, aber bestimmt angesprochen, dass wir das Spiel weiter in die gegnerische Hälfte verlagern und das Tempo erhöhen müssen", schilderte BFC-Trainer Volkan Uluc seine Halbzeitansprache. Vor allem die Einwechslungen von Gutsche, Wemmer und Preiß brachten mehr Schwung in Dynamos Offensive, in der Steinborn und Patschinski unauffällig agierten. Ein Tor lag in der Luft. Doch bei der VSG gingen Kroll und Griesert mit den Kontermöglich- keiten zu leichtfertig um und verpassten die Vorentscheidung. Auf der anderen Seite umkurvte Steinborn freistehend Torwart Stein, konnte aber nicht mehr genug Kraft hinter den Ball bringen, den Palmer problemlos vor der Linie klärte (52.). Nach dem Ausgleich durch den eingewechselte Gutsche setz- te Dynamo in Überzahl alles auf eine Karte. Einen Brunnemann-Kopfball köpfte Jakowitz am langen Pfosten von der Linie (84.) und in der Nachspielzeit be- hinderten sich Brendel und Köhne beim Kopfball gegenseitig, sodass es letztlich beim 1:1 blieb. "Aufgrund der zweiten Halbzeit müssen wir mit dem Punkt zufrieden sein. Wir haben uns gut geschlagen", lobte VSG-Coach Daniel Böhm seine Mannschaft. Uluc dagegen bemängelte die mangelnde Effekt- ivität des BFC: "Uns fehlt momentan der Killerinstinkt."
BFC DYNAMO gegen F.C. HANSA ROSTOCK II 3:0 am 04.11.12:

PATSCHINSKIS SUPERFRECHES TOR! Ein wuchtiger Auftritt brachte dem BFC Dynamo ein hochverdientes 3:0 gegen Hansas Reserve, die im Sportforum ih- ren derzeitigen Grenzen aufgezeigt bekam. Es wurde eine einseitige Angelegenheit, weil die Hausherren Spielfreude, Kompaktheit und gute Chancenver- wertung zeigten. Hansa wurde mit schnellem Umkehrspiel überrascht und lud dazu nach eigenen Standards zu Kontern ein. So auch beim Führungstref- fer, als die Gäste komplett ausgehebelt wurden und Wemmer nach Schnellangriff trocken das 1:0 besorgte (19.). Diesmal legte Dynamo gleich nach. Seh- enswert, wie Patschinski Grundmann vernaschte und Gäste-Keeper Brinkies die Kugel zum 2:0 ins Netz spitzelte. Ein Klassetor! Danach hätte Steinborn erhöhen müssen (Pfosten), während Pfingstner Patschinskis Nachschuss von der Linie schlug (26.). Zudem entschärfte Brinkies - an diesem Tage ein- ziger Hansa-Akteur mit Normalform - die fulminante 16-Meter-Abnahne von Patschinski (34.). Die Sache war durch, als Preiß gleich nach dem Wechsel auf 3:0 erhöhte. Die Rostocker boten weiterhin taktische Unbedarftheiten an und viele Fehlabspiele. Steinborn (65., 66.) vergab zwar doppelt, doch auch so geriet der zweite Durchgang zum Dynamo-Spaziergang. Zufrieden sagte BFC-Trainer Volkan Uluc: "Wir sind auf unserem Weg. Neben Ergebnissen will ich, dass die Mannschaft guten Fußball spielt, Das ist uns heute gelungen." Auch das Fehlen der Defensivkräfte Kwiatkowski und Saalbach wurde "gut kom- pensiert". Geknickt war indes Hansa-Coach Axel Rietentiet: "Wir waren ein richtiger Aufbaugegner und hatten nicht die Spur einer Chance. Man kann mal verlieren, aber die Art und Weise ist entscheidend. Die Leistung war eine Frechheit." Zur Konteranfälligkeit seiner Elf merkte Rietentiet an: "Das war sich- er nicht abgesprochen, sich hier auskontern zu lassen." Nach dieser Darbietung strebt Hansa II ohnehin nur "den Klassenerhalt" an. Das mag übertrieben klingen, aber nach schwierigem Saisonstart mit dünnen Kader und nicht "von oben" aufgefüllt verständlich.
VfB LICHTERFELDER FC BERLIN 1892 gegen BFC DYNAMO 2:2 am 10.11.12:

DYNAMO VERSCHENKT DEN SIEG! In einem ansehnlichen Derby bedeutete das 2:2 am Ende zwei verlorene Punkte für den BFC Dynamo. Bis tief in die zweite Hälfte hinein diktierten die Gäste das Geschehen und hatten am Ende doch nur einen Zähler auf der Habenseite. "Es ist schwer zu erklären, wie wir die- ses Spiel noch aus der Hand gegeben haben", rang BFC-Trainer Volkan Uluc nach Spielschluss um Fassung. Zuvor sah Dynamos Übungsleiter 70 Minuten äußerst variablen und spielerisch überzeugenden Fußball seiner Elf. Die Gäste störten den LFC früh, kurbelten durch Brunnemann und Preiß ihre Angriffe an und hatten gefühlte 80 Prozent Ballbesitz. Einzig die Tore wollten zunächst nicht fallen: Steinborns Kopfball (7.) entschärfte LFC-Torwart Güner mit ei- nem tollen Reflex, ebenso wie einen Wemmer-Schuss (24.) fast von der Eckfahne. Dazu platzierte Patschinski seinen Kopfball knapp über die Querlatte (30.). Zur Pause war das Remis sehr schmeichelhaft für einen nur reagierenden LFC, der in der Offensive bis dato nicht stattfand und sich bei Keeper Gü- ner bedanken konnte, dass die Null stand. "Wir hatten keinen Mumm, das Spiel richtig anzunehmen. Bis zur 60. Minute war das ein deutlicher Klassenun- terschied. Aber wir haben auch die Moral und die Stärke, nach einem 0:2 wieder zurückzukommen", resümierte ein glücklicher LFC-Trainer Peter Hein- rich. Nach Dynamos Führung per Doppelschlag durch Steinborn und Brendel hatte Butzmann sogar das 3:0 auf dem Schädel (68.). Aber erneut zeigte der 19-jährige Güner eine tolle Fußabwehr und hielt die Seinen in der Partie. Was folgte, war der Bruch im Spiel des BFC. Die Gäste zogen sich zurück, ließen den LFC anrennen und der spielte letztlich seine Stärken bei Standards aus. Zweimal flankte Gerhard einen ruhenden Ball in die Mitte, zweimal stand ein LFC-Spieler völlig ungedeckt. Eine Teilschuld traf auch BFC-Keeper Busch, der beim 2:2 auf der Linie kleben blieb und der Ball so durch seinen Fünfer se- geln konnte. Carlos Gazapo stand goldrichtig und bedankte sich mit seinem sechsten Saisontor. Beim LFC kannte der Jubel keine Grenzen mehr! "Das ist an Dämlichkeit nicht zu überbieten. Wir waren nicht mehr in der Lage, den Ball zu halten", fand Volkan Uluc deutliche Worte. In Richtung seines Teams und musste sich eingestehen: "Wir haben den Sieg sehr fahrlässig hergegeben und einen Patienten wieder zum Leben erweckt."
BFC DYNAMO gegen SV WAREN 09 6:1 am 17.11.12:

FEUERWERK MIT TRAUMTOREN! Nach dem enttäuschenden 2:2 in der Vorwoche gegen den LFC Berlin war dieser deutliche Sieg Balsam für die verwundete Seele des BFC Dynamo. Den Weg zurück in die Erfolgsspur fand die Mannschaft von Trainer Volkan Uluc indes gegen eine desolat auftretende, schlicht- weg nicht oberligareife Elf des SV Waren. "Wir hatten die 93. Minute in Lichterfelde, als wir den 2:2-Ausgleich kassierten, alle noch im Hinterkopf", sagte ein erleichterter BFC-Trainer Volkan Uluc nach dem 6:1 - dem höchsten Sieg in der laufenden Oberliga-Saison (am 7. Spieltag gewann Luckenwalde gegen den BSC Süd ebenfalls 6:1). Vielleicht lag es am Ärgernis aus der Vorwoche, dass die Hausherren in der Anfangsphase nicht richtig ins Spiel fanden. Oder aber sie unterschätzten das Tabellen-Schlusslicht, wenngleich dieses durch seinen ersten Saisonsieg am Spieltag zuvor (2:0 gegen den 1.FC Neubran- denburg) mit neuem Selbstbewusstsein in die Partie gehen konnte. Wie dem auch sei, der BFC geriet jedenfalls prompt mit 0:1 ins Hintertreffen. Dieser frühe Rückstand warf die Uluc-Elf jedoch nicht um, vielmehr war es eine Art Weckruf. Denn anschließend brannte Dynamo ein wahres Feuerwerk ab. Es ging nur noch in eine Richtung. Waren wurde förmlich überrannt und mit Traumtoren abgeschossen."Glückwunsch, der Sieg geht auch in der Höhe in Ordnung", sagte Warens Geschäftsführer Fred Bethke, der den verhinderten Trainer Jens Dowe vertrat. Während diese Oberliga-Spielzeit für seinen Ver- ein wohl nur zu einem einjährigen Intermezzo verkommen dürfte, hat man beim BFC die Tabellenspitze weiterhin im Blick. "Die letzten drei Spiele bis zur Winterpause wollen wir gewinnen.", sagte Uluc mit Überzeugung. Gelingt dies, dürfte die Aufstiegshoffnung wieder genährt werden.
SV ALTLÜDERSDORF gegen BFC DYNAMO 0:1 am 25.11.12:

ULUC: "NICHTS FÜR ÄSTHETEN"! Von Beginn an entwickelte sich ein sehr intensives Spiel, in dem beide Teams sofort um jeden Meter Boden fighteten. Da- bei begann Dynamo stark und erarbeitete sich in der Anfangsphase vier gute Chancen: Brunnemann (8.) und Steinborn (11.) schossen vorbei, Brendel köpfte nach Freistoß von Gutsche über das Tor (14.) und SVA-Keeper Rahden parierte einen Steinborn-Kopfball glänzend (16.). Doch mit zunehmender Spielzeit kam Altlüdersdorf besser ins Spiel. Man fand jetzt den Zugriff zum Gegner und verschaffte sich Respekt. Eine erste tolle Aktion leitete Deugoue mit Pass zu Marten ein. Dessen überlegtes Rückspiel nahm Brechler auf, fand aber mit seinem Schuss ins kurze Eck in Keeper Busch seinen Meister (19.). Bis zur Pause erspielte sich der Gastgeber noch weitere Möglichkeiten, doch es blieb torlos. Nach dem Wechsel versuchten die Berliner mit dem immer offensiveren Brunnemann den Druck zu erhöhen. Doch letztlich sollte eine Standardsituation die spielentscheidende Aktion bringen, wobei der BFC hier im gesamten Spiel Vorteile hatte: Gutsche schlug seine präzise Ecke vor das SVA-Tor. Innenverteidiger Brendel lief passgerecht ein und vollen- dete mit einem wuchtigen Kopfball (56.) zum Siegtreffer. Und letztlich war dieser verdient, weil Dynamo mit seinen erfahrenden Spielern einen Tick abge- zockter auftrat. "Das war ein sehr intensives und kampfbetontes Oberligaspiel, sicher nichts für Ästheten. Da muss zum Erfolg auch mal eine Standard- situation herhalten. Nach der Steilvorlage vom Samstag zählte für uns letztlich nur das Ergebnis", sagte BFC-Trainer Volkan Uluc und meinte damit vor allem die Niederlagen von Hauptkonkurrent Viktoria und FSV Luckenwalde. SVA-Trainer Ersan Parlatan war trotz der Niederlage zufrieden mit seiner Mannschaft, obwohl bei der entscheidenden Standardsituation die Zuordnung in der Abwehr fehlte: "Ich kann meiner Mannschaft aber keinen Vorwurf machen. Sie hat alles versucht."
BFC DYNAMO gegen RSV WALTERSDORF 09 3:0 am 01.12.12:

STEINBORN WIE LIONEL MESSI! "Wir hatten anfangs zu viel Respekt und sind nicht wirklich ins Spiel gekommen", fasste Waltersdorfs Co-Trainer Rezart Ca- mi das Spielgeschehen treffend zusammen. In der Tat wirkten die Gäste anfangs fast ängstlich und konnten froh sein, dass bei Dynamo der von Uluc seit Wochen vermisste Killerinstinkt nur Teilweise zu erkennen war. Die Weinroten brannten in den ersten 25 Minuten ein wahres Offensivfeuerwerk ab, wo- bei die Waltersdorfer Spieler eher staunende Beobachter als ernsthafte Gegner waren. Allein Patschinski hätte sein Team bei drei hochkarätigen Tor- chancen bereits uneinholbar in Führung bringen können, agierten im Abschluss aber unglücklich (5., 10., 22.). Besser machte es sein Sturmpartner Stein- born, der aus weitaus ungünstigerer Position ein Traumtor erzielte. Nach einem guten Pass in die Tiefe lupfte der Angreifer den Ball aus relativ spitzem Winkel über Torwart Lohmann ins Tor, so dass Stadionsprecher Martin Richter überschwänglich von einem "Tor, das Lionel Messi auch nicht besser machen kann" sprach (7.). In der Folge nahm der BFC Dynamo das Tempo etwas aus dem Spiel, machte aber nie den Eindruck, in Gefahr geraten zu kön- nen. Nach der Pause rückten die Brandenburger einige Meter weiter nach vorne und versuchten vergeblich, Druck auf die Dynamo-Defensive auszuüben. Sanyang, noch der Beste seiner Mannschaft, bemühte sich um ein geordnetes Aufbauspiel und ließ sich auch von den rassistischen Beleidigungen eini- ger unverbesserlicher Idioten auf der Tribüne nicht aus der Ruhe bringen. Brenzlig wurde es jedoch weiter nur vor dem Waltersdorfer Gehäuse. Die nun größer werdenden Räume nutzten die Weinroten um den starken Mittelfeldstrategen Brunnemann und den dynamischen Rechtsverteidiger Butzmann für blitzartige Konter und erhöhten mit zwei sehenswerten Treffern von Patschinski und Keser auf 3:0, wobei die Gäste, die die gesamten 90 Minuten ohne eigene Torchance blieben, mit dem Ergebnis noch zufrieden sein müssen. BFC-Trainer Volkan Uluc freute sich über den klaren Erfolg im letzten Heim- spiel des Jahres und lobte vor allem die dominante Anfangsphase: "Wir haben sehr gut begonnen, uns anfangs aber wieder nicht belohnt. Insgesamt bin ich aber sehr zufrieden mit diesem souveränen Pflichtsieg."
BRANDENBURGER SC SÜD 05 gegen BFC DYNAMO 0:0 am 03.03.13:

BLOCK-ELF ERLÄUFT SICH DAS REMIS! "Selten hatte meine Mannschaft in einem Spiel so viele Chancen wie diesmal. Doch sie verpasste es, den Türöffner zu finden", konstatierte ein sichtlich enttäuschender BFC-Coach Volkan Uluc nach dieser vor allem in der zweiten Hälfte äußerst spannenden Partie. Dyna- mo scheiterte aber nicht nur an sich, sondern auch an einem von Trainer Mario Block bis in die Haarspitzen motivierten Gastgeber. Mit viel Emotion und Leidenschaft sowie hoher Einsatzbereitschaft glichen die Brandenburger die spielerischen Vorteile der Titelaspiranten aus. Gewiss bestimmte die Dyna- mo-Elf, nachdem Richter in der 4. Minute freistehend verstolpert hatte, zunehmend die Szenerie. Mit variablem und geschickt über die Außen forciertem Angriffsspiel wurde eine Reihe von Eckbällen und Möglichkeiten herausgearbeitet. Gute Übersicht bewiesen besonders Köhne, der trickreiche Neuzu- gang Kousal und der sich oft anbietende Ohlow, der in der 6. Minute den Pfosten traf. Scharlau und allen voran Patschinski verpassten im Anschluss das überfällige Führungstor. Zum anderen stand die Süd-Abwehr um den überragenden Routinier Neumann recht sicher. Auf der Gegenseite wurden etliche gute Ansätze der Havelstädter von Dynamo robuster Defensive im Keim erstickt. Nach dem Wechsel drängte der BFC auf die schnelle Entscheidung. Aber dessen Powerspiel fand jetzt nicht nur in der engmaschigen Süd-Abwehr, sondern vor allem beim wiederholt großartig parierenden Keeper Brosius sein Ende. Er parierte in der turbulenten Phase zwischen der 60. und 75. Minute mehrfach glänzend. Zudem rettete noch die Latte für den BSC. Im Anschluss setzten die nunmehr etwas werdenden Platzherren ihrerseits etliche Nadelstiche. Da musste der BFC zufrieden sein, dass Görisch, Richter und der als einzige Spitze äußerst engagierte Nachwuchsmann Wajer nicht clever genug agierten. "Ein Riesenkompliment an meine Jungs für diese geschlossene Leistung", lobte ein zufriedener Süd-Trainer Mario Block.
BFC DYNAMO gegen FC ANKER WISMAR 1997 0:0 am 09.03.13:

WENIG TEMPO, VIEL STÜCKWERK! Wer hätte gedacht, das Schlusslicht Anker Wismar eine Woche nach dem 1:6-Debakel gegen Neubrandenburg im Sport- forum bei Favorit Dynamo verdient ein 0:0 ertrotzt? Der BFC, seit 15 Spielen (davon acht Remis) ungeschlagen, verspielte damit zwei weitere Zähler im Meisterschaftsrennen. Ein Wort zum Zustand des Rasens im Sportforum, den beide Trainer schon vor der Partie beklagten. Dieser genügt nicht gehoben- en Ansprüchen und ist derzeit in einem kümmerlichen Zustand Marke "Holperwiese". Jenes Geläuf erleichterte den Gästen ihre defensive Spielweise, weil sich leichte Fehler ins Aufbauspiel des BFC einschlichen. Aber daran lag es nicht allein. Die Hausherren (mit Brunnemann für Patschinski in der Start- elf) kamen gegen zwei kompakte Anker-Viererketten nur schwer in die Gänge. Die einzige ernsthafte Möglichkeit vor der Pause vergab Preiß (33.), der seinen Schuss aus zwölf Metern Entfernung über den Kasten von Sadler jagte. Etwas Glück hatte Wismar, als Schiri Glaß nicht auf Elfmeter entschied, Schwandt war der Ball an die Hand gesprungen (37.). Das Gästetor geriet auch nach dem Wechsel eher selten in Gefahr. Dynamos besten Spielzug über Gutsche veredelte Mittelstürmer Kousal nicht, weil der tschechische Winterzugang Anker-Keeper Sadler anschoss (50.). Danach bot Dynamo viel Stück- werk und zumeist wenig Tempo. In den letzten zehn Minuten packte der BFC schließlich die Brechstange aus. Abwehrrecke Kwiatkowski kam in die Partie, rückte in die Spitze und hatte prompt die Riesenchance zum erlösenden Treffer. Doch nach Scharlau-Ablage scheiterte er zentral frei vor dem mutig herausstürzenden Sadler (82.). Der hielt auch im letzten Dynamo-Anrennen seinen Kasten und dazu sein weißes (!) Torwartdress sauber. 180 Rück- rundenminuten ist der BFC Dynamo nun schon ohne Torerfolg, ein Fakt, der BFC-Trainer Volkan Uluc wurmt: "Vom Ergebnis sind wir enttäuscht. Leider Gottes fehlt bei uns derzeit die Durchschlagskraft und die Leichtigkeit, das Tor zu machen. Wir sind angerannt, aber meist kopflos." Nach hart erarbeit- eten Punktgewinn war Anker-Coach Timo Lange erleichtert: "Heute waren Grundtugenden wichtig. Kämpfen, laufen und helfen, wenn einer einen Fehler macht. Das haben wir geschafft, wir sind mehr als zufrieden. Hoffentlich der Brustlöser für den Kampf um den Klassenerhalt."
FSV 63 LUCKENWALDE gegen BFC DYNAMO 1:1 am 07.04.13:

BECKERS AUSGLEICH IN LETZTER SEKUNDE! Nicht nur wegen des klaren 3:0-Erfolgs aus der Hinrunde galt der BFC Dynamo vor dem Spiel als Favorit. Doch dieser Rolle wurden die Dynamos, obwohl von 350 BFC-Anhängern lautstark unterstützt, kaum gerecht. Die Luckenwalder erarbeiteten sich über die ge- samte Spielzeit ein deutliches Chancenplus. Das fing schon nach drei Minuten an, als Dowall einen Freistoß überraschend aufs Tor zog und Busch das Le- der gerade noch an den Pfosten lenken konnte. Ein Distanzschuss Beckers aus gut 35 Metern landete nach 15 Minuten nur auf dem Tornetz. Dass die BFC er ihren Luckenwalder Kontrahenten deutlich überlegen sein müssten, unterstrichen sie erstmals nach einer Viertelstunde. Doch der Abschluss von Brunnemann nach Kesers-Flanke landete an der Latten-Oberkante. Der Normalfall schien seinen Lauf zu nehmen, als der abgezockte Patschinski im Zwei- kampf gegen Hadel nach Meinung des souveränen Schiris Taugerbeck im FSV-Strafraum gefoult wurde. Gegen den straffen und platzierten Strafstoß Podrygalas hatte Petereit keine Abwehrchance. Die Gastgeber suchten danach unbeeindruckt weiter ihre Chancen, hatten aber weder bei Haufes Latten- knaller (34.) noch bei ein, zwei kleinen Unsicherheiten von Keeper Busch, das nötige Quäntchen Glück. Obwohl sich den Gästen nach der Pause immer mehr Räume boten, wussten sie diese kaum zu nutzen, während der FSV sich auch in Hälfte zwei ein Chancenplus erarbeitete. Nachdem Hanne im An- schluss an eine Ecke freistehend verzogen hatte und den Gastgebern die Zeit so langsam davonlief, bekamen die FSV-Anhänger in allerletzter Sekunde doch noch Grund zum Jubeln: Becker schlug einen Freistoß aus gut 35 Metern vor das BFC-Tor und ohne eine weitere Berührung fand der Ball den Weg in den Maschen zum Ausgleich.
BFC DYNAMO gegen FSV UNION FÜRSTENWALDE 0:2 am 14.04.13:

HAUBITZ SCHOCKT DYNAMO! Union Fürstenwalde bleibt im Aufstiegskampf Viktoria hartnäckigster Verfolger. Im Spitzenspiel fügten die Männer von Trai- ner Mario Reichel dem BFC Dynamo die erste Heimniederlage der Saison zu. Nach einer kontrollierten Anfangsphase ohne größere Höhepunkte riss der Spielfaden der Gastgeber, nachdem Steven Haubitz aus 18 Metern den Ball unhaltbar in den rechten oberen Winkel gejagt hatte. In die Schockstarre der Berliner hinein hätte Mlynarczyk postwendend erhöhen können, doch freistehend schob er den Ball am Tor vorbei. Die Gastgeber konnten ihre Ver- krampfung bis zur Pause nicht lösen. Die vielen ungenauen Flanken waren stets sichere Beute der FSV-Innenverteidiger oder des souveränen Torwarts Michael Hinz. Erst in den Minuten nach Wiederanpfiff sorgte der eingewechselte Gutsche mit einigen Standards für Gefahr vor dem Fürstenwalder Tor, doch die Gäste überstanden die kurze Druckphase schadlos und wurden ihrerseits durch Lensingers Lattenkopfball gefährlich. Das Spiel schien in der 64. Minute entschieden zu werden, nachdem Dynamo-Kapitän Brendel Ergiligür im Strafraum niedergerungen hatte und die regelkonforme Doppelbestraf- ung durch Platzverweis und Strafstoß hinnehmen musste. Richter setzte den Ball aber an den Pfosten und Dynamo nutzte die Euphorie fast zum Aus- gleich im Gegenzug, doch Preiß´ Hereingabe konnte von der Fürstenwalder Abwehr noch gerade geklärt werden. "Wir haben es mehrfach versäumt das 2:0 zu machen", kritisierten Union-Couch Reichel. Obwohl die Gastgeber nach der Knieverletzung von Patschinski gar nur noch zu neunt agierten, gerieten die Fürstenwalder bis zum Schluss unnötig in Bedrängnis. "Wir haben einige sehr junge Spieler dabei, die vor kurzem noch vor zwölf Zuschauern ge- spielt haben", warb Reichel um Nachsicht. Erst Arndts langer Lauf auf das nach einer Ecke verwaiste BFC-Tor beendete die Hoffnungen des Gastgebers auf einen Zähler - und wohl auch auf den Aufstieg. Dynamo hat nun seit vier Spielen kein Tor aus dem Spiel heraus erzielt und liegt mit zwölf Punkten hinter der Spitze. "Wir haben seit Weihnachten irgendwo unsere Torgefährlichkeit liegen gelassen", konstatierte Volkan Uluc. Entsprechend frustriert waren die Reaktionen der Zuschauer. Dass es dabei einige übertrieben, brachte den BFC-Couch auf die Palme: "Ich lasse es nicht zu, dass meine Spieler beleidigt werden. Das ist ein Armutszeugnis für den Verein."
BFC DYNAMO gegen FC POMMERN GREIFSWALD 1:2 am 17.04.13:

EIN BRUNNEMANN ALLEIN REICHT NICHT! Die Dynamos belohnten sich am Mittwoch nicht für eine deutliche Leistungssteigerung nach der Pause. Insgesamt drei Aluminiumtreffer sowie ein starker Gäste-Keeper Krull standen einem Remis oder gar einem BFC-Erfolg im Wege. Zu allem Überfluss traf Lösel aus abseitsverdächtiger Position zum 0:1. In der zweiten Hälfte dominierte Dynamo, angetrieben vom überragenden Kapitän Brunnemann. Aus 22 Metern be- sorgte dieser den Ausgleich, in der 80. Minute jagte der BFC-Kapitän den Ball aus 30 Metern ansatzlos an den Pfosten. Doch Hatakeyama erzielte aus dem Gewühl per Kopf den Siegestreffer. BFC-Trainer Volkan Uluc beklagte nach der Partie völlig zu Recht "die mangelnde Effektivität vor dem gegnerischen Tor".
BFC DYNAMO gegen BERLINER SV HÜRTÜRKEL 7:0 am 24.04.13:

HÜRTÜRKEL FEHLT DER MUMM! Berliner Pilsner-Pokal: BFC Dynamo im Viertelfinnale. Das mehrfach neu angesetzte Pokal-Achtelfinale zwischen Dynamo und Hürtürkel wurde zu einer unerwartet einseitigen Angelegenheit für den BFC Dynamo, der jetzt im Viertelfinale auf Oberliganachbar LFC Berlin trifft. Berlin-Liga-Spitzenreiter Hürtürkel war nach zuletzt guten Leistungen chancenlos, nachdem der BFC nach einem herrlichen Volley des überragenden Preiß früh mit 1:0 in Führung ging und fortan nichts mehr anbrennen ließ. Die Gäste aus Neukölln agierten ohne jedem jeden Mumm. Mit dem 4:0 zur Pau- se war bereits alles entschieden, der zweite Durchgang ähnelte einem Trainingsspiel. Nach dem schwachen Auftritt rätselte Hürtürkel-Trainer Tamer Ki- lic: "Vielleicht hatten wir zuviel Respekt vor dem Spiel." Seine jungen Spieler bekamen von Oberligst Dynamo den Klassenunterschied überdeutlich vor- geführt. BFC-Coach Volkan Uluc zollte Hürtürkel dennoch Respekt und war mit der Leistung seiner Mannschaft natürlich zufrieden: "Das Ergebnis war mir egal. Wichtig war nur das Weiterkommen. Wir wollten das zuletzt gezeigte Niveau halten und keinen Leerlauf aufkommen lassen. Das haben wir ein- drucksvoll geschafft." Unterdessen musste BFC-Kapitän Björn Brunnemann wegen Probleme nach einer Einblutung im Rückenbereich, zugezogen im Spiel gegen Lichtenberg 47 drei Tage zuvor, frühzeitig ausgewechselt werden.
SV LICHTENBERG 47 gegen BFC DYNAMO 0:3 am 21.04.13:

SOUVERÄNER DYNAMO-AUFTRITT! Als Lichtenberger Derby war die Partie angekündigt, obwohl Dynamo eigentlich in Hohenschönhausen beheimatet ist. Es wurde ein ziemlich einseitiges Derby, denn die Gäste waren von Beginn an spielbestimmend. Wenngleich die letzten Ergebnisse eher einen anderen Trend vermuten ließen, waren die 47er ziemlich chancenlos, weder die einzige Spitze Hagel, noch die früh eingewechselten Doumbia und Druschky brachten wirklich Gefahr für das Tor der Gäste. Bei Dynamo wirkte Brunnemann gewohnt abgeklärt, sensationell geradezu sein Führungstreffer fast von der Grundlinie, bei dem Kempter allerdings keine gute Figur machte. Wemmer sorgte daneben auf dem rechten Flügel für viel Druck und legte einige ge- konnte Flankenläufe hin. Kwiatkowski war dazu in der Abwehr unbezwingbar. "Wir waren von Beginn an präsent und griffig, spielerisch und kämpferisch war ich absolut zufrieden", zeigte sich Trainer Volkan Uluc nachher angetan von der Leistung seiner Mannschaft. Gegenüber stand ihm Daniel Volbert, der sich vor allem kritisch gegenüber Schiedsrichterin Sinem Turac äußerte, die seinem Team angeblich einen Elfmeter nach vermeintlichem Foul an Becke verweigert hatte (34.). Diese Meinung hatte Volbert allerdings exklusiv. Nico Patschinski fällt beim BFC übrigens für den Rest der Saison aus. Zwar be- wahrheitete sich der Verdacht auf Kreuzbandriss nicht wirklich, aber eine Fraktur des Schienbeinkopfes in Verbindung mit Innen- und Außenabriss be- deuten das sichere Aus für diese Spielzeit. Die Gäste nutzten ihre wohl letzte Gelegenheit, den angestrebten Aufstieg noch zu erreichen, was bei derzeit zehn Punkten Rückstand zu Ligaprimus Viktoria ziemlich aussichtslos erscheint. Aber eigentlich verfolgt ja Trainer Uluc auch einen Zweijahresplan, bin- nen dessen der Aufstieg vollzogen werden soll. Bei Lichtenberg 47 überzeugten der spielerisch gefällige Erdil und vor allem Abwehrchef Reiniger, wäh- rend Rehbein als Leichtgewicht viel zu häufig abgeräumt wurde. Seine Sololäufe blieben nur kurze Hoffnungsmomente. Auch Gawe als hängende Spitze blieb über weite Strecken blass und hatte gegen die starke Dynamo-Abwehr kaum Möglichkeiten zur Entfaltung. Dynamo traf noch zwei weitere Male, beiden Toren verweigerte Turac jedoch wegen angeblicher Abseitsstellungen die Anerkennung. Bleibt festzuhalten, dass der Sieg von Dynamo souverän zustande kam, weil das Team einfach abgeklärter und harmonischer wirkte und die Gastgeber diesmal nicht ihren besten Tag erwischt hatten. So etwas passiert halt auch mal einem Aufsteiger, der bereits sein Saisonziel Klassenerhalt erreicht hat.
BFC DYNAMO gegen VSG ALTGLIENICKE 3:0 am 28.03.13:

DYNAMOS FRÜHLINGSERWACHEN! VSG mit 0:3 noch gut bedient - Uluc mit "zwei falschen Neunern" Verfolger BFC Dynamo kommt so langsam wieder ins Rollen. Die Hohenschönhauser schlossen eine überzeugende Woche (3:0 in Lichtenberg, 7:0 im Pokal gegen Hürtürkel) im Sportforum mit einem hoch- verdienten 3:0 gegen Aufsteiger VSG Altglienicke ab. Gegenüber dem Pokalspiel warteten die Hausherren mit Keeper Hinz, Scharlau und Wemmer (für Busch , Keser und Kousal) in der Startelf auf. BFC-Trainer Volkan Uluc setzte mit Köhne und Wemmer diesmal auf "zwei falsche Neuner". Und das ging auf, weil dieses Duo seine Sache richtig gut machte. Durch Spiel- und Laustärke beeindruckten die Hausherren von Beginn an. Der gelernte Abwehrspieler Köhne glänzte mit Zweikampf- und Antrittsstärke, auch wenn es im Abschluss noch etwas haperte. Dynamo dominierte die Partie nach Belieben, zeigte schnelle Angriffe und kam zu jeder Menge Chancen. Davon nutzte Wemmer eine zum frühen 1:0. Der Doppelschlag zum 3:0 beiderseits der Halbzeitpause sorgte schon für die Vorentscheidung. Die VSG (mit Stein, Palmer, Jakowitz, Nikol, Wanski, Rehausen und Griesert gleich mit sieben Ex-Dynamos) ließ das gewaltige BFC-Tempo nur über sich ergehen. Erschreckend, wie wenig die Gäste aus Berlins Südosten zu bieten hatten. VSG-Trainer Böhm stellte fest: "Das hätte ein 0:6 werden können. Wir sind zur Zeit nicht oberligatauglich." Der Aufsteiger stecke "mitten im Abstiegskampf" und müsse "irgendwie in Form kommen." Die Konzentration gelte nun den anstehenden Heimspielen gegen den LFC und BSC Süd in der selbstbetitelten "Woche der Wahrheit" (Böhm). Derlei Spitzenteams wie Dynamo seien Altglienicke - trotz namenhaften Kader - gerade nicht gewachsen. Und auch eine härtere Gangart der Gäste, die insgesamt sechs Verwarnungen zur Folge hatte, änderte nichts an der Tatsache, das Altglienicke momentan viel zu sehr mit sich selbst be- schäftigt sind. Das einzig ärgerliche aus BFC-Sicht war die Chancenverwertung, was an diesem Tag kaum ins Gewicht fiel. Rätselhaft Dynamos verspä- tetes Frühlingserwachen. Nun wo die Chancen nur noch minimal erscheinen und man bereits elf Punkte Rückstand auf Spitzenreiter Viktoria auweist, spielen die Weinroten plötzlich befreit auf - egal in welcher Formation und egal gegen wen. BFC-Trainer Volkan Uluc war nach dem achten Spiel im April zufrieden: "Wir hatten Power und Leidenschaft, waren druckvoll und dynamisch. Nachher haben wir zurückgeschaltet." Uluc kündigte vor dem Topspiel am Donnerstag bei Tabellenführer Viktoria 89 an: "Ein Duell auf Augenhöhe. Wir schenken nichts ab und wollen unser Spiel stabilisieren."
BFC VIKTORIA 1889 gegen BFC DYNAMO 0:0 am 02.05.13:

KOUSAL VERGIBT ELFMETER! Es war ein von großer Dynamik geprägter Vergleich, der für den BFC Dynamo zugleich die wohl letzte Chance darstellte, noch in den Aufstiegskampf eingreifen zu können. Dies misslang vor allem deshalb, weil der eingewechselte Dynamo-Angreifer Miloslav Kousal die wohl bes- te Gelegenheit der Partie, einen Elfmeter, vergab. Viktorias Keeper Marc Stillenmunkes hatte zuvor Dynamo-Stürmer Jörn Wemmer umgecheckt, machte seinen Patzer aber postwendend wieder gut. Vor einer ansprechenden Kulisse mit knapp 900 Zuschauern setzten beide Teams in der Schlussphase al- les auf eine Karte. Für Viktoria scheiterten Marschel (81.) im dritten Versuch, Camera per Lupfer an Busch (85.) und schließlich auch der kantige Lemcke, der eine Eingabe von Kapitän Ergirdi über den Kasten setzte (90. + 1.). Am Ende blieb ein für beide Seiten enttäuschenden Remis stehen, wobei Viktoria weiterhin alle Chancen auf den Aufstieg besitzt. Der BFC Dynamo muss dagegen wohl eine weitere Saison Oberliga einplanen.
BFC DYNAMO gegen VfB LICHTERFELDER FC BERLIN 1892 3:0 am 09.05.13:

BFC VERDIENT IM HALBFINALE! Pokal: Umstrittener Handelfmeter ebnet den Weg. Durch eine überzeugende Vorstellung zog der BFC Dynamo schließlich verdient ins Pokal-Halbfinale ein. Allerdings hatte die Mannschaft von Volkan Uluc in einigen kniffligen Situationen das Glück auf ihrer Seite. So kamen die Gastgeber durch einen fragwürdigen Strafstoß auf die Siegerstraße, nachdem Gazapo der Ball aus kurzer Distanz an die Hand gesprungen war. Dieser Elf- meterpfiff rief bei etlichen Betrachtern Verwunderung hervor. Bis  dahin hatten die Gäste, die als Außenseiter ins Spiel gegangen waren, die Partie offen gestaltet und ihrerseits sogar Chancen zur Führung gehabt. Für LFC-Coach Peter Heinrich war der Elfmeter, der zum 1:0 führte, freilich der Knackpunkt des Spiels. "Momentan läuft fast alles gegen uns", stöhnte er. "Einerseits gibt es für Dynamo einen zweifelhaften Strafstoß, uns dagegen werden zwei verwehrt."  Vor allem ärgerte er sich über eine Szene in der 39. Minute, als es nach einem Foul an Gerhard lediglich Freistoß für den LFC gab. Diese Aktion sei klar im Strafraum gewesen, schimpfte Heinrich. Später wollte er zudem noch ein elfmeterreifes Einsteigen gegen Gazapo gesehen haben, bei dem die Pfeife von Schiedsrichterin Turac stumm blieb (66.). Zu diesem Zeitpunkt führte der BFC 2:0, ein Anschlusstreffer hätte die Partie vielleicht nochmal spannend gemacht. Nichtsdestotrotz zeigten die Hausherren die bessere Spielanlage, so dass ihr Sieg in Ordnung ging. "Der Pokal-Wettbewerb genießt einen hohen Stellenwert bei mir", sagte BFC-Coach Volkan Uluc. Er freute sich daher sehr über das Weiterkommen. Auch mit der Leistung seiner Mann- schaft sei er sehr zufrieden. Für den LFC dagegen war das Viertelfinale in doppelter Hinsicht bitter. Denn neben der Pleite mussten Lichterfelde auch noch die Blessuren von Rose (Muskelverletzung) und Kwasny (Kniebeschwerden) in Kauf nehmen.
BFC DYNAMO gegen VfB LICHTERFELDER FC BERLIN 1892 3:1 am 12.05.13:

KEIN SELBSTLÄUFER FÜR DYNAMO! Der Schlusspfiff war der wohltuende Schlussakkord einer ausgesprochen intensiven Englischen Woche, in  der sich der BFC Dynamo und der LFC gleich zweimal begegneten. Wie schon im Pokal hatte auch im Ligabetrieb der BFC die Nase vorn und schlug den LFC wett- bewerbsübergreifend mit 6:1. Dabei gestaltete sich das Unterfangen für die Gastgeber deutlich schwieriger, als es die Ausgangslage vermuten ließ. Wäh- rend Dynamo in der Liga jenseits von Gut und Böse verkehrt, geht es für Lichterfelde ums nackte Überleben. Dementsprechend vorsichtig gingen die Gäste in die Partie, traten taktisch in einem 5-4-1-System auf und boten den Hausherren zunächst nur wenig Raum zur Entfaltung. Die hohe Laufbereit- schaft und Aggressivität der Gäste wurde sogar mit einen berechtigten Elfmeter belohnt. Ghasemi-Nobakht jagte einen längst durch Brendel kontrolliert geglaubten Ball hinterher und wurde von diesem zu Fall gebracht. Den fälligen Strafstoß verwandelte Carlos Gazapo sicher (12.).  Der BFC antwortete mit wütenden Angriffen. Wemmer (13.) und Butzmann (21.) verfehlten noch das Ziel, ehe Scharlau mit einem Heber den überfälligen Ausgleich markieren konnte (34.). Das Ergebnis hätte für Dynamo schon zur Halbzeit bequemer sein können, aber Gutsche scheiterte nach einem Wrobel-Handspiel vom Elfmeterpunkt (43.). Wenig später machte es der 22-Jährige besser. Ein schönes Solo krönte er mit dem 2:1. Die Gäste waren mit ihren Kräften am Ende und mussten nach einer herausragenden Kombinat zwischen Wemmer und Gutsche sogar noch das 3:1 durch Preiß hinnehmen (87.). "Ich kann meiner Mannschaft keinen Vorwurf machen, im Gegenteil, nach dem Auftritt bin ich zuversichtlich, dass wir die Klasse halten können", sagte LFC-Coach Heinrich. Sein Gegenüber Volkan Uluc meinte: "Ich möchte meinen Jungs ein Kompliment für das hohe Laufpensum aussprechen. Das ist nach drei Spielen in sechs Tagen nicht selbstverständlich."
F.C. HANSA ROSTOCK II gegen BFC DYNAMO 3:1 am 06.05.13:

DREI SPIELE BINNEN 140 STUNDEN! Auf Anweisung der Sicherheitsbehörden wurde die Partie ins große Stadion verlegt. Die Anfangsphase gehörte klar den Hanseaten, die mit der 2:0-Führung früh die Weichen auf Sieg stellten. Später waren die Berliner optisch gleichwertig, vor dem Tor aber weiterhin nicht zwingend genug, so dass ihnen nur ein Treffer nach einem Standard gelang. Den längeren Atem hatten wieder die Rostocker, die das Tempo nicht dros- selten, obwohl sie in der zurückliegenden Woche drei Spiele binnen 140 Stunden zu bestreiten hatten.
SV WAREN 09 gegen BFC DYNAMO 2:2 am 18.05.13:

BALIU LÄSST DEN BFC ÜBERLEBEN! Der BFC Dynamo ist im Warener Müritzstadion mit einem blauen Auge und einem Auswärtspunkt davongekommen. Trotz der besseren Spielanlage der Dynamos hatten die Warener die Gäste mit ihrer aggressiven und willenstarken Spielweise am Rande einer Nieder- lage. Die erste Viertelstunde gehörte dem BFC, danach setzte auch Waren einige Achtungszeichen. So in der 18. Minute, als Lübke Täge bediente, dessen Kopfball Hinz parierte, oder beim Schuss aus Nahdistanz von Haase (24.). Für die Dynamos vergaben Preiß (6.) und gleich zweimal der enorm lauffreudige Köhne (30., 40.). Die 1:0-Führung durch Baliu fiel überraschend hinsichtlich der bis dahin vorhandenen spielerischen Dominanz der Gäste. Das änderte sich nach der Pause, in der ein Gewitter den Rasen mächtig gewässert hatte. Schwerin bediente Warens Top-Stürmer Täge, der Hinz ausspielte und auf 2:0 erhöhte. Erst ein kapitaler Schnitzer des Warener Keepers brachte Dynamo zurück ins Spiel: Eine verunglückte Flanke von Keser wurde von Walter völlig falsch eingeschätzt und es hieß plötzlich 2:1. Nachdem Baliu aus drei Metern nicht für die Entscheidung sorgte (79.) schwante den in dieser Hinsicht lei- derfahrenen Warener Fans, was jetzt kommen musste. Und tatsächlich: Eine lange Flanke aus dem linken Mittelfeld nutzte Brendel per Kopf zum 2:2. Mit dem Punkt wollten sich beide Teams nicht zufrieden geben und so wurde es in Schlussphase ein klasse Schlagabtausch mit Chancen auf beiden Seiten. "Waren hat alles gegeben und aggressiv gespielt. Wir hatten zu wenig entgegengesetzt und hatten Glück, dass Waren uns durch das Auslassen der Chance zum 3:1 am Leben gelassen hat", sagte BFC-Coach Volkan Uluc. Warens Trainer Jens Dowe gab sich nachdenklich: "Mir tut es für die Mannschaft leid, die alles gegeben hat. Wir hatten den BFC schon da, wo wir ihn haben wollten. Wir machten das 3:1 nicht, und es kommt anders. Jetzt müssen wir uns auf das ‚sauwichtige' Spiel beim BSC vorbereiten".
BFC DYNAMO gegen MALCHOWER SV 90 5:3 am 15.05.13:

BFC VORNE HUI, HINTEN PFUI! Ein Offensivspektakel mit Chancen und Toren in Hülle und Fülle bekamen die Zuschauer bei äußerlich perfekten Rahmenbe- dingungen geboten. Defensiv lief bei beiden Mannschaften jedoch einiges schief und Malchows Torwart hatte zudem einen rabenschwarzen Tag er- wischt. Bei Scharlaus 1:0 (10.) und Saalbachs 3:0 (45.) legte sich Kornfeld selbst ein Ei ins Nest, an den anderen Gegentoren war er machtlos. Die Gäste gaben trotz des zwischenzeitlichen 0:4 nicht auf und begeisterten vor allem durch Bartelts 30m-Kracher in den Winkel zum Endstand (85.).
1.FC NEUBRANDENBURG 04 gegen BFC DYNAMO 0:4 am 22.05.13:

WEMMER TRIFFT NACH BELIEBEN! Der 4:0-Erfolg des BFC Dynamo beim FCN war auch in dieser Höhe verdient. Die Gäste, in allen Belangen die bessere Mannschaft, hatten mit dem dreifachen Torschützen Jörn Wemmer den überragenden Spieler. Mit seinen Treffern war die Partie nach gut einer Stunde entschieden. Mit einer Führung im Rücken spielte sein Team richtig guten Fußball, sagte BFC-Trainer Uluc. Die Neubrandenburger enttäuschten zu Hause erneut auf ganzer Linie und warten nach sieben Auftritten in diesem Jahr immer noch auf den ersten Heimsieg.
BFC DYNAMO gegen SV ALTLÜDERSDORF 1:0 am 26.05.13:

GESCHENKE ZUM 100. SPIEL! Mit 1:0 bezwang Dynamo den SV Altlüdersdorf und beschenkte Coach Volkan Uluc zu seinem 100. Spiel auf der BFC-Bank mit drei Punkten. Dem spärlich erschienenen Publikum im Sportforum boten die beiden Verfolger drei beziehungsweise fünf Tage vor dem jeweiligen Sai- sonhöhepunkt im Pokal-Halbfinale eine ordentliche Vorstellung. Auch wenn dieses Spiel nicht von den Sitzen riss, versuchten die Hausherren mit Spiel- kontrolle Druck zu erzeugen. Dies gelang dem BFC, auch wenn sich nur ab und an gute Gelegenheiten boten. Als Dynamos Butzmann nach innen flankte sprang Atici unglücklich die Kugel an den Arm. Zurecht gab es Strafstoß, den BFC-Abwehrrecke Kwiatkowski wuchtig zum 1:0 verwandelte. Weitere gute BFC-Möglichkeiten vergaben Preiß und Scharlau (44.), Brendel (60.) und erneut Scharlau (66.). Vom SVA kam auch nach der Pause zu wenig, um den Kasten von Busch ernsthaft zu gefährden. Pech hatten die Gäste als Maaß eine Minute nach seiner Einwechslung mit Innenbanddehnung wieder verletzt wieder raus musste. Zehn Gäste-Spielern bot sich in der Schlussminute dann die einzige, klare Ausgleichschance, aber Brechler jagte aus zwölf Metern den Ball drüber. Zuvor reklamierten die Gäste Handspiel von Brendel. Relativ kraftsparend brachte der BFC die Partie über die Runden. Hinterher bedankte sich BFC-Trainer Volkan Uluc nach seinem 100. Pflichtspiel für die Unterstützung durch Vorstand und Fans und die überreichten Dynamo-Präsente. Bezüglich des Pokalspiels am Mittwoch bei Viktoria 89 meinte Uluc: "Wir wollten ökonomisch spielen. Das ist uns gelungen, auch wenn wir uns in der zweiten Hälfte schwer getan haben." Mit dem Ergebnis unzufrieden zeigte sich SVA-Coach Ersan Parlatan: "Wir haben mit Blick auf das Pokalspiel ein paar Leute draußen gelassen. Unser Minimalziel war es, einen Punkt mitzunehmen. Leider ist uns das nicht geglückt."
BFC VIKTORIA 1889 gegen BFC DYNAMO 5:7 n.E. am 29.05.13:

DYNAMO FEIERT ELFER-HELD HINZ! Der  Plan ging auf: Der extra für das Elfmeterschießen eingewechselte Nico "Olli" Hinz wurde zum Elfer-Helden. Der Kee- per verwandelte den ersten selbst, parierte anschließend gegen Ghasemi-Nobakht und hatte damit entscheidenden Anteil an Dynamos Finaleinzug, der von 1000 Fans kräftig bejubelt wurde. "Wir sind einfach nur glücklich", sagte Trainer Volkan Uluc nach dem nervenaufreibenden Spiel. "Ich denke, die Jungs haben sich das verdient." Dynamo sah in der regulären Spielzeit bereits wie der sichere Sieger aus, doch Viktorias Ergirdi traf per Elfer in der 90. Minute zum 2:2. Zuvor hatten die Gäste, die auf Stürmer Wemmer (Muskelfaserriss) verzichten mussten - für ihn begann überraschend Innenverteidiger Brendel im Angriff. Mitte der ersten Hälfte wechselte er auf seine angestammte Position zurück -, das entscheidende 3:1 verpasst (71. Keser, 74. Brendel Kopfball an den Pfosten). Und Viktoria? Angetrieben von Ergirdi und Ghasemi-Nobakht arbeiteten sich die Gastgeber nach dem Fehlstart wieder heran. Fast alles ging über rechts - das Fehlen von Linksverteidiger Ahmetcik (Leistenprobleme) machte sich bemerkbar. Viktoria-Coach Thomas Herbst zum Pokal-Aus: " Wir sind enttäuscht, haben aber immer noch Grund, die Saison als Erfolg zu feiern. Unser Ziel Meisterschaft ist das Wichtigste."
RSV WALTERSDORF 1909 gegen BFC DYNAMO 2:4 am 02.06.13:

BRENDEL UND PREISS NUTZEN FREIRÄUME! Der BFC Dynamo festigt mit einem 4:2-Sieg bei Aufsteiger RSV Waltersdorf seinen dritten Tabellenplatz. Ein star- ker Innenverteidiger Patrick Brendel und die Überlegenheit bei offensiven Standards entschieden letztlich das Spiel zu Gunsten der Elf von Trainer Volkan Uluc. Obwohl der Start äußerst vielversprechend für die läuferisch hohen Aufwand betreibenden Hausherren verlief: Franke überraschte Dynamos Defen- sive bereits nach zwei Minuten. Dynamo zeigte sich keineswegs geschockt und kam durch den agilen Kousal zum Ausgleich. Unglücklich für den RSV: Loder versuchte zuvor einen Ball aus der Gefahrenzone zu klären und schoss dabei den tschechischen Torjäger an. Danach passierte zunächst wenig. Dynamo kontrollierte dank besserer Spielanlage zwar Ball und Gegner, konnte aber erst in der 43. Minute eine echte Torchance fabrizieren: Scharlau scheiterte dabei aus elf Metern am langen Bein von Bonkowski. Im Gegenzug verpasste Franke eine Kutrieb-Hereingabe nur um Haaresbreite (44.). Das Remis zur Pause war leistungsgerecht. Danach war abermals Bonkowski im Mittelpunkt: Den Durchbruch von Werner konnte der RSV-Keeper nur mit einem Foul stoppen. Den fälligen Elfmeter nutzte Kwiatkowski resolut. Waltersdorf Coach Löbenberg brachte im Anschluss den großgewachsenden David Karaschewitz in die Partie. Und dieser Wechsel sollte sich sofort auszahlen: Von Kutrieb freigespielt  markierte der Stürmer mit seinen ersten Ball- kontakt das 2:2. Der RSV spielte nun weiter nach vorneund kam durch eine Doppelchance der Führung nahe, aber BFC-Abwehrmann Brendel konnte auf der Linie klären (70.). Zwei ruhende Bälle brachten dem BFC schließlich den Sieg: Brendel und Preiß nutzten dabei ihre Freiräume im Strafraum eiskalt, was RSV-Coach Löbenberg durchaus erzürnte: "Das sind einfache Fehler. Aufgrund der kämpferischen Leistung hätten wir einen Punkt verdient gehabt."
BFC DYNAMO gegen 1.FC NEUBRANDENBURG 04 1:0 am 09.06.13:

BOGS AN ALTER STÄTTE GEFEIERT! Es war wie eine Reise in längst vergangene Zeiten. Der BFC Dynamo und Trainer Jürgen Bogs, da war ja so endlich viel! Der frühere BFC-Coach, der mit den Weinroten von 1979 bis 1988 zehnmal in Folge DDR-Meister, wurde deshalb am Ende der Partie von seinen früheren Fans mit Sprechchören gefeiert. Es muss ihm wie Öl runtergegangen sein. Sein personell extrem ausgedünntes Team unterlag freilich am Ende verdient mit 0:1, wobei es nach den Eindrücken von der Partie fast unumgänglich ist, das Unwort "Sommerfußball" zu vermeiden. Bogs musste direkt vor dem An- pfiff noch auf Manndecker Tom Buschke verzichten, der wegen Lendenwirbelproblemen kurzfristig ausfiel. So saß bei den Gästen mit Ersatzkeeper Me- telmann genau eine Person auf der Bank, er kam kurz vor Ende für den verletzten Peter. Der Trainer und die meisten Spieler werden wohl auch nächste Saison in Neubrandenburg bleiben. Mit Ausnahme der als Abgänge feststehenden Paradies und Lukaschik erhielten alle ein bis Mittwoch geltendes Ver- längerungsangebot. Bei den Gastgebern aus Hohenschönhausen wurden unter der Woche schon die beiden ersten Neuverpflichtungen mit N`Diaye (Tor- gelow) und Rehbein bekannt. Letzterer kommt ausgerechnet von Pokalfinalgegner Lichtenberg 47. Wobei der Wechsel vom Timing her etwas unglücklich wirkte. Hierzu gab Trainer Volkan Uluc Aufklärung: "Der Wechsel steht bereits seit einigen Wochen fest, genaugenommen seit unserem Viertelfinale gegen Hürtürkel." Zu weiteren Neuverpflichtungen wollte sich der Trainer des BFC Dynamo vorerst nicht äußern, lediglich von drei bis vier weiteren Ver- stärkungen für die neue Spielzeit war die Rede. Dafür standen bei Uluc mehr das Finale des Berliner Pokals am Mittwoch (19:00 Uhr, Jahnsportpark) und der Ausblick auf die kommende Spielzeit im Vordergrund. Während für Gäste-Trainer Bogs aufgrund der selbstgewonnenen Eindrücke aus dem ersten Vergleich beider Teams (4:0-Erfolg für den BFC) sein alter Verein als Favorit in das Pokalfinale geht, blickte Uluc schon ein Stückchen weiter: "Unser Ziel ist es natürlich, in der nächsten Saison aufzusteigen, wir gehen topmotiviert ins neue Spieljahr." Den Sieg gegen die Bogs-Truppe brachte diesmal aus- gerechnet ein Elfmetertor von Keeper Hinz, der wie schon im Pokalhalbfinale gegen Meister Viktoria 89 für die Entscheidung vom Punkt sorgte.
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