BFC DYNAMO gegen VSG ALTGLIENICKE 5:0 am 07.06.14:

VIELEN DANK FÜR DIE BLUMEN! BFC lässt VSG keine Chance - Scheidender Kalkutschke trifft doppelt. Als Christopher Kalkutschke in der 65. Minute ausge- wechselt wurde, erhielt er von den rund 2000 Zuschauern im Sportforum gebührenden Applaus. Es war Kalkutschkes letzter Auftritt für den BFC Dynamo. Schon vor Wochen wurde dem Stürmer mitgeteilt, dass er in den Regionalliga-Planungen keine Rolle mehr spielte. So wurde der 22-Jährige vor der Partie am Sonnabend gegen die VSG Altglienicke offiziell verabschiedet, erhielt einen Blumenstrauß sowie eine Fotocollage. Zudem durfte er nochmal von Be- ginn an auflaufen. Kalkutschke bedankte sich für die Blumen auf seine Art, er erzielte zwei Tore und war einer der stärksten des BFC. "Viel besser hätte mein letztes Spiel nicht laufen können", sagte Kalkutschke nachher. Allerdings konnte er die Enttäuschung über seinen Weggang auch nicht vollends ver- bergen: "Schade, dass es für mich hier nicht gereicht hat." Kalkutschke möchte nun zurück in seine Heimatstadt Magdeburg gehen und sich dort vermut- lich einem Verbandsligisten anschließen. Hätte er immer so aufgetrumpft wie gegen die VSG Altglienicke, wäre es soweit wahrscheinlich nicht gekom- men. Allerdings machten es die Gäste Kalkutschke und seinen Teamkollegen auch sehr leicht. Durch Dynamos Aufstieg und dem freiwilligen Rückzug der VSG spielt der BFC in der nächsten Saison gleich zwei Ligen höher. Ein Zwei-Klassen-Unterschied war aber bereits am Sonnabend festzustellen. Von Anfang an schien es, als glaubten die Altglienicker nicht mal ansatzweise an ihre Chance. Sie standen nur Spalier, als wollten sie Dynamos Meisterehrung und die Feierlichkeiten rund um das letzte Punktspiel im Sportforum nicht stören. "Da kam fast nichts von uns", sagte VSG-Trainer Daniel Böhm. Seine Elf hätte "gefühlt drei Prozent Ballbesitz" gehabt. Die ersatzgeschwächten Gäste traten indes auch mit einer Rumpfelf an, die durch frühe Verletzungen von Patrick Kroll und Lion Schendzielorz dann sogar noch weiter gebeutelt wurde. Unter diesen Bedingungen strahlten die Altglienicker überhaupt keine Tor- gefahr aus. Im gesamten Spiel konnten sie sich nicht eine nennenswerte Chance erarbeiten. So war das 5:0 für die Gäste am Ende sogar noch etwas schmeichelhaft. Der BFC hätte durchaus höher gewinnen können. Vielleicht aber hielt sich die Mannschaft von Trainer Volkan Uluc auch etwas zurück, um noch genügend Kraftreserven für die Meisterfeier und die anschließende Mallorca-Tour zu haben.
BFC DYNAMO gegen VfB STUTTGART 0:2 am 06.08.13:

KEIN VIER-KLASSEN-UNTERSCHIED! Es lief die 90. Minute, die Partie war längst entschieden, als die Fans des BFC Dynamo einen alten Klassiker intonierten. "Hoch soll´n sie leben" schallte es durch das gut gefüllte Stadionrund im Friedrich-Ludwig-Jahn-Sportpark. Diese Lobeshymne hatten sich die Berliner redlich verdient. Über weite Strecken hatten sie das Erstrundenspiel im DFB-Pokal gegen den Bundesligisten offen gestaltet, von einem Vier-Klassen-Un- terschied konnte jedenfalls keine Rede sein. So erhielt der BFC nach der Partie Lob von allen Seiten. "Dynamo hat  aufopferungsvoll gekämpft und war taktisch sehr stark" sagte etwa Stuttgarts Trainer Bruno Labbadia, dessen Elf sich lange Zeit schwer tat. Abgesehen von dem Lattenkopfball Georg Nie- dermeiers in der Anfangsphase (3.) brachten die Gäste das Gehäuse des aufmerksamen BFC-Torhüters Stephan Flauder in den ersten 40 Minuten nicht in Gefahr. VfB-Stürmer Cacau beteuerte zwar, den Oberligisten nicht unterschätzt zu haben. Stuttgarts Auftritt erweckte jedoch eher einen gegenteiligen Eindruck. Und so witterte der Außenseiter seine Chance. "Wir müssen lange ein 0:0 halten und dann unsere erste Möglichkeit nutzen", hatte Dynamos Kapitän Björn Brunnemann im Vorfeld als Marschroute ausgegeben. Dieser Plan wäre in der 31. Minute beinahe sogar aufgegangen. Einwurf Brunne- manns traf Linksverteidiger Christof Köhne jedoch nur den Pfosten. "Dass wir eine solche Chance zulassen, darf uns eigentlich nicht passieren", sagte VfB-Kapitän Serdar Tasci, der darüber hinaus von einem "typischen Drecksspiel" sprach. Neun Minuten nach dieser Szene wurde der Klassenunterschied dann aber doch sichtbar. Ihre erst zweite Torchance nutzte die Labbadia-Elf eiskalt zur Führung. Wer nun dachte, Dynamo würde nach dem Rückstand in der zweiten Hälfte einbrechen, sah sich eines Besseren belehrt. Zwar kontrollierten die Stuttgarter fortan das Geschehen, entschieden wurde die Begegnung aber erst mit dem 0:2 in der 76. Minute. Nach ihrem beherzten Auftritt gab es auf Seiten der Berliner kaum enttäuschte Gesichter. "Das hat Spaß gemacht gegen solch einen Gegner vor dieser Kulisse", sagte Neuzugang Lukas Rehbein, der im ersten Durchgang so manche Impulse gesetzt hatte, ehe er kurz nach der Pause entkräftet ausgewechselt wurde. Zufrieden war auch BFC-Trainer Volkan Uluc, der seiner Elf "ein großes Kompliment" aussprach. "Wichtiger als das Ergebnis ist jedoch, dass es ruhig geblieben ist." Das war vor zwei Jahren im Pokalspiel gegen den 1.FC Kaiserslautern nicht der Fall gewesen. Damals hatten Dynamos-Krawallmacher die gegnerischen Fans angegriffen und den Klub in negatives Licht gerückt. "Wir wollten nach den Vorkommnissen gegen Kaiserslautern den heutigen Tag unbedingt positiv gestalten und für ein Fußballfest in Berlin sorgen", sagte Uluc. Dies ist zweifelsohne gelungen. Der BFC nutzte die große Bühne, um sich als Verein ansprechend zu präsentieren. Und so durfte man am Ende zurecht hochleben lassen.
klingeltöne
FUWOSPIELBERICHTE VOM BFC DYNAMO DER SAISON 2013/14
BFC DYNAMO gegen FSV 63 LUCKENWALDE 2:0 am 14.09.13:

DYNAMO GEWINNT GEDULDSPIEL! Der FSV Luckenwalde bemüht sich lediglich um Schadensbegrenzung. Fünftes Spiel, Fünfter Sieg - der BFC Dynamo mar- schiert unbeirrt weiter. Seitdem der ehemalige DDR-Serienmeister im Jahr 2004 in die Oberliga aufgestiegen ist, hat er noch nie einen solchen makello- sen Saisonstart hingelegt. Am Sonnabend im heimischen Sportforum musste sich die Mannschaft von Trainer Volkan Uluc trotz drückender Überlegen- heit jedoch mehr als eine Stunde gedulden, ehe sie die entscheidenden Treffer bejubeln konnte. Gegner FSV Luckenwalde zog sich von Anfang an weit zurück und errichtete ein Abwehrbollwerk, an dem sich die Gastgeber lange die Zähne ausbissen. "Normalerweise versuchen wir ja immer mitzuspie- len", sagte Luckenwaldes Trainer Ingo Nachtigall, "doch das war heute aufgrund unserer akuten Personalnot einfach nicht möglich." In der Tat sieht sich der Fünfte der Vorsaison momentan großem Verletzungspech ausgesetzt. "Aus meinem 20-Mann-Kader fallen acht Leute aus", klagte Nachtigall. Darunter seien mit Markus Müller, Maximilian Schmidt, André Leimbach, Jan Streisel und Florian Bitzka etliche Leistungsträger. Unter diesen Umständen schienen die Gäste von vornherein um Schadensbegrenzung bemüht zu sein. Die defensive Ausrichtung des Gegners nahm Uluc zum Anlass, um seine Elf in ei- nem 4-1-2-1-2-System zu formieren. Die stets rotierenden Dynamo-Akteure waren dadurch schwerer angreifbar, da aus dem Mittelfeld immer wieder verschiedene Spieler mit in die Spitze vorstießen. Schon in der ersten Hälfte hätten die Hausherren in Führung gehen können. Die größte Chance vergab unmittelbar vor der Halbzeitpause Angreifer Jörn Wemmer, der aus kurzer Distanz jedoch am Pfosten scheiterte. So wurden beim  Stand von 0:0 die Seiten gewechselt. Kurz nach dem Wiederanpfiff wäre der Spielverlauf beinahe auf den Kopf gestellt worden, als Luckenwaldes Benjamin Dowall nach einem Patzer von Dynamos Innenverteidiger Philipp Haastrup allein auf Stephan Flauder zulief. Der zuvor beschäftigungslose BFC-Torwart verhinderte jedoch den Rückstand (48.). "Wenn wir da das 1:0 machen, ist vielleicht etwas möglich", sagte Nachtigall und musste dabei verschämt schmunzeln. Er wusste wohl, dass eine Führung seiner Elf wegen der destruktiven Spielweise nahezu absurd gewesen wäre. Schließlich wurde die Geduld der Berliner, die zu keiner Phase des Spiels in Hektik verfielen, belohnt. Der Endstand von 2:0 drückte die Dominanz des BFC nicht hinreichend genug aus, auch ein höherer Sieg wäre möglich gewesen. So war Uluc mit dem Auftreten seiner Mannschaft zufrieden: "Wir haben konstant sehr gut gespielt und verdient gewonnen."
BFC DYNAMO gegen 1.FC NEUBRANDENBURG 04 3:1 am 11.08.13:

ULUC WECHSELT GENAU RICHTIG! "Das wird wie Gladbach gegen Bayern München", hatte Dynamo-Trainer-Legende Jürgen Bogs seiner jungen Neubran- denburger Elf vor dem Spiel mit Blick auf die Ausgangsposition prophezeit. "Und am Ende steht ja auch das gleiche Ergebnis", fügte er nach dem Abpfiff ironisch schmunzelnd hinzu.  Der Respekt vor dem unbestrittenen Liga-Favoriten war von Beginn an spürbar. Tiefstehend erwarteten die Gäste die An- griffe der Hausherren. Ein weiter Einwurf von Spielführer Brunnemann den Neuzugang N`Diaye per Kopf nicht voll erwischte, ließ die ansehnliche Kulisse im Sportforum erstmals aufspringen. Die Mecklenburger konnten sich nur selten aus der eigenen Spielhälfte befreien und hofften auf Unaufmerksam- keiten der Berliner im Spielaufbau. Als Gutsche einen Abschlag von Flauder verpasste, sprintete Fischer dazwischen und brachte Nawotke in Position, doch Flauder parierte dessen Flachschuss. Auf der Gegenseite spielte Brunnemann Preiß frei, doch Buschke blockte dessen Schuss noch entscheidend. Als die Gäste anlässlich eines Eckballs einmal etwas aus der Deckung gewagt hatten, kassierten sie prompt den Konter. Gutsche verlängerte einen weiten Ball per Kopf in den Lauf von Scharlau und der behielt vor Walter mit präzisem Flachschuss in die linke Ecke die Übersicht. Schmidt kratzte dann kurz vor der Pause Brunnemanns artistischen Versuch von der Linie. Nach dem Wechsel begnügte sich Dynamo zunächst damit, Ball und Gegner zu kon- trollieren und wurde in der Rückwärtsbewegung etwas sorglos. Neubrandenburgs auffälligster Akteur Nawotke nutzte den Freiraum zu einem Sonntags- schuss, der zur allgemeinen Überraschung unhaltbar im linken oberen Winkel einschlug. Die Berliner waren nur kurz geschockt. Dynamo-Trainer Volkan Uluc reagierte und wechselte mit dem agilen Neuzugang Rehbein ein belebendes Element ein. Dieser verwertete ein kluges Anspiel von Gutsche zur er- neuten Führung. In der Schlussphase boten sich den Berlinern dann noch einige Konterchancen. Aus einer traf der ebenfalls eingewechselte Kalkutschke schließlich zum Endstand. "Drei Wechsel - zwei Torschützen. Das ist doch eine gute Quote", scherzte ein gut aufgelegter Volkan Uluc nach dem Spiel. "Es ist schön zu sehen, dass wir eine gute Bank haben." Vor dem Liga-Alltag mit defensiven Gegnern hatte er seine Spieler ausdrücklich gewarnt. "Es war für alle schwer, nach der Euphorie um das Pokalspiel wieder zur Normalität zurückzukehren, deshalb war dieses Spiel vielleicht das gefährlichste der ganzen Saison."
Fußball-Woche
FC SCHÖNBERG 95 gegen BFC DYNAMO 1:2 am 17.08.13:

BFC MIT MEHR KRAFTRESERVEN! Gegen einen mutig auftretenden FC Schönberg hatte Titelfavorit BFC Dynamo am Ende die größeren Kraftreserven, um den 0:1-Rückstand noch zu drehen. "Für uns zählt nur das Ergebnis. Wir haben heute einen tollen Aufsteiger gesehen und mussten lange hinterherlaufen", sagte BFC-Trainer Volkan Uluc. Das Lob nahm Schönbergs Coach Axel Giere dankend an, wenngleich er eingestand, sich davon wenig kaufen zu können. "Vom Spielverlauf her geht das Ergebnis in Ordnung. Wir waren konditionell schwächer, kamen daher in der zweiten Hälfte oft zu spät in die Zweikämpfe", sagte er. Die Gastgeber boten dem Favoriten gerade im ersten Durchgang Paroli. Schönberg ließ sich nicht allzu sehr in die Defensive drängen und atta- ckierte den Gegner teilweise bereits in seiner eigenen Spielhälfte. Trotz Feldüberlegenheit des BFC gingen die Gastgeber überraschend in Führung. Den Berlinern gelang daraufhin bis zur Pause wenig, zudem mussten die Hauptstädter den Ausfall von Spielmacher Kevin Gutsche verkraften, der nach einem Zusammenprall mit FC-Torwart Denis Klassen mit Verdacht auf innere Verletzungen ins Lübecker Krankenhaus gebracht werden musste. Besser machte es die Uluc-Elf nach Wiederanpfiff. Das erste Achtungszeichen setzte zwar Schönberg, Torschütze Rönnau scheiterte aus kurzer Distanz an BFC-Torwart Stephan Flauder. Danach rollte jedoch ein Angriff nach dem anderen auf das Schönberger Gehäuse zu. Einzig die Torausbeute ließ zu wünschen übrig. "Wir haben in der zweiten Hälfte viele Chancen leichtfertig vergeben und waren zu verspielt", sagte Uluc. Zumeist fanden die Berliner in Torwart Klassen ihren Meister. Der eingewechselte Jörn Wemmer (49., 52.) sowie Tobias Scharlau (55.) und Björn Brunnemann per Freistoß (67.) scheiterten am starken Schluß- mann. Dieser wurde in der 76. Minute zum Pechvogel, als er BFC-Angreifer Djibril N´Diaye elfmeterreif foulte. Brunnemann setze den Strafstoß humorlos zum Ausgleich unter die Latte. Der Druck der Gäste wurde fortan größer, den Schönberger schwanden die Kräfte. Nach einem Freistoß behielt schließlich Christof Köhne kühlen Kopf und bediente Patrick Brendel, der aus kurzer Distanz das Siegtor für den BFC markierte.
BFC DYNAMO gegen FC STRAUSBERG 1:0 am 24.08.13:

DAS HARTE LOS DES AUFSTIEGSFAVORITEN! Mit dem minimalsten aller Ergebnisse fuhr der BFC Dynamo in seinem dritten Saisonspiel den dritten Sieg ein. Besser geht es nicht. Jedoch zeigte das glanzlose 1:0 über Aufsteiger Strausberg am Sonnabend im Sportforum, worauf sich die Mannschaft von Trainer Volkan Uluc in dieser Spielzeit einzustellen hat: Ihre Gegner werden sich vorwiegend auf die Abwehrarbeit beschränken. Der FC Strausberg hat jedenfalls wenig bis gar nichts für die Offensive und schien sich mit einer knappen Niederlage zu begnügen. Unter diesen Umständen fiel es dem BFC schwer zu brillieren - das harte Los eines großen Titelfavoriten. Trotz eines mühsamen Auftritts war Uluc zufrieden: "Wir haben nun neun Punkte und positiv ist auch, dass wir erstmals zu Null gespielt haben." Allerdings hätte seine Elf nach dem 1:0 mit einem zweiten Tor vorzeitig für Klarheit sorgen müssen. Dies versäumte der BFC, so dass es bis zum Schluss, zumindest ergebnistechnisch, spanend blieb. Die Hausherren begannen gegen ehrfürchtige Strausber- ger druckvoll und gingen mit ihrer ersten Chance prompt in Führung (19.). "Wir haben in der ersten halben Stunde keinen Fuß auf den Boden bekommen", schimpfte Gäste-Coach Helmut Fritz, der zudem von "Angsthasen-Fußball" sprach. Seine Spieler seien von den rund 900 Zuschauern offenbar zu sehr be- eindruckt gewesen. "Eine solche Kulisse kannten wir bis heute gar nicht", sagte Fritz. Nach dem 1:0 waren weitere Torszenen nur noch rar gesät. Viel Leerlauf prägte das Spiel. Erst nach dem Seitenwechsel wurde wieder ein Gang höher geschaltet. "Wir haben dann zumindest einige Nadelstiche ge- setzt", sagte Fritz. Und mit viel Glück wären die Strausberger sogar zum Ausgleich gekommen. In der 55. Minute erzielten sie ein Abseitstor, dann touch- ierte ein Fernschuss von Steve Georges die Latte (71.). Dynamo hingegen eröffneten sich einige Konterchancen, die jedoch ungenutzt blieben. Doch es reichte ja - am Ende stand das minimalste aller Ergebnisse.
BFC DYNAMO gegen SV BLAU-GELB BERLIN 4:1 am 07.09.13:

BFC SIEGT, KAMPA WIRD GEFEIERT! Obwohl Dynamo seine Pflicht mit einem nie gefährdeten 4:1-Sieg souverän erfüllte, spielte der Mann des Tages beim Gegner, Stürmer Christian Kampa erzielte in der 78. Minute das Ehrentor und sorgte damit für ausgelassenen Jubel bei den zahlreichen Gästefans. "Das ist richtig geil, hier vor so einer Kulisse ein Tor zu schießen. 1:4 gegen den Tabellenführer der Oberliga zu verlieren, das ist doch super", freute sich Kam- pa, der von "seinen" Zuschauern mit "Christian Kampa Fussballgott"-Sprechchören gefeiert wurde. Doch nicht nur Kampa zeigte für den noch punktlosen Tabellenletzten der Landesliga eine gute Leistung. Die extrem defensiv ausgerichtete Aufstellung von Trainer Jürgen Rohde fruchtete. Die Mitte wurde konsequent dichtgemacht, sodass der BFC fast nur über die Außen zu Chancen kam. Offensiv standen Schwienke und Kampa allein auf weiter Flur. Bei einem Konter wäre Kampa jedoch schon in der ersten Hälfte fast ein Traumtor gelungen (30.). BFC-Trainer Volkan Uluc fühlte sich von der einseitigen Par- tie über weite Strecken an Handball erinnert, derart massiv standen die Gäste vor dem eigenen Strafraum. So hatten die Hausherren gefühlte 95 Prozent Ballbesitz und kamen über Wolf und Köhne zu unzähligen Flanken, im Abschluss fehlte jedoch die Präzision. Zweimal rettete der Pfosten für den geschla- genen Gästekeeper Oppat (32., 52.). Uluc, der die Begegnung seelenruhig auf der Bank verfolgte, war mit der Leistung dennoch zufrieden. "Wir hatten das eine oder andere Tor mehr machen können", sagte der Trainer, der im Vergleich zum Oberliga-Spiel in Rostock sechs Wechsel vornahm, "gegen diese vielbeinige Abwehr war es sehr schwer und im Pokal ist mir nur wichtig, dass wir weiterkommen. Das haben wir souverän geschafft."
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F.C. HANSA ROSTOCK II gegen BFC DYNAMO 1:3 am 31.08.13:

ULUC-ELF BEHÄLT WEISSE WESTE! Unterstützt von 700 mitgereisten Fans gewinnt Dynamo in Rostock 3:1. Volkan Uluc wurde nach dem Schlusspfiff von den rund 700 mitgereisten BFC-Fans in die Kurve gerufen und gefeiert, doch der BFC-Coach gab das Lob an seine Spieler weiter. "Das war heute kein leichtes Auswärtsspiel. Um so mehr freue ich mich, dass wir hier gewinnen konnten. Wir haben uns auch vom frühen Rückstand nicht aus dem Konzept bringen lassen und insgesamt ein gutes Spiel gezeigt. Vor allem aufgrund der zweiten Halbzeit war unser Sieg verdient", sagte der Berliner Trainer.  Den ersten Treffer der Partie erzielten jedoch die Gastgeber. Nach einem Brunnemann-Foul an Tidem zirkelte Rausch das Leder über die Mauer ins rechte obere Eck. Doch die Berliner Antwort ließ nicht lange auf sich warten. Einen Wemmer-Schuss lenkte Hansa-Torhüter Schütz zwar gerade noch zur Ecke, gegen den anschließenden Kopfball von Brendel hingegen war er machtlos. So begann die Partie praktisch wieder von vorn und schon vor der Pause besaß der BFC leichte Chancenvorteile, Schütz war jedoch mehrfach auf der Hut. Nach dem Seitenwechsel erhöhten die Gäste den Druck, zunächst rettete Schütz jedoch zweimal gegen Köhne. Wenig später schoss Scharlau zwar nur den Rostocker Torhüter an, doch der abprallende Ball hatte eine so große Eigendrehung, dass er kunstvoll zum 1:2 über die Torlinie rollte. Und nur drei Minuten später bauten die Berliner ihre Führung aus. Gutsche lief alleine auf Schütz zu und bediente im richtigen Moment den mitgelaufenen Wemmer, der den Ball mühelos ins leere Tor beförderte. Während die Rostocker in den zurückliegen- den Spielen gegen Altglienicke und Schönberg einen 1:3-Rückstand jeweils noch wettmachen konnten, gelang dies gegen den BFC Dynamo nicht. Neben der Spielstärke des Kontrahenten lag dies auch an der Roten Karten gegen Eusterfeldhaus. Der Hansa-Verteidiger war dem am Boden liegenden Brunne- mann auf den Arm getreten, dies legte Schiedsrichter Köppen als Tätlichkeit aus. In Überzahl hatte der BFC keine Mühe, die Führung über die Zeit zu ret- ten und mit weiterhin weißer Weste die Tabellenführung zu festigen. "Das ist natürlich ein sehr guter Start, aber mit vier Siegen ist noch niemand Meister geworden. Zwar haben wir uns jetzt eine gute Grundlage geschaffen, wissen aber auch, dass der Aufstieg kein Selbstläufer wird", warnt Volkan Uluc Fans und Mannschaft vor allzu großer Euphorie.
BFC DYNAMO gegen MALCHOWER SV 90 1:0 am 28.09.13:

ERNEUT GEDULDSSPIEL FÜR BFC! Für Spitzenreiter BFC Dynamo wurde der Heimauftritt gegen den Tabellenletzten Malchower SV zum Geduldsspiel statt zum Leckerbissen. Am Ende siegte der Favorit 1:0, die Gäste hatten sich mit einer extremen Abwehrtaktik aber teuer verkauft. Malchow trat am Samstag im Sportforum in defensiven 4-1-5 System an. Mitunter ließen sich die Außen zurückfallen, so dass sich der BFC einer Sechserkette und bis zu neun ver- sammelten MSV-Akteuren rund um den Strafraum gegenüber sah. "Wenn man zum Spitzenreiter fährt, ist klar, dass man nicht mitspielt", rechtfertigte Malchows Trainer Sven Lange seine Taktik. Trotzdem begann der BFC druckvoll. In der Anfangsphase suchten die Hausherren variabel die entscheidende Lücke im Malchower Riegel. Das Tor des Tages fiel, als Christian Preiß nach Hereingabe von Kevin Gutsche Dynamos dritte Möglichkeit zum 1:0 nutzte (17.). In der Folgezeit ebbte der Druck der Hausherren etwas ab. Gutsche (36.) und Preiß (39.) ließen die Chancen zum zweiten Tor aus - beide scheiterten am guten Malchower Torwart Robert Leonhardt. Nach der Pause fehlte Dynamo die letzte Entschlossenheit. Christopher Kalkutschke (54.), Gutsche (Frei- stoß, 65.) und Patrick Brendel (Kopfball, 88.) vergaben die wenigen guten Möglichkeiten. Zuvor gab Schiedsrichter Nico Savoly zu Recht für einen Faller von Gutsche keinen Strafstoß (75.). Auf der Gegenseite ließ der BFC ganze zwei ernsthafte MSV-Chancen zu. Vor der Pause tauchte Alexander Fogel vor Step- han Flauder auf, aber Dynamos Rückhalt kaufte Malchows Kapitän energisch den Schneid ab (37.). Und im zweiten Durchgang kam Björn Plate nach einem Patzer von Christof Köhne unbedrängt im Sechzehner zum Schuss, jagte die Kugel aber drüber (72.). Mehr mussten die Weinroten nicht zittern. So holte der BFC wieder einmal drei Punkte, ohne großartig zu glänzen. Das Publikum zeigte sich jedoch erstaunlich geduldig, auch Trainer Volkan Uluc fand aner- kennende Worte: "Wir müssen uns nicht für Siege entschuldigen. In der Oberliga ist jeder Dreier schwer." Natürlich fehlte auch Uluc ein zweites Tor und etwas "Zielstrebigkeit im letzten Drittel". Das Wichtigste vergaß er indes nicht: "Jetzt haben wir 19 von 21 Punkten geholt, da kann man die Jungs auch mal loben."
SV LICHTENBERG 47 gegen BFC DYNAMO 1:1 21.09.13:

AYDIN VERGIBT CHANCE ZUM SIEG! In Unterzahl ringt Lichtenberg 47 den BFC Dynamo einen Punkt ab. Lichtenbergs spät eingewechselter Mehmet Aydin hätte der Held werden können. Es lief die Nachspielzeit, 73 quälend lange Minuten hatten die 47er bereits in Unterzahl verbracht. Verbissen verteidigten sie das 1:1-Unentschieden gegen den scheinbar unverwundbaren BFC Dynamo.  Dann setzten die Gastgeber sogar nochmal zu einem letzten Konter an, und plötzlich bot sich Aydin die große Chance zum Siegtreffer. Freistehend im Strafraum schoss er den Ball jedoch knapp am Tor vorbei. So blieb die ganz große Überraschung aus. Die Lichtenberger können nach dem gerechten 1:1 dennoch stolz auf ihre Leistung sein. Selbst Dynamo-Trainer Volkan Uluc sparte nach dem Spiel nicht mit Lob für den Gegner: "Kompliment an Lichtenberg, man muss sich wundern, warum diese Mannschaft erst so wenig Punkte hat." Dass der BFC erstmals in dieser Saison den Platz nicht als Sieger verlassen hatte, störte Uluc nicht sonderlich. Mit dem Punkt könne man le- ben, befand er. Das gut besuchte Derby am Sonnabend in der Howoge-Arena "Hans Zoschke" schien zunächst ganz nach dem Geschmack des Tabellen- führers zu laufen. Denn schon in der 17. Minute sah 47-Stürmer Thomas Brechler  Gelb/Rot. Doch gegen die zehn verbliebenen Lichtenberger tat sich die Uluc-Elf schwer. Die dezimierten Hausherren arbeiteten stets im Verbund energisch gegen den Ball. Christian Gawe dürfte sich dann nach dem Platzver- weis vor zwei kompakt stehenden Viererketten die Hacken wundgelaufen haben. Zwar spielte sich das Geschehen fast ausschließlich in der Lichtenber- ger Hälfte ab, zwingende Chancen sprangen für den BFC in der torlosen ersten Hälfte aber selten heraus. Überdies setzten die Gastgeber vereinzelte Konter. Und kurz nach dem Seitenwechsel bahnte sich tatsächlich die Sensation an. Lichtenbergs Sebastian Reiniger krönte seine starke Leistung mit dem umjubelten Tor zum 1:0. Das der Lichtenberger Clou schließlich ausblieb, lag am glücklichen Händchen von Uluc. Zur allgemeinen Verblüffung hatte er Christian Preiß anstatt Jörn Wemmer in die Startelf beordert. Ausgerechnet Preiß traf zum 1:1 (56.) und hatte danach die Führung auf dem Fuß (69.), ver- gab aus Nahdistanz. So wurde es nichts mit dem sechsten Sieg für den BFC Dynamo, dessen Anhang in der Schlussminute der Atem stockte. Denn bei Aydins Großchance lag die erste BFC-Pleite in der Luft. Doch da Aydin Nerven zeigte, bleibt der Spitzenreiter ungeschlagen.
TORGELOWER SV GREIF gegen BFC DYNAMO 0:2 am 05.10.13:

DYNAMO-FANS FEIERT ULUC! Volkan Uluc genoss es in vollen Zügen. Die gut 250 sangeslustigen Dynamo-Fans feierten den BFC-Coach noch lange, nach- dem die Spieler längst in Richtung Kabine marschiert waren. "Wir wollen den Trainer sehen", skandierten die Berliner Reisegesellschaft. Uluc ließ sich nicht lange bitten und streckte vor dem Gästeblock beide Arme in den Himmel. "Ich hatte persönlich nie so richtig Glück gehabt in Torgelow", sagte der 43-Jährige danach. Bis es zu diesen Gefühlsausbrüchen kam, musste seine Elf ein hartes Stück Arbeit verrichten. Greif machte es den favorisierten Gäs- ten mit einer guten Defensive schwer. So fehlten den Hausherren nur sieben Minuten, um den Tabellenführer einen Punkt abzuluchsen. Erst in der 83. Minuten trafen die Berliner zum 1:0 durch Philipp Haastrup. Der Innenverteidiger wurde bei einem Freistoß sträflich im Strafraum allein gelassen. Ohne Mühe drückte Haastrup den Ball an Keeper René Hartleib vorbei. Das 2:0 in der  war dann das Sahnehäubchen auf einen verdienten BFC-Sieg. Torwart Hart- leib war bei einer Ecke mit nach vorne geeilt. Im Gegenzug hatte Tobias Scharlau keine Probleme, den Ball im leeren Tor unterzubringen. "Das war heute ein Geduldsspiel, aber die Mannschaft hat das abgezockt gemacht.", sagte Uluc. Sein Trainerkollege Tomasz Grzegorczyk lobte die Defensivarbeit seines Teams, bemängelte aber, dass nach vorn wenig passierte: "Leider waren wir nicht in der Lage, offensiv mehr zu machen." Er bezeichnete den BFC-Erfolg als Arbeitssieg. Im ersten Durchgang hatten die Hausherren nur zwei Chancen. Ein Schuss von Przemyslaw Ciolek krachte gegen die Latte (17.), fünf Mi- nuten später segelte Michal Kotula an einer gefährlichen Flanke vorbei. Beim BFC traf Christopher Kalkutschke in der 28. Minute den Pfosten, kurz vor der Pause prüfte er Hartleib mit einem Kopfball. Nach der Pause riskierte Greif mehr und agierte mit zwei Stürmern. Ohne Erfolg. Auf der anderen Seite übte sich der BFC in Geduld und knackte den Torgelower Abwehrriegel schließlich in der 83. Minute mit dem erlösenden 1:0. "Eine Meisterschaft ist kein Selbst- läufer. Jedes Spiel ist eine neue Herausforderung", sagte Uluc, der nicht vergaß, sich bei den Fans zu bedanken.
BFC DYNAMO gegen VSG ALTGLIENICKE 2:0 am 12.10.13:

REHBEIN GELINGT TRAUMTOR! Dynamos frühe Führung zerstört die Taktik der VSG. Lange aus einer kompletten Defensive heraus die Null halten, dann ist beim haushohen Favoriten BFC Dynamo vielleicht etwas möglich. So hatte es sich Lothar Hamann, der Trainer der VSG Altglienicke, im Vorfeld der Partie gedacht. So wäre der Pokalverteidiger möglicherweise zu knacken gewesen. So kann man sich aber auch verkalkulieren. Denn die Partie am Samstag war keine zwei Minuten alt, da gingen die Hausherren durch den abermals starken Kevin Gutsche 1:0 in Führung. Zu diesem Zeitpunkt hatten etliche Zu- schauer im Sportforum noch nicht mal Platz genommen. "Das frühe Gegentor hat unsere Taktik über den Haufen geworden", sagte Hamann nach dem Spiel. Die Altglienicker brauchten nach dem Rückstand erst einmal Zeit, um sich zu sammeln.  Das Tor des BFC brachten die Gäste daher im ersten Spiel- abschnitt nicht in Gefahr. Zu sicher stand die Dynamo-Defensive um die aufmerksamen Innenverteidiger Philipp Haastrup und Patrick Brendel sowie den defensiven Mittelfeldabräumer Denis Novacic. Die 1:0-Pausenführung der Hausherren war somit hochverdient. BFC-Schlussmann Stephan Flauder musste erst in der 50. Minute erstmals eingreifen. Gegen den auf ihn zulaufenden VSG-Stürmer Patrick Kroll stürzte er mustergültig aus seinem Tor heraus, ver- kürzte so den Winkel und entschärfte Krolls Schuss. "Natürlich muss man gegen diesen Gegner seine wenigen Chancen nutzen", sagte Hamann, "wir hätten in dieser Szene den Ausgleich erzielen können." Fürwahr wäre die Partie wieder offen gewesen. Stattdessen aber wurde sie nach 65 Minuten ent- schieden. Mit einem sehenswerten Gewaltschuss aus 18 Metern in den Winkel sorgte der agile Lukas Rehbein für den Höhepunkt im Duell der beiden Oberligisten. Nach seinem Traumtor war Rehbein natürlich gut aufgelegt. "Genau dorthin, in die Dreiangel, wollte ich den Ball schießen", scherzte der im Sommer von Lichtenberg 47 gekommene Neuzugang.
BFC DYNAMO gegen SV ALTLÜDERSDORF 4:0 am 20.10.13:

DYNAMO BAUT VORSPRUNG AUS! Besser kann die Stimmung im Sportforum kaum noch werden: Dank einer vor allem physisch starken Leistung hat Spit- zenreiter BFC Dynamo den SV Altlüdersdorf am Ende deutlich 4:0 besiegt und damit die Führung in der Oberliga auf fünf Punkte ausgebaut. Dabei hatte es zunächst so ausgesehen, als könnten die Brandenburger der erwartet schwere Stolperstein für den Favoriten werden. Mit der Referenz von drei Liga Spielen in Folge ohne Gegentor kamen die Männer von Trainer Steffen Borowski gegen die mit langen Bällen operierenden Berliner defensiv zunächst kaum in Bedrängnis und waren ihrerseits bei Ballbesitz willens, auch offensive Nadelstiche zu setzen. So gleich in der 2. Spielminute, als Flauder bei Vujicics Kopfball auf der Hut sein musste. Die Führung fiel dann fast ein wenig aus heiterem Himmel: Ein per Kopf unfreiwillig verlängerte Ecke fiel auf der linken Seite Köhne vor die Füße. Dessen präzise Flanke köpfte Abwehrkollege Brendel zum 1:0 ein. Danach wurden die Aktionen des BFC sicherer und zielstrebiger. Erst war es erneut Köhne, der gefährlich über die linke Seite in den Strafraum eindrang, aber keinen Abnehmer für seine Hereingabe fand. Wenig später musste N`Diaye ein paar Takte vom besser postierten Brendel anhören, als Gutsches Flanke in Richtung Tor zu köpfen versuchte. Von da an wurden alle erfolgreichen Aktionen des umtriebigen, aber oft glücklosen Senegalesen in einer schwer zu deutenden Mischung aus Sarkasmus und ehr- licher Anteilnahme vom Publikum mit Extra-Applaus bedacht. Total echt war auf jeden Fall der Jubel, nachdem N`Diaye dann tatsächlich eine Flanke von Gutsche knapp über der Grasnarbe liegend per Kopf zum vorentscheiden 2:0 versenkte. Die Gäste, die anfangs der zweiten Hälfte etwas aufbegehrt hat- ten, ergaben sich nun ihrem Schicksal. Rehbeins Gewaltschuss prallte vom Gebälk zurück, und Brendels Kopfball strich knapp über das Gästetor. Dyna- mo-Coach Volkan Uluc wechselte dann ein paar motivierte Ergänzungsspieler ein, die bewiesen, dass er auf sie zählen kann. Zunächst legte Dartsch für Scharlau auf, kurz danach köpfte Wolf mit großer Übersicht zu Preiß, der ebenfalls per Kopf zum Endstand traf.
FC POMMERN GREIFSWALD gegen BFC DYNAMO 0:2 am 27.10.13:

BFC SIEGT AUCH IN GREIFSWALD! Dynamo setzt vor 2700 Fans Meilenstein auf dem Weg zum Aufstieg. Freudentänze und Jubelarien gab es nach dem Schlußsspfiff im Lager des BFC Dynamo. Nach einem überzeugenden Auftritt gelang im Oberliga-Spitzenspiel ein 2:0-Erfolg beim Tabellenzweiten. Doch von vorzeitigen Glückwünschen zur Herbstmeisterschaft oder gar zum Aufstieg wollte BFC-Coach Volkan Uluc nicht wissen. "Wir können jetzt nicht die Füße hochlegen, haben nur ein Etappenziel erreicht." Dennoch sei er stolz auf seine Elf, die den Greifswaldern die erste Saisonheimniederlage zufügte. Vor über 2600 Zuschauern kamen die hochgehandelten Gastgeber nicht in Tritt. Der BFC erzeugte ungeheuren Druck und gab den Pommern kaum Gele- genheit zum Luftholen. "Wir haben in den ersten 20 Minuten keinen Zugriff aufs Spiel bekommen", sagte Pommern-Coach Eckhart Märzke. Allerdings versäumten es die Gäste, aus ihrer Überlegenheit Kapital zu schlagen. Bis auf einen Schuss ans Außennetz von Christian Preiß (9.) sah sich Pommern Keeper Christian Person keiner größeren Prüfung ausgesetzt. Eine Standardsituation brachte das BFC-Gehäuse nach 14 Minuten zum ersten Mal in Gefahr. Fabian Istefo schnippelte das Leder an Freund und Feind vorbei auf den langen Pfosten - nur Zentimeter fehlten. Die Partie gestalte sich jetzt offener. Coulton Jackson setzte Philipp Schönbrunn in Szene, der mustergültig Istefo im Sturmzentrum bediente. Der 19-Jährige zwang BFC-Torwart Stephan Flauder zu einer Glanzparade. "Wenn wir in dieser Szene in Führung gehen, verläuft das Spiel vielleicht ganz anders", sagte Märzke. Keine 120 Sekunden später war Stanley Ratifo zur Stelle und zog aus 18 Metern ab. Seinen Versuch fälschte Patrick Brendel noch entscheidend ab - das Leder zischte am Pfosten vorbei. "Wir haben nachlässig agiert und wurden dafür fast bestraft, danach sind wir wieder gut in unserem Rhythmus gekommen", sagte Uluc. Brunnemann (30.) und Novacic (32.) näherten sich dem Pommern-Tor in der Folge an. Nach 35 Minuten hatte schließlich Djibril N´Diaye seinen großen Auftritt. Mit einem tollen Solo leitete er die Führung ein. Seinen Pass hämmerte Novacic in die Maschen. In der zweiten Hälfte brachte das aggres- sive Pressing Dynamos die Pommern zur Verzweiflung. An einem geordneten Spielaufbau war bei der Märzke-Elf kaum zu denken. Dennoch stemmte sich der FC Pommern gegen die drohende Niederlage und kam durch schnörkelloses Spiel zu Gelegenheiten von Nick Lösel (52.) und Ratifo (54.). Danach standen die BFC-Kicker aber sicher und drängten auf die Entscheidung. Kevin Gutsches Freistoß verfehlte knapp sein Ziel (58.) und N´Diaye fand seinen Meister in Person (64.). Der Greifswalder Keeper hielt auch Novacic stark (67.). Eine Minute später jubelten die rund 1500 Berliner Fans, als N´Diaye die Kugel versenkte. Zu früh: Das Schiedsrichtergespann entschied zu Unrecht auf Abseits. Dann aber traf Dartsch Sekunden nach seiner Einwechslung doch zum 2:0.
BFC DYNAMO gegen BERLINER SV HÜRTÜRKEL 5:1 am 03.11.13:

DYNAMO MIT GALAVORSTELLUNG! Auch auswärtsstarker BSV Hürtürkel kann Tabellenführer nicht stoppen. Wer kann diesen BFC Dynamo stoppen? Es hätten die bislang auswärts ungeschlagenen spielfreudigen Türken aus Neukölln sein können, doch am Sonntag wurden sie vom Tabellenführer gnaden- los beherrscht. Die Gäste wollten mitspielen und begingen dabei den Fehler, auf ein Pressing zu verzichten. Damit eröffneten sie den Dynamos zu viel Spielraum. Der agile Preiß (6.) sowie Kapitän Brunnemann (14.) hatten schon früh die Möglichkeit zur BFC-Führung. Als kurz danach Brunnemann mit einer Adduktorenzerrung frühzeitig raus musste, hätte der neutrale Beobachter einen Bruch im Spiel des Spitzenreiters erwarten können. Nachdem Preiß dann aber traf, war es der eingewechselte Dartsch, der zwei gute Chancen vergab (27., 30.). Dann lief Angreifer N´Diaye zu großer Form auf. Seinem herr- lichen Tor zum 2:0 folgte eine Doppelchance, als sein Versuch von Keeper Celik abgewehrt wurde und der Nachschuss von Gutsche knapp vorbei ging (35.). Mit dem Pausenpfiff dann nochmals eine Gemeinschaftsproduktion, als eine Ecke von Gutsche in N´Diaye per Kopfball ihren Abnehmer fand. Apro- pos Gutsche: Was der Mittelfeldmann für den BFC wert ist, zeigte sich auch in diesen Spiel wieder deutlich. Nicht nur dass er alle Standards ausführt, auch sein läuferisches Potenzial ist bewundernswert. Der 22-Jährige verfügt schon jetzt über Regionalligaformat. Von den Neuköllner, die bislang aus- wärts sehr stark aufgetreten sind, konnte man ein wenig enttäuscht sein. Lobenswert aber, dass sie mitspielen wollen und zu einem ordentlichen Oberligaspiel beitrugen. Die vorhandene spielerische Klasse blitze bei Sentürk, Keser und Temel ein ums andere Mal auf, doch gegen einen kompakt auftretenden BFC ging der Schuss nach hinten los.
RSV WALTERSDORF 1909 gegen BFC DYNAMO 0:3 am 09.11.13:

BEÄNGSTIGENDE SOUVEÄNITÄT! Drei Spieltage vor Hinrundenende ist der BFC Dynamo Herbstmeister. Bewusst hatte der BFC Dynamo vor der Saison sei- nen Kader breiter aufgestellt, um auf Ausfälle flexibel reagieren zu können. Am Sonnabend im Gastspiel beim RSV Waltersdorf trat genau solch ein Fall ein. Mit Kapitän Björn Brunnemann (Adduktorenverletzung) sowie Philipp Haastrup (Einblutung an seiner Oberschenkelzerrung) musste Dynamo-Coach Volkan Uluc auf zwei Eckpfeiler seiner Defensive verzichten. Doch dies machte sich nicht bemerkbar. In der Innerverteidigung verrichtete Ronald Wolf für Haastrup zuverlässig seinen Dienst, im Mittelfeld spielte der erst 20-jährige Philipp Dartsch anstelle des routinierten Brunnemann durchweg solide. Auch wegen seiner starken Ersatzbank spielt der BFC in der laufenden Saison in seiner eigenen Liga. In Waltersdorf trat der Tabellenführer wie eine wahre Spitzenmannschaft auf und siegte in einer fast schon beängstigen Souveränität. Damit steht die Uluc-Elf drei Spieltage vor Hinrundenende bereits als Herbstmeister fest. Ihre erste Torchance nutzten die Gäste prompt zum 1:0 durch Christian Preiß (9.). Die frühe Führung gab dem BFC Sicherheit, zudem vergrößerte sich dadurch der Respekt Waltersdorfs. Dynamos ließ fortan hinten nichts anbrennen und wartete seelenruhig auf die nächste Möglichkeit, die der erneut agile Kevin Gutsche zum 2:0 nutzte (31.). Für RSV-Trainer Volker Löbenberg fielen die ersten beiden Toren zu einfach. Fürwahr standen sei- ne Spieler eher Spalier, anstatt energisch einzugreifen. "Das macht mich wahnsinnig", schimpfte Löbenberg, "solche Fehler dürfen uns nicht passieren." In der zweiten Hälfte verwaltete der ehemalige DDR-Serienmeister abgeklärt seinen Vorsprung. Zur Zufriedenheit von Uluc: "Nach dem Seitenwechsel hat die Mannschaft das sehr gut gemacht und nichts mehr zugelassen." Sogar ein höherer Sieg sei möglich gewesen, befand der BFC-Trainer. Doch es rei- chte nur noch zu einem weiteren Tor. Darum gab es allerdings Irritationen. Wer war der Schütze? Nach einem Kopfball von Djibril N´Diaye stocherte Chris- tof Köhne das Spielgerät ins Netz (79.) Geschah dies vor oder hinter der Linie? Darüber waren sich sogar die Schiedsrichter uneinig. Schließlich wurde N´Diaye als Torschütze im Spielbericht eingetragen. Köhne beteuerte zwar, den Ball vor der Linie erwischt zu haben, erhob jedoch keine Ansprüche: "Das Tor kann Djibril ruhig haben."
BFC DYNAMO gegen FC BRANDENBURG 03 BERLIN 2:1 am 16.11.13:

NICHT MIT RUHM BEKLECKERT! "Dieter" N´Diaye hält BFC mit zwei Toren auf Kurs. Titelverteidiger BFC Dynamo ist zwar ungefährdet ins Pokal-Achtelfinale eingezogen, hat sich gegen Landesligist Brandenburg 03 aber wahrlich nicht mit Ruhm bekleckert. Gegen die sehr disziplinierten Gäste tat sich der Ober- liga-Tabellenführer schwer. Stürmer Djibril N´Diaye, im Sportforum besser bekannt als "Dieter" sicherte dem BFC mit zwei Treffern den verdienten 2:1 Sieg. Dynamo übernahm zwar von Beginn die Initiative und hatte wie gewohnt deutlich mehr Spielanteile als der Gegner, zwingend waren die Aktionen des Favoriten aber nur selten. "Das war heute viel zu wenig. Im letzten Drittel haben wir ohne Genauigkeit und Inspiration gespielt", sagte BFC-Coach Vol- kan Uluc. Die Gäste machten es dem Titelverteidiger mit einer guten Staffelung aber auch nicht leicht. Das Zentrum wurde konsequent zugestellt, so dass N´Diaye immer wieder von zwei oder drei Gegenspielern attackiert wurde. Dynamo kam daher meist über den linken Flügel. Köhnes Flanken fanden aber nur selten Abnehmer. Dass das Führungstor aus einem Standard resultierte, war deshalb folgerichtig (41.). "Aus dem Spiel haben wir kaum Chancen zu- gelassen. Das war von der 1. bis zur 90. Minute eine disziplinierte Leistung", sagte Brandenburgs Coach Stefan Rosenkranz über den starken Auftritt sei- nes Teams. Als N´Diaye mit einer starken Einzelaktion das 2:0 erzielte und die Dynamo-Fans zu zaghaften "Dieter, Dieter"-Sprechchören ansetzten (65.), schien das Spiel vorzeitig entschieden. Mit dem ersten und einzigen Torschuss kam der Landesligist jedoch postwendend zum Anschlusstreffer durch Grieß (67.). In der Folge beschränkte sich der BFC auf das Nötigste, hielt den Ball in den eigenen Reihen und brachte den Sieg ungefährdet über die Zeit. "Ich hoffe, dass meine Mannschaft gemerkt hat, dass der momentane Erfolg kein Selbstläufer ist", mahnte Uluc.
BFC DYNAMO gegen FSV UNION FÜRSTENWALDE 3:0 am 23.11.13:

3:0 - BFC DYNAMO GNADENLOS! Union Fürstenwalde tritt im Sportforum offensiv an und wird überrollt. Der BFC Dynamo gewann gegen den Vorjahrszwei- ten Union Fürstenwalde ausgesprochen souverän. Dabei traten die Gäste wie bereits Hürtürkel vor zwei Wochen sehr offensiv im Sportforum auf und versuchten mit zwei echten Spitzen den Gastgeber zu beschäftigen. Diese sorglose Spielweise wurde vom BFC jedoch schonungslos bestraft. In der ersten Hälfte gelang es den Gästen nicht, die starke Dynamo-Abwehr in Bedrängnis zu bringen. Zu abgeklärt agierten Patrick Brendel, Philipp Haastrup oder auch Christof Köhne defensiv. Darüber hinaus schalteten sie sich immer wieder in die eigenen Offensivbemühungen ein. So entstand auch die 1:0 Führung durch den aufgerückten Linksverteidiger Köhne, der zuvor vom aufmerksamen Lukas Rehbein herrlich eingesetzt worden war. Bester Mann bei den Hohenschönhausener war jedoch zweifelsohne Kapitän Björn Brunnemann, über den ein Großteil des Spielaufbaus lief und der letztlich mit seinen beiden Treffern zum Matchwinner avancierte. Die Standardsituation führte bei Dynamo grundsätzlich Kevin Gutsche aus, auch Djibril N´Diaye hatte seine Szenen, allerdings war ihm diesmal kein Treffer vergönnt. Fürstenwalde kam nach der Pause etwas besser in die Partie, als Gäste-Coach Mario Reichelt mit Lukoki Kalixto einen weiteren Angreifer für Daniel Dressler brachte. Der frühere Lichterfelder hatte auch die beste Szene der Gäste, als er frei vor dem Dynamo-Kasten nur knapp an Torwart Stephan Flauder scheiterte (55.). Auf jeden Fall boten die Fürstenwalder eine respektable Vorstellung und scheinen nunmehr auf dem Weg aus dem Tabellenkeller zu sein. Eine ordentliche Leistung bot insbesondere Maik Haubitz, der als Sechser neben Ergi- ligür zahlreiche Löcher stopfte. Der BFC Dynamo steht bei aktuell zehn Punkten Vorsprung auf Verfolger Brandenburg Süd, der am kommenden Samstag im Sportforum zu Gast ist. "Das wird nochmal ein Highlight vor der Winterpause", sagte Uluc, "wir wollen uns von unseren Fans mit einem Heimsieg verabschieden." Insbesondere die bislang verlustpunktfreie Heimbilanz lässt die Fans davon träumen, dass der vor einem Jahr angekündigte Aufstieg in die Regionalliga mehr als ein aus der Not geborener zeitlicher Aufschub sein dürfte.
BFC DYNAMO gegen BRANDENBURGER SC SÜD 05 2:0 am 30.11.13:

ERDRÜCKENDE BFC-DOMINANZ! Einzig Torwart Roggentin bewahrt Brandenburg Süd vor einem Debakel. Wenn der Beweis für die Dominanz des BFC Dyna- mo in der laufenden Oberliga-Saison überhaupt noch erbracht  werden musste, dann geschah dies allerspätestens am Sonnabend. Immerhin gab mit Brandenburg Süd der Tabellenzweite seine Visitenkarte im Sportforum ab - da rechnet man gemeinhin mit einem Duell zweier Teams auf Augenhöhe. Davon konnte aber nun wirklich nicht die Rede sein, denn es gab nur eine Mannschaft, die diese Partie prägte. Das Ergebnis von 2:0 drückte die Überle- genheit der Elf von Trainer Volkan Uluc nicht mal mehr ansatzweise aus. Keine einzige Torchance erarbeiteten sich die hoffnungslos unterlegenen Gäste, die mit nur zwei Gegentreffern sehr gut bedient waren. Dass der Tabellenführer keinen Kantersieg feiern konnte, lag einzig und allein an Brandenburgs überragenden Torhüter Sven Roggentin. "Über den besten Spieler des heutigen Tages müssen wir nicht groß diskutieren", sagte Uluc nach der Partie. Sensationell habe der Gäste-Torwart gehalten, fügte er hinzu. Das war keineswegs untertrieben. Ohne Roggentins Glanztaten gegen Christian Preiß (8.) und Tobias Scharlau (40.) wäre Dynamo schon früher in Führung gegangen. Von der ersten Minute an spielten die Hausherren, bei denen Kapitän Björn Brunnemann kurzfristig wegen einer Magen-Darm-Erkrankung ausfiel, die Brandenburger an die Wand. "Wir sind sehr dominant aufgetreten und haben viel Druck ausgeübt", sagte Uluc, "ich muss der Mannschaft ein großes Kompliment aussprechen." Folglich war das 1:0 in der 42. Minute durch Angreifer Djibril N´Diaye überfällig. Auch im zweiten Durchgang änderte sich das Katz-und-Maus-Spiel  nicht. Allerdings konnte der BFC-Anhang nur noch einen Treffer des quirligen Lukas Rehbein bejubeln (58.). Weitere gute Chancen von N´Diaye (56.), Denis Novacic (78.), Patrick Brendel (87.) sowie Christopher Kalkutschke (89.) wurden allesamt durch Roggentin entschärft. Brandenburgs Coach Sven Thoß, dessen Team bislang zu den positiven Überraschungen der Saison zählt, war nach dem Spiel sichtlich bedient. "Wir waren zu keiner Phase in der Lage, ein gleichwertiger Gegner zu sein", sagte er. Stattdessen sein man in Ehrfurcht erstarrt. Derweil herrschte bei Dynamo freilich ausgelassene Stimmung. 40 Punkte aus 14 Spielen hat der BFC nun schon mal gesammelt - auch diese sagenhafte Ausbeutung dokumentiert dessen Vormachtstellung in der Liga
VSG ALTGLIENICKE gegen BFC DYNAMO 0:2 am 14.12.13:

ALTGLIENICKES NOTELF CHANCENLOS! BFC Dynamo gewinnt im Schongang das Nachholspiel bei der VSG. Für die VSG Altglienicke ging es in diesem Nach- holspiel am Sonnabend gegen den BFC Dynamo von vornherein nur um Schadensbegrenzung. VSG-Trainer Lothar Hamann musste gleich auf neun Spieler verzichten. Neben den Langzeitausfällen Wanski (Kreuzbandriss), Jakowitz (Knieverletzung) und Nerger (Fußgelenksverletzung) fehlten Kroll, Reinhardt (beiden weilten im Urlaub), Palmer (Rotsperre), Özvatan (Gelbsperre), Kirstein (Knöchelprobleme) sowie Enders (zog sich beim Aufwärmen eine Zerrung zu). So trat eine wahre Altglienicker Not-Elf gegen die Übermannschaft der Oberliga an - mit einer Aufstellung, die es in dieser Form noch nie gegeben hatte. In der Innenverteidigung spielte zum Beispiel Benjamin Gaudian, mit sieben Treffern eigentlich bester VSG-Stürmer. Im Angriff stand dafür mit Den- nis Meng ein 18-jähriger Jungspund, der normalerweise für die A-Junioren in der Landesliga auf Torejagd geht. Im weiteren Spielverlauf wurden mit Jo- nas Weigelt und Marcel Lehmann zwei weitere A-Jugendliche eingewechselt. Zudem wirkte Christopher Juhle aus der Reserve mit. Es verwunderte da- her nicht, dass der ohnehin favorisierte BFC von Anfang an die Partie deutlich bestimmte. Schon nach 4 Minuten brachte der omnipräsente Dynamo-Kapi- tän Björn Brunnemann den Tabellenführer nach einem sehenswerten Alleingang in Führung. Brunnemann hatte vor zwei Wochen beim 2:0 gegen Bran- denburg Süd krankheitsbedingt gefehlt, nach überstandenem Magen-Darm-Infekt rückte er wieder in die Startelf. Lukas Rehbein musste deshalb zu- nächst auf der Bank Platz nehmen, ihm vorgezogen wurde Tobias Scharlau, der laut BFC-Coach Volkan Uluc "sehr gut trainiert" hatte. Das frühe 1:0 der Gäste nahm dem Derby schnell die Spannung, zu souverän verwaltete der BFC anschließend seinen Vorsprung und ließ keine Altglienicker Chancen zu. "Das 2:0 kurz vor der Pause durch Denis Novacic hat die Partie dann entschieden", befand Uluc. Seine Elf tat in der zweiten Hälfte nicht mehr als nötig, hätte bei vereinzelten Möglichkeiten dennoch höher gewinnen können. Die Gastgeber schossen dagegen, lediglich einmal aufs Dynamo-Tor, ein Freistoß von Ozan Kalyoncu ging knapp vorbei (77.). "Am Ende zählt das Ergebnis", sagte Uluc, der überdies von einer "grandiosen Hinrunde" sprach. Fürwahr sind 43 von 45 möglichen Punkten phänomenal. Das 2:0 gegen Altglienicke war übrigens schon das zehnte Zu-null-Spiel des BFC in dieser Saison.
SC CHARLOTTENBURG gegen BFC DYNAMO 0:4 am 23.02.14:

EIN ARBEITSSIEG OHNE GLANZ! Sollte sich der SCC vor dem Spiel Hoffnungen gemacht haben, den Favoriten ein wenig ärgern zu können, so war das Fünk- chen nach knapp zehn Minuten erloschen. Nach einem Foulelfmeter sowie einem mehr als unglücklichen Gegentor (Preiß` Schuss wurde für Bauer un- haltbar abgefälscht) war mehr als eine Vorentscheidung gefallen - die Partie verlief fortan in erwarteten Bahnen, und als Brunnemanns Weitschuss (oder verunglückte Flanke?) sich Sekunden vor dem Halbzeitpfiff hinter dem verdutzten SCC-Keeper ins Tor senkte, war klar: Das wird nicht der Tag des SCC. Und die Charlottenburger konnten nach der Pause auch nicht mehr so richtig. Jeckls Schuss wurde von Flauder pariert (53.). Es sollte aber nach der schön herausgespielten Chance von Wolff (20.) die zweite und letzte Tormöglichkeit des Landesliga-Zweiten bleiben, dem doch deutlich die Grenzen auf- gezeigt wurden. Der SCC ließ sich zwar nicht vorführen, aber es war eben zu früh unglücklich gegen ihn gelaufen, als dass auch nur ein Hauch einer Über- raschung in der Luft lag. So hatte der BFC das Geschehen im Griff - ohne ans Limit zu gehen. Es boten sich dem Oberligisten vier, fünf weitere Großchan- cen, die besten hatte N`Diaye, der alleinstehend knapp verzog (38.) und dessen Kopfball  knapp drüber ging (60.). In der zähen zweiten Hälfte wurde eher der Vorsprung verwaltet, als für die Galerie gespielt. Preiß verdiente sich Fleißpunkte, viel lief über ihn. Dem zur Pause gekommenen Rehbein war anzu- merken, dass er auf sich aufmerksam machen wollte, was ihm phasenweise glückte. Ansonsten war das Ganze aus BFC-Sicht eben zu verbuchen unter: Arbeitssieg ohne Glanz.
1.FC NEUBRANDENBURG 04 gegen BFC DYNAMO 0:4 am 02.03.14:

N`DIAYE SCHNELL AUF TORE-TOUR! Der BFC Dynamo marschiert gleich zu Beginn der Rückrunde unbeirrt weiter in Richtung Regionalliga. In Neubranden- burg wurde der Oberliga-Spitzenreiter von Anfang an seiner Favoritenrolle gerecht. Gegen einen allerdings personell erheblich geschwächten Gastgeber, der nach dem Ausfall von vier Stammspielern in der Anfangsphase auch noch Mittelfeldmotor Gaede wegen einer Knieprellung verlor, dominierten die Gäste die Partie. "Von Anfang an Druck machen und das Tempo hochhalten", hatte BFC-Coach Volkan Uluc als Devise ausgegeben. Das war denn auch von Anbeginn zu erkennen. Dabei kam den Dynamos vor allem ihre Lufthoheit entgegen. Nicht von ungefähr fielen die ersten beiden Tore nach Eckbällen. Den ersten platzierte Wolf ins lange Eck, beim zweiten hielt nach einer zu kurz abgewehrten Ecke N´Diaye unbedrängt den Kopf hin. Bei zwei weiteren Treffern war er später per Fuß erfolgreich, verwandelte dabei jeweils nach Vorarbeit über die linke Seite. Neubrandenburger Abwehrspieler hielten allerdings ge- bührend Abstand. "Nach vielen Ausfällen wollten wir uns heute so teuer wie möglich verkaufen, das wurde leider durch die frühen Gegentore verhin- dert", sagte Neubrandenburgs Coach Jürgen Bogs. Der ehemalige BFC-Trainer erkannte aber auch die spielerische Überlegenheit seiner früheren Mann- schaft an. Im Mittelfeld hielten die sehr beweglichen und lauffreudigen Rehbein und Gutsche das Heft fest in der Hand. Die BFC-Abwehr wurde nur in der ersten Halbzeit bei zwei, drei Nadelstichen geprüft, als der schnelle Dwars versuchte, Lücken zu reißen. In der zweiten Halbzeit taten die Gäste dann nicht mehr als notwendig, sie verwalteten ihren Vorsprung ohne große Probleme. Die rund 500 mitgereisten Berliner Fans feierten uns skandierten bereits: "Nie mehr Oberliga!" Bei ähnlich souveränen Auftritten wie in Neubrandenburg kann der BFC auf dem Weg in die Regionalliga wohl nur noch selbst ein Bein stellen. "Wir aber werden konzentriert weiterarbeiten", versprach Uluc.
BFC DYNAMO gegen FC SCHÖNBERG 95 2:0 am 09.03.14:

BRENDEL STELLT FRÜH DIE WEICHEN! Souverän marschiert der BFC zum 16. Saisonsieg. Der BFC Dynamo zieht einsam seine Kreise und baute durch das 2:0 gegen den FC Schönberg 95 am Sonnabend im Sportforum seine Tabellenführung sogar noch aus. Bereits zu Beginn kamen keine Zweifel darüber auf, wer den Platz als Sieger verlassen würde. Die Mannschaft von Volkan Uluc entwickelte direkt Zug zum Tor und ging früh nach einem Kopfball von Patrick Brendel in Führung. Kurze Zeit später hätte Christian Preiß auf Vorlage des starken Kevin Gutsche bereits den Deckel drauf machen können, er verfehlte das Tor jedoch knapp. Danach befreiten sich die abstiegsgefährdeten Gäste, die in der Vorwoche zu ihrem ersten Saisonsieg über Altglienicke kamen, etwas und starteten zaghafte Angriffsbemühungen. Diese verpufften jedoch zumeist zwanzig Meter hinter der Mittellinie. Eine Ecke und ein Freistoß aus aussichtsreicher Position war dann auch alles, was von den Gästen im ersten Durchgang kam. Der BFC hatte seinerseits noch einige Chancen, ohne das große Feuerwerk abzubrennen. So befand auch 95-Trainer Rietentiet nach dem Spiel: "Wir hatten schon in der ersten Halbzeit viel Glück, nicht höher zu- rückzuliegen. Ich bin richtig unzufrieden. Man muss auch Vorletzter hier ganz anders auftreten." Im zweiten Durchgang tat der Tabellenführer dann nicht mehr als nötig. Hinten zeigte sich vor allem Denis Novacic umsichtig, der sich von der Sechserposition immer wieder in die Viererkette fallen ließ. Für die offensiven Akzente sorgten vor allem Lukas Rehbein und Gutsche - an diesem Tag Garanten für die Torgefährlichkeit des BFC. Nach knapp einer Stunde war es dann Preiß, der für die Entscheidung sorgte. Eine Hereingabe von Gutsche ließ Djibril N´Diaye gekonnt durch die Beine passieren - Preiß bedankte sich. Die Rote Karte für Schönbergs Rainer Müller nach einer Notbremse beseitigten die letzten Fragezeichen über den Ausgang der Partie. Dass es nur 0:2 ausfiel, hatten die Gäste dem BFC zu verdanken, der nach einer Stunde einen Gang zurückschaltete. So befand auch Marcus Steinwarth, der in der Ju- gend bei den Weinroten spielte: "Wir hatten gar keine Chance." Uluc zeigte sich mit dem Auftreten seiner Elf zufrieden und bemängelte lediglich, dass man die Partie nicht früher entschieden hatte. Sein größter Kritikpunkt war jedoch der Rasen: "Wenn ich mir den Platz nach drei Monaten Pause anschaue, dann fehlen mir die Worte. Bei den Ansprüchen, die wir haben, müssen wir das ansprechen." Derzeit scheint die Problematik des Grüns in der Tat das größte Problem im Sportforum zu sein.
FC STRAUSBERG gegen BFC DYNAMO 0:4 am 16.03.14:

N´DIAY SCHMEISST DYNAMO AN! BFC marschiert weiter und besiegt Strausberg 4:0. Die Pressekonferenz nach dem Spiel begann zunächst mit anerkennen- den Worten beider Trainer. Helmut Fritz vom gastgebenden FC Strausberg sagte, dass er den BFC Dynamo für seine beeindruckende Saison beglückwün- schen kann. "Wer nach 18 Spieltagen immer noch ungeschlagen ist, der hat auch den Meistertitel absolut verdient." Auch BFC-Trainer Volkan Uluc sprach mit großem Respekt von seinem Gegner: "Der FC Strausberg hat sich in der Oberliga etabliert und ist ein wirklicher Gewinn für die Spielklasse. Wir wer- den in Zukunft noch viel von dieser jungen Mannschaft hören. Es war für uns heute ein sehr schöner Tag." Fürwahr hat der BFC nun satte 17 Punkte Vor- sprung auf die Verfolger. Mit gegenseitigem Respekt begann auch die Partie vor der Rekordkulisse von 1293 zahlenden Zuschauern. Beide Mannschaf- ten spielten zunächst sehr verhalten. Mit zunehmender Spieldauer übernahm der BFC jedoch mehr und mehr die Initiative. So kam das 1:0 nach einem fei- nen Spielzug über die starke rechte Angriffsseite nicht überraschend. Stürmer Djibril N´Diaye, der von Uluc nach der Partie ein Extra-Lob bekam, schoss den Ball flach ein (28.). Beim Stand von 1:0 wurden auch die Seiten gewechselt. Nach der Pause zeigte der FC Strausberg dann zunächst ein anderes Ge- sicht. Nun versuchten die Hausherren ihren großen Respekt abzulegen, griffen früher und vor allem aggressiver an. Mit dem eingewechselten Alexander Rahmig in der Offensivabteilung agierte der Aufsteiger mit wesentlich mehr Druck. Genau un diese Phase aber fiel das 2:0 für die Berliner und damit auch die Vorentscheidung. Ausgangspunkt war N´Diaye, der sich auf der rechten Seite gegen Robert Wenzel durchsetzte. Seine scharfe Hereingabe nutzte Christian Preiß und köpfte ein (65.). Das 3:0 war ein Geschenk der Strausberger an die Gäste. Torhüter Timo Hampf rutschte auf dem nassen Geläuf un- glücklich aus, so dass N´Diaye keine Mühe hatte einzuschießen (72.). Und auch das 4:0 war die Folge eines individuellen Fehlers in der Strausberger Hinter- mannschaft. Robert Wenzel verlor den Ball an Linksverteidiger Christof Köhne, der den Endstand herstellte (77.).
BFC DYNAMO gegen BERLINER SPORT-CLUB 1895 1:0 am 19.03.14:

HALBFINALE IM BERLINER PILSNER-POKAL: BFC DYNAMO ERWARTET VIKTORIA 89! Obwohl BFC-Trainer Volkan Uluc den Berlin-Ligisten offensichtlich sehr ernst nahm und auf eine große Rotation verzichtete, fehlte den Dynamo-Spielern zumeist die letzte Entschlossenheit. Zwar musste BFC-Torwart Flauder nicht einen ernsthaften Torschuss abwehren, doch in der Offensive war der Oberliga-Tabellenführer sehr harmlos. So war es der wuchtige Innenvertei-
diger Brendel der gefährlichste Akteur auf dem Feld und hätte seinem Führungstreffer um ein Haar noch zwei folgen lassen. Uluc sprach letztlich von einem "dreckigen Sieg", musste allerdings den Ausfall von Gutsche verkraften, der mit einer Muskelverletzung im Oberschenkel früh raus musste. Gäs- te-Trainer Martin Krüger lobte seine Mannschaft zwar für eine gute Leistung, machte jedoch ebenfalls nicht den glücklichsten Eindruck: "Wenn wir das 0:0 länger halten, ist hier vielleicht etwas drin."
BFC DYNAMO gegen F.C. HANSA ROSTOCK II 2:0 am 23.03.14:

DYNAMO SIEGT IN ÜBERZAHL! Tabellarisch betrachtet ein Gipfeltreffen, tatsächlich aber mehr ein Prestigeduell: Selbst bei einem Rostocker Sieg wäre die Aufstiegsfrage nicht mehr spannend geworden. Trotzdem bot das Duell der beiden Oberliga-Topklubs eine reizvolle Konstellation. Dynamo wartet nach wie vor auf die erste Saisonniederlage, Hansa war zumindest auswärts noch unbesiegt. BFC-Coach Uluc witterte ein Remis, zumal er auf den gelbgesper- rten Brunnemann und den im Pokalspiel verletzten Gutsche verzichten musste. Schlimmer noch: Toptorjäger N’Diaye verletzte sich beim Aufwärmen und wird vermutlich länger fehlen. Dynamo musste also umstellen. Ohlow lief als linker Verteidiger auf, Köhne rückte nach innen und Mannschaftskapitän Brendel agierte als Spitze, neben Scharlau. Der etatmäßige Abwehrspieler machte seine Sache ordentlich, war aber nur einmal gefährlich, als sein Kopf- ball nach Rehbein-Flanke übers Tor strich (38.). Zuvor war bereits der starke Novacic an Hansa-Keeper Brinkies gescheitert (25.), der sich noch häufiger auszeichnen sollte. Die erste Hälfte war geprägt von gegenseitigem Abtasten. Dynamo spielte geduldig, wartete auf seine Chancen. Die Defensiv um den überragenden Köhne stand bombensicher, Rostockes gefährlichster Stürmer, Haufe, bekam keinen Stich. Daneben überzeugten auch der agile Preiß und Mittelfeld-Wirbelwind Rehbein, der mit zwei sehenswerten Schüssen an Brinkies scheiterte (67., 77.). Die Hanseaten kamen indes nicht über eine vage Möglichkeit (65.) hinaus – und durften sich über ihre erste Auswärtsniederlage nicht beklagen. Allerdings kippte das Spiel erst als Kapitän Rausch seiner Elf einen Bärendienst erwies und vom Platz flog (69.). Uluc lobte vor allem die Mentalität seiner Mannschaft. Tatsächlich gelang es dem BFC auf beein- druckende Art und Weise, seine Ausfälle zu kompensieren. Die Aufstiegsgratulation seines Gegenüber Roelofson mochte Uluc trotzdem noch nicht an- nehmen.
FSV 63 LUCKENWALDE gegen BFC DYNAMO 0:2 am 29.03.14:

BFC MACHT FRÜH ALLES KLAR! In Anbetracht der jüngsten Serie von sechs Spielen ohne Niederlage hatte sich Luckenwalde vorgenommen, der nahezu weißen Weste des BFC einen zweiten Klecks zu verpassen. Das haben die Berliner mit einer in der Oberliga bisher kaum dagewesenen Souveränität und Abgeklärtheit jedoch zu keinem Zeitpunkt zugelassen. Es besteht kein Zweifel, dass der BFC in der Oberliga nichts mehr zu suchen hat. Dynamo-Trainer Volkan Uluc möchte vom Aufstieg aber immer noch nicht reden: "Wer schon so lange dabei ist wie ich, sollte wissen, dass man erst feiern kann, wenn rechnerisch nichts anderes mehr möglich ist." Gleichwohl lobte er den überragenden Saisonverlauf seiner Elf mit erst fünf Gegentreffern. Die Tore der Gäste fielen früh. Stober ließ in der 9. Minute dem anfangs oft nach vorn mitgehenden Köhne zu viel Zeit zum Flanken, Preiß stand im Angriffszentrum frei und hatte aus acht Metern keine Probleme, Filatow per Kopf zu überwinden. Auch in der Folgezeit erspielte sich der ballsichere BFC regelmäßig weitere Chancen. Die Gastgeber hingegen wurden lediglich nach Standards etwas gefährlich. So hatten die FSV-Anhänger in der 26. Minute schon den Torschrei auf den Lippen, doch Müllers Kopfball nach der zweiten Ecke landete am Außennetz. FSV-Coach Nachtigall kritisierte nach dem Spiel die fehlende Aggres- sivität und mangelnde Frische seiner Spieler. Hinzu kam, dass die Luckenwalder ihren Gegner zum Torabschluss regelrecht einluden. So legte Francisco in der 36. Minute den Ball an der Strafraumgrenze dem kurz zuvor eingewechselten Grischok genau auf, der mit präzisem Schlenzer die Führung auf 2:0 erhöhte. Damit war das Spiel entschieden, zu keinem Zeitpunkt erweckten die Gastgeber den Eindruck, den BFC noch einmal gefährden zu können. Mit der Leistung seiner Spieler in den zweiten 45 Minuten war BFC-Trainer Ulu dann nicht mehr sonderlich zufrieden, hätte er sich durch weiter größere Prä- senz seiner Kicker gewünscht. Stattdessen beschränkten sich die Berliner auf die Verwaltung ihres Zwei-Tore-Vorsprungs. Dowall hatte nach Doppel- pass mit Bogdan nach 78 Minuten sogar die Möglichkeit zum Anschluss, traf aber frei auf Flauder zulaufend nur das Außennetz. Schließlich blieb den Luk- kenwaldern nichts weiter übrig, als dem BFC Dynamo zu seinem ersten Sieg in Luckenwalde (beim dritten Anlauf) und zum in Kürze sicher auch rechner- isch feststehenden Aufstieg in die Regionalliga zu gratulieren.
BFC DYNAMO gegen SV LICHTENBERG 47 1:0 am 05.04.14:

GRISCHOK SORGT FÜR EIN TOLLHAUS: Nur wenige Augenblicke fehlten Lichtenberg 47, um Heldentum zu erreichen. In der Hinrunde hatten es die Lichten- berger ja bereits als einzige Mannschaft geschafft, die weiße Weste des BFC Dynamo durch ein 1:1-Unentschieden zu beflecken. Und als im Rückspiel am Sonnabend die Nachspielzeit anbrach, waren die 47er erneut kurz davor, dem übermächtigen Tabellenführer einen Punkt abzutrotzen. Tapfer hielten die Gäste in Unterzahl ein 0:0 und mussten nur noch diesen letzten Angriff des BFC überstehen. Von der linken Seite flankte Rehbein in den Strafraum, wo 47 Linksverteidiger Bicen eigentlich hätte klären können. Doch durch falsches Stellungsspiel flog der Ball über Bicen hinweg und landete beim hinter ihm lauernden Grischok. Diese Chance ließ sich der in der Winterpause von den Stuttgarter Kickers gekommene Mittelfeldmann nicht nehmen. Grischok traf mit einem beherzten Schuss zum entscheidenden 1:0 für Dynamo. Das Sportforum glich danach einem Tollhaus. "Wir sind happy", sagte Matchwinner Gri- schok, der in den letzten drei Spielen jeweils ein Tor erzielt hat. Nur einer wollte in die Jubelarie nicht einstimmen: BFC-Coach Volkan Uluc. "Ich kann mich gar nicht richtig freuen", sagte er. Der Grund: Saalbach und Dartsch mussten mit schweren Verletzungen ins Krankenhaus - für Uluc das Resultat überhar-
ten Einsteigens der Gäste, das er als "grenzwertig" bezeichnete. So musste er während des kampfbetonten Spiel neben den Ausfällen von Novacic (fünf- te Gelbe), Gutsche (muskuläre Probleme) und N´Diaye (Meniskusglättung) weitere Verluste hinnehmen. Die Lichtenberger, die auf Erdil (Bänderriss) und Reiniger (Knöchelverletzung) verzichten mussten, wollen sich den Vorwurf der überharten Spielweise nicht gefallen lassen. "Das sehe ich nicht so", sag- te 47-Trainer Uwe Lehmann, der auch daran zweifelte, ob Rot für Bandermann (nach dessen Attacke musste Dartsch vom Platz) berechtigt war. Überdies trauerte Lehmann dem verlorenen Punkt hinterher. "Hier war mehr drin", sagte er und dachte wohl an die Chance von Götze, der an BFC-Keeper Flauder scheiterte (35.). So war Lehmanns Team in der Tat dem Heldentum ganz nahe. Wäre da nur nicht diese Nachspielzeit gewesen, als Rehbein flankte und Grischok traf.
MALCHOWER SV 90 gegen BFC DYNAMO 0:0 am 13.04.14:

BFC FEIERT DIE MEISTERSCHAFT! Dynamo reicht für den Aufstieg ein 0:0 bei Kellerkind Malchower SV. Als die Partie am Sonntagnachmittag um kurz nach vier abgepfiffen wurde, brachen alle Dämmen. Das zum Bersten gefüllte Waldstadion in Malchow sah sich einem Jubelsturm ausgesetzt, wie es ihn zuvor noch nie erlebt hatte. Zwar kam der BFC Dynamo beim abstiegsgefährdeten Malchower SV nicht über ein 0:0 hinaus, doch dieses Unentschieden reichte für den Meistertitel in der Oberliga. Da die Partie aufgrund des gewaltigen Zuschauerandranges mit 15-minütiger Verspätung angepfiffen wurde, wussten Spieler und Verantwortliche des BFC schon vor Spielende, das der Tabellenzweite Hansa Rostock II 0:1 bei Pommern Greifswald verloren hatte und einen Punkt deshalb genügen würde. Rund 1800 Dynamo-Fans hatten ihre Mannschaft begleitet und das beschauliche Malchow in eine Partyzone verwandelt. Große Emotionsausbrüche spielten sich ab, natürlich mit den obligatorischen Sekt- und Bierduschen. "Das war das süßeste Unentschieden meiner Trai- nerkarriere", sagte ein stolzer BFC-Coach Volkan Uluc. Sein Team hat in dieser graniosen Saison sicherlich schon bessere Auftritte hingelegt als diesen beim bisher Tabellenletzten. Malchow beschränkte sch fast ausschließlich auf die Defensivarbeit und machte es dem BFC schwer. Viele Chancen spran- gen für die Gäste nicht heraus, die beiden besten hatten Haastrup (32.) und Novacic (65.), beide trafen jedoch nur die Latte. Die Gastgeber kamen lediglich einmal richtig gefährlich vors Dynamo-Gehäuse, als ein Freistoß an Freund und Feind vorbei knapp das Tor verfehlte (62.). In den letzten Minuten wollte die Uluc-Elf nichts mehr anbrennen lassen, obwohl sie nach Roter Karte für Malchows Gebor (53.) in Überzahl war. Das 0:0 wurde bis zum Schluss nur noch verwaltet, denn die Spieler wussten ja: Dieses torlose Unentschieden reicht für den Aufstieg. Derweil sind die Weichen für die neue Saison in der Regionalliga bereits gestellt. Die Verträge mit Uluc und seinem Co-Trainer Martino Gatti wurden unlängst bis 2016 verlängert. Auch die Spieler Flauder, Haastrup, Brendel, Wolf, Köhne, Brunnemann, Novacic, Zurawsky, Rehbein, Grischok und N´Diaye haben für die neue Spielzeit einen gültigen Kontrakt beim BFC. Weitere endgültige Zusagen sollen in dieser Woche folgen.
BFC DYNAMO gegen TORGELOWER SV GREIF 3:1 am 18.04.14:

LINDNER KITZELT DYNAMO WACH! Nach über einem Jahr kassiert der BFC wieder ein Gegentor. In der 17. Minute geschah etwas, woran man sich beim BFC Dynamo erst wieder gewöhnen muss: Nachdem die Elf von Trainer Volkan Uluc kurz zuvor in Führung gegangen war, kassierte sie einen Gegentreffer. Zuletzt war ihr das am 3. November beim 5:1 über Hürtürkel widerfahren. 1032 Spielminuten später musste der BFC also wieder mal den Ball aus dem ei- genen Netz holen. Das sechste Gegentor der Saison bekam nicht Stammkeeper Stephan Flauder eingeschenkt, er fehlte wegen einer Rippenprellung. Seinem Stellvertreter Kevin Sommer traf indes keine Schuld, er hätte den Strafstoß von Tobias Lindner, der zum zwischenzeitlichen 1:1-Ausgleich der Gäste führte, fast noch entschärft. Für Greif Torgelow wäre es vielleicht sogar besser gewesen, wenn Lindner nicht verwandelt hätte. Denn das 1:1 kit- zelte den BFC erst so richtig wach. Nur neun Minuten später hieß es bereits 3:1. Dynamo hatte somit nach dem Ausgleich mit zwei blitzsauberen Toren prompt wieder für klare Verhältnisse gesorgt. Die Hausherren hätten danach ihren Vorsprung sogar in die Höhe schrauben können, ließen mehrere Chancen jedoch ungenutzt. "Wir haben es in der zweiten Hälfte verpasst, unsere Konter besser auszuspielen", sagte Uluc, der mit seiner Mannschaft aber keineswegs hart ins Gericht ging. Nach der errungenen Oberliga-Meisterschaft am vorangegangenen Spieltag hatte er seinen Spielern zwei trai- ningsfreie Tage gegönnt. Die Feierlichkeiten nach dem Spiel in Malchow seien "extrem" gewesen, berichtete Uluc. Keinen Grund zur Freude hat derweil Gegner Greif Torgelow, dem der zweite Abstieg in Folge droht. "Das Schlimmste ist, dass nach Cioleks Roter Karte wieder ein Spieler ausfällt", sagte Trainer Tomasz Grzegorczyk. Wenigstens aber kann sich sein Team damit rühmen, gegen den BFC einen Treffer erzielt zu haben.
SV ALTLÜDERSDORF gegen BFC DYNAMO 2:3 am 27.04.14:

BFC DYNAMO WIRD HART GEFORTDERT! Das Spiel gegen den bereits feststehenden Oberliga-Meister sollte für Altlüdersdorf nochmal ein Highlight werden. Das gelang: Der BFC musste erstmals zwei Gegentore wegstecken. Bereits in der 4. Minute hatte der Gastgeber die Chance zur Führung. Eine Kombina- tionüber Tsiatouchas und Salhab landete bei Torjäger Vujicic, doch der scheiterte an einer Blitzaktion von Sommer im BFC-Tor. Fast im Gegenzug nutzte Dynamo eine Inkonsequenz in der SVA-Abwehr. Grischok setzte sich im linken Strafraumeck gegen zwei Abwehrspieler durch und vollendete ins kurze Eck (6.). Fortan war der BFC spielbestimmend. Chancenmäßig sprang aber nur noch ein Schuss von Scharlau heraus, den Rogall im SVA-Tor bravourös ab- wehrte (18.). Nach dem Seitenwechsel wurde der Gastgeber im Spiel nach vorne druckvoller. Doch ein Konter war die Mannschaft kurzzeitig zurück. Kal- kutschkes Hereingabe drückte Scharlau locker zum 2:0 über die Linie (52.). Doch ans Aufgeben dachte bei den Lila-Weißen niemand. Als dann Tsiatouchas die Gästeabwehr mit einem direkten Freistoß überlistete (59.), keimte Hoffnung auf. Als Novacic dann Koschnik im rechten Strafraumeck foulte, verwan- delte Vujicic den fälligen Strafstoß sicher zum 2:2 (62.). Es folgte eine weitere Hundertprozentige für den SVA: Freistoß Tsiatouchas, Müller stand allein vor Sommer, köpfte den Ball aber in dessen Arme (63.). Und auch der Kopfball von Guske nach Flanke von Rudolph wurde gerade noch zur Ecke geklärt (69.). Ein Bilderbuchkonter der Gäste führte aber zur erneuten Gästeführung. Über drei Stationen lief der Ball, dann stand Wolf am Fünfmeterraum frei und schob ein (83.) - Riesenjubel beim BFC Dynamo. SVA-Trainer Borkowski war aber "keinesfalls enttäuscht von seinem Team. Wir haben gut dagegengehal- ten. Wir hatten sogar die klarenren Chancen. Ein Remis wäre für uns dringewesen."
BFC DYNAMO gegen FC POMMERN GREIFSWALD 2:2 am 03.05.14:

DRITTES REMIS FÜR MEISTER BFC! Mit keckem Auftritt hat Pommern Greifswald am Sonnabend verdient einen Punkt aus dem Sportforum entführt. Dyna- mos Angstgegner schenkte dem BFC den neunten und zehnten Saisontreffer ein. Bei den Gastgebern brachte Trainer Volkan Uluc vier Tage vor dem Po- kal-Halbfinale gegen Regionalligist Viktoria 89 mit Saalbach, Preiß, Gutsche und Zurawsky vier zuletzt weniger eingesetzte Akteure. Erneute hütete Som- mer für Stammkeeper Flauder das Tor. Zum Auftakt vergab der BFC die Chance zur Führung. Nach Gutsche-Zuspiel scheiterte Preiß an Greifwalds star- ken Torhüter Person (9.). Auch Brendels Kopfballaufsetzer (19.) strich daneben. Danach gerieten die Gäste aus Vorpommern nicht arg unter Druck, aus guter taktischer Grundordnung wurde Dynamos Spielaufbau erschwert. In der Offensive setzten die Schützlinge von Coach Eckart Märzke eigene Akzen- te. Istefo versuchte es aus 35 Metern (23.), ehe Rohde an die Latte des BFC-Kasten scheiterte (25.). In Anlehnung an seinen Namensvetter Frank Rohde, ei- ner ehemaligen Größe des DDR- und Bundesliga-Fußballs, wird der Pommern-Angreifer nur "Wuschi" gerufen. Dank des wuseligen Preiß ging der BFC vor der Pause dann aber doch 1:0 in Führung. Greifswald ließ sich indes im zweiten Durchgang nicht hängen. Für Dynamos Rehbein war nach Novacic-Solo bei Person Endstation (53.). Statt 2:0 hieß es plötzlich 1:1, weil der BFC nach anschließender Ecke in einen Konter lief. Istefo schnappte sich Gutsches schlech- ten Rückpass und vollendete zum Ausgleich. Dann konterte Pommern wieder nach BFC-Standard und traf nach einer Kombination über Rohde und Schön- brunn zum 1:2. BFC-Keeper agierte in dieser Situation zu zögerlich. Beim BFC, nun im 4-3-3, sorgten die Joker N´Diaye und Grischok für Belebung. Preiß (80.) scheiterte aus spitzem Winkel am rechten Pfosten. Schönbrunn vergab sogar noch das 2:3 (89.), blieb an Köhne und Sommer hängen, sodass es beim Unentschieden blieb. Trotz eher durchwachsener Leistung schützte Dynamos-Trainer Uluc seine Spieler: "Die Mannschaft hat diese Saison viel Freude be- reitet, wir müssen ihr auch mal so eine Leistung verzeihen. Greifswald war heute nahe dran, uns die erste Niederlage zuzufügen." Pommern-Coach Eck- art Märzke gratulierte dem BFC zum Aufstieg und wünschte Dynamo viel Erfolg in der Regionalliga. Mit dem Unentschieden sei er "zufrieden".
BFC DYNAMO gegen FC VIKTORIA 1889 BERLIN LICHTERFELDE-TEMPELHOF 1:3 n.E. am 07.05.14:

RICKERT HÄLT DEN ERFOLG FEST! Viktorias Torwart verhindert das Aus bei Dynamo. Paul Grischok hat schon etliche gute Spiele für den BFC Dynamo gemacht und bereits für so manchen Glücksmoment beim Oberliga-Meister gesorgt. Die Verpflichtung des Offensivmanns im Winter war definitiv ein guter Griff, den- noch wird beim Rückblick auf diese Saison wohl leider sein unglücklicher Auftritt gegen Viktoria hängen bleiben. Grischok wurde beim Halbfinal-Aus des BFC im Sportforum zur tragischen Figur. Nach torloser und chancenarmer regulärer Spielzeit lief in der Verlängerung die 97. Minute, als der 28-Jährige die Partie hätte entscheiden können. Nach einem Pass von Björn Brunnemann lief Grischok allein auf Marcus Rickert zu - und scheiterte am glänzend reagieren- den Torwart. Es blieb beim 0:0, so dass ein Elfmeterschießen entscheiden musste. Und hier zeigte Grischok ein weiteres Mal Nerven, indem er Rickert wie auch Philipp Haastrup erneut nicht überwinden konnte. Zudem schoss Patrick Brendel den Ball an die Oberkante der Latte. Nur Dynamo-Kapitän Björn Brun- nemann traf (als erster Schütze) für den BFC, während bei Viktoria Maximiliab Watzka, Murat Doymus und Adrijan Antunovic ihre Elfmeter souverän verwan- delten. So tragisch Grischok agierte, so kühn avancierte beim Sieger Keeper Rickert als Matchwinner. "Wir können uns bei unserem Torwart bedanken", sagte Thomas Herbst, "er hatte uns im Spiel gehalten und war im Elfmeterschießen überragennd." Durch den Sieg nahm Viktoria glücklich Revance für das Halbfinal-Aus gegen den BFC im Vorjahr (ebenfalls im Elfmeterschießen). Bei Dynamo-Trainer Volkan Uluc überwog dennoch der Stolz auf die eigene Leis- tung. Er könne der Mannschaft keinen Vorwurf machen, erklärte er. Sein Team musste in dieser Saison erst zum zweiten Mal den Platz als Verlierer verlas- sen. Die erste Niederlage gab es Anfang August im DFB-Pokal gegen den VfB Stuttgart (0:2).
BERLINER SV HÜRTÜRKEL gegen BFC DYNAMO 0:5 am 10.05.14:

DER GALA-AUFTRITT VON PREISS! Dynamo schießt sich gegen Hürtürkel den Pokal-Frust von der Seele. Im Pokal-Halbfinale gegen Viktoria 89 am vergang- enen Mittwoch hatte der BFC Dynamo erst nach 120 intensiven Minuten und anschließendem Elfmeterschießen den Kürzeren gezogen. So war zu vermu- ten, dass drei Tage später im Auswärtsspiel beim BSV Hürtürkel die Beine schwer sein würden. Doch weit gefehlt, die Elf von Trainer Volkan Uluc bot am Sonnabend im Werner-Seelenbinder-Sportpark eine starke Vorstellung und schoss sich mit dem 5:0 den Frust über das Pokal-Aus von der Seele. "Wir waren nach dem Spiel am Mittwoch etwas müde", berichtete Christian Preiß. Dass ausgerechnet er dies sagte, erschien paradox. Denn der 27-Jährige legte mit zwei Treffern, einer Torvorlage sowie einem herausgeholten Elfmeter einen Gala-Auftritt hin. Gegen Viktoria war Preiß noch im Mittelfeld auf- gelaufen, am Sonnabend spielte er im Sturm und fühlte sich dort sichtlich wohl." Ich hätte nichts dagegen, wenn ich im Angriff bliebe", sagte er. Im Ver- gleich zum Pokalspiel nahm Uluc noch weitere Veränderungen vor. Anstatt Stephan Flauder hütete Kevin Sommer das Tor. Hinten rechts verteidigte Ro- nald Wolf, der gegen Viktoria noch im Mittelfeld gespielt hatte. Philip Saalbach wechselte dafür auf die linke Abwehrseite und ersetzte Christof Köhne, dem Uluc eine Pause verordnete. Auch Denis Novacic, eigentlich als Sechser gesetzt, nahm auf der Bank Platz. Im Mittelfeld formierte sich der BFC mit einer Raute, in der Björn Brunnemann den Defensivpart übernahm. Lukas Rehbein und Martin Zurawsky spielten auf den Halbpositionen, offensiv zentral agierte Kevin Gutsche. Neben Preiß stürmte Christopher Kalkutschke. "Auch im Hinblick auf die nächste Saison müssen wir verschiedene Formationen ausprobieren", sagte Uluc. Bei Hürtürkel kehrte der zuletzt gesperrte Innenverteidiger Mücahit Yakut zurück, zudem spielte Cüneyt Gündogdu im Ver- gleich zur Vorwoche von Anfang an. Kaan Gül und Samet Pala fielen verletzt aus. Die Gastgeber hielten anfangs zwar optisch gut mit, hatten im gesamten Spiel aber nur eine Chance durch Atilla Caliskan, der an Keeper Sommer scheiterte (4.). Der BFC dagegen agierte gnadenlos effizient und ging mit der er- sten Möglichkeit prompt in Führung. Mit dem 2:0 kurz vor dem Halbzeitpfiff war die Partie bereits zur Pause entschieden. Nach dem Seitenwechsel er- weckte Hürtürkel nicht den Eindruck, die Partie noch drehen zu können - so wie es in der Vorwoche gegen Altlüdersdorf nach einem 0:2-Rückstand ge- lungen war. Spätestens nach Kadir Inals Roter Karte und dem folgenden Elfmetertor zum 3:0 war Hürtürkels Glaube an eine Wende dahin. "Wir sind dann eingebrochen", sagte BSV-Coach Vedat Beyazit. In Überzahl erhöhten die Gäste ihren Vorsprung nahezu mühelos bis auf 5:0. Nach dem Schlusspfiff um- armten sich beide Trainer herzlich. "Wir werden in einem Punktspiel wahrscheinlich nie wieder aufeinandertreffen", sagte Beyazit zu Uluc. Wohl wahr, schon am Sonnabend spielte der BFC Dynamo in einer völlig anderen Liga.
BFC DYNAMO gegen RSV WALTERSDORF 1909 2:0 am 17.05.14:

BFC REICHT EINE STARKE HÄLFTE! Der BFC Dynamo, der schon lange Aufstieg und Meisterschaft festgezurrt hat, musste anfangs mit Motivationsproblem- en kämpfen. Nach torloser erster Hälfte brachte erst der Doppelwechsel zur Pause neuen Schwung für die Mannschaft von Trainer Volkan Uluc. Die Haus- herren spielten im ersten Durchgang Alibi-Fußball, sie waren einfach nicht druckvoll genug. Das Team aus Waltersdorf hielt über weite Strecken gut mit. Mit der ersten Chance jagte Preiß den Ball in den Himmel über Hohenschönhausen (6.). Auf der Gegenseite hatten die Gäste zwei Minuten später die Rie- senchance zur Führung. Mit einem langen Freistoß wurde Angreifer Samanci in Szene gesetzt, doch der scheiterte per Kopf an BFC-Keeper Sommer - und im Nachsetzen blieb auch Gill mit seinem Schuss in der Dynamo-Abwehr hängen. Das Bemühen war auch weiterhin beim BFC zu sehen, die Chancen al- lerdings konnte man den Fingern einer Hand abzählen. So schoss Köhne in der 12. Minute am kurzen Pfosten vorbei, dann scheiterte Kalkutschke nach schönem Pass von Gutsche an Torwart Rahden (28.), ehe Gutsche einen Freistoß an der Mauer, aber auch knapp am Winkel vorbeischoss (40.). Nach dem Doppelwechsel kam der BFC entschlossen aus der Kabine und machte über die Außen Druck. Vor allem war es Kapitän Björn Brunnemann, der die Ärmel hochkrempelte und die Mannschaft mitriss. Minutenlang kamen die Gäste nicht mehr aus der eigenen Hälfte heraus - und doch hatten sie die große Mög- lichkeit zur Führung: Der starke Samanci scheiterte wieder an Sommer, der großartig reagierte (60.). Dann aber verwertete N´Diaye den Diagonalpass von Brunnemann, und der Kopfballvorlage von Saalbach, per Kopf zu Führung. Wenig später bediente N´Diaye seinen Sturmpartner Preiß, der Rahden im kur- zen Eck jedoch nicht bezwingen konnte: Ein schönes Zuspiel von Zurawsky nutze dann Saalbach am langen Pfosten zum 2:0. Binnen fünf Minuten war die die Partie entschieden. "Wir wussten um die Gefährlichkeit von Brunnemanns Diagonalpässen. Der BFC hat einen verdienten Sieg gelandet, auch wenn wir durchaus nicht chancenlos waren. Nun haben wir drei Endspiele um den Klassenerhalt vor der Brust", sagte RSV-Coach Volker Löbenberg. "In der er- sten Halbzeit waren wir zu träge, wir haben zu wenige Torchancen erarbeitet. Auch bei den Defensivstandards waren wir zu anfällig. In der neuen Saison werden wir neue Reizpunkte setzten", analysierte Motivationskünstler Uluc den glanzlosen Sieg.
FSV UNION FÜRSTENWALDE gegen BFC DYNAMO 0:2 am 25.05.14:

UNIONS GESCHENK HILFT BFC! Dynamos Trainer Volkan Uluc zeigte sich nach der Partie überrascht. "Ich hatte bei zwei Mannschaften, für die es um nichts mehr geht, einen offenen Schlagabtausch erwartet, aber gegen einen Gegner, der mit zehn Mann hinten steht, ist es schwer. Das hat meine Mannschaft noch gut gelöst. Tatsächlich standen die Gastgeber im 4-1-4-1-System. "Wir wollten ja Dynamo nicht ins offene Messer laufen", sagte Unions Coach Mario Reichel. Die Taktik ging auch gut auf. Dynamos Außenverteidiger Wolf und Saalbach rückten bei Ballbesitz zwar bis in die Außenstürmer-Positionen auf und Kapitän Brunnemann fand sich als nomineller Sechser immer wieder als zentraler Spieler einer Dreierkette zwischen dem bärenstarken Köhne und Brendel wieder. Das Übergewicht im Mittelfeld nutzte dem Meister aber wenig. Und hätte Flauder nicht bei einem Schuss von Turan glänzend pariert (4.), wer weiß, wie die Partie gelaufen wäre. Aber mit Konjunktiven gewinnt niemand Spiele. So half nach dem Blumenstrauß vor den Anpfiff das zweite Ge- schenk der Fürstenwalder den Gästen auf die Sprünge. Wolf durfte unmittelbar vor der Pause seelenruhig von rechts flanken, Torwart Schulz ließ den Ball durch die Hände rutschen und den folgenden Schuss von Zurawsky lenkte Weinert mit einem Reflex und dem Arm über die Latte. "Das war die denk- bar schlechteste Konstellation für uns: Torwartfehler, Rote Karte und das 0:1", erklärte Reichel die 45. Minute zum Knackpunkt der Partie. Brunnemann hatte den fälligen Elfmeter sicher verwandelt. In der zweiten Hälfte versuchten die Fürstenwalder, bei denen der durchsetzungsfähige Bähr in die Vierer- kette rückte, zunächst das 0:1 zu halten. Weil dem BFC weiter wenig einfiel, um das Bollwerk zu knacken, sprach auch Uluc von "Schwierigkeiten bei den Lösungsmöglichkeiten" und einem "schlechten Spiel". Pfiffe der neutralen Zuschauer ab der 70. Minute unterstrichen die Hilflosigkeit der Gäste. Erst in der 75. Minute prüfte der agile Rehbein den reaktionsschnellen Schulz. Auf der anderen Seite verpasste Mlynarczyk mit seinem Schuss aus 16 Metern die beste Möglichkeit und damit ganz knapp den Ausgleich, ehe in der Endphase Preiß das 2:0 für den BFC erzielte (87.).
BRANDENBURGER SC SÜD 05 gegen BFC DYNAMO 0:2 am 01.06.14:

DYNAMO CLEVER UND EFFIZIENT! Auch im letzten Auswärtsspiel der Saison ging Titelträger BFC Dynamo als Sieger vom Platz - diesmal aber vornehmlich dank seiner Cleverness und Effizienz. Den 13. Erfolg auf gegnerischem Platz, der im Spitzenduell beim Überraschungszweiten Brandenburg Süd weitaus schwerer als erwartet erkämpft werden musste, sah BFC-Coach Volkan Uluc dennoch als verdient an. Sein Pendant Sven Thoß sprach hingegen von einer Partie auf Augenhöhe. Thoß hatte die Havelstädter taktisch stark eingestellt, die Gastgeber lauerten geschickt und setzten auf Konter. So hatte der BFC zwar viel Ballbesitz, traf aber auf einen Gegner, der basierend auf hohe Lauf- und Einsatzbereitschaft ein ums andere Mal mit guten Angriffen ohne Res- pekt versuchte, seine kompakte Hintermannschaft zu knacken. Und da der Meister längst nicht immer konzentriert wirkte, so sehr sich vor allen Routi- nier Björn Brunnemann, Abwehrrecke Philipp Haastrup sowie in der Spitze Djibril N´Diaye mühten, kam die Süd-Elf auch zu einigen Möglichkeiten. Viel Glück hatten die Gäste, als René Görisch nach einer Freistoßvariante den Ball an die Lattenunterkante schmetterte (26.). Dann brachte jedoch Kevin Gut- sche mit dem ersten guten Schuss auf Sven Roggentins Gehäuse die Gäste schmeichelhaft in Führung. Auch in der zweiten Hälfte war zunächst ein weit- gehend unverändertes Bild zu sehen. Beim BFC mangelte es erneut an Ideen und erfolgsverheißendem Angriffsspiel, geschweige denn Chancen. Indes mobilisierten die Brandenburger, die wohl ihre beste Saisonleistung boten, noch einmal alle Reserven. Da lag der verdiente Ausgleich - allein Petrik hatte zwischen der 79. Und 85. Minute drei Einschussmöglichkeiten - mehrmals in der Luft. Am Ende aber konterte der BFC in dieser kritischen Phase eiskalt und entschied so die Partie, und dies spricht für die Stärke des BFC.