BFC DYNAMO gegen FSV UNION FÜRSTENWALDE 5:0 am 31.07.16:

DYNAMO ERSTER SPITZENREITER! BFC bezwingt Aufsteiger Union Fürstenwalde mit 5:0. Er wollte in dieser Spielzeit attraktiven Fußball anbieten und die Fans unterhalten. Dies hatte der neue Dynamo-Trainer René Rydlewicz vor dem Saisonstart angekündigt. Am ersten Spieltag wurde dieses Vorhaben in beein- druckender Manier umgesetzt, 5:0 bezwang der BFC am Sonntag Aufsteiger Union Fürstenwalde und versetzte damit seine Anhänger im Jahn-Sportpark zeitweise in einen Freudenrausch. Mitte der zweiten Hälfte hallte sogar ein Schlachtruf durchs Stadionrund, den die Dynamo-Fans seit dem Regionalliga Aufstieg vor zwei Jahren nicht mehr anstimmen konnten: "Spitzenreiter, Spitzenreiter - hey, hey". Rundum zufrieden war Rydlewicz trotz dieses Traum- starts aber nicht. "Das Ergebnis hört sich natürlich nicht so schlecht an", sagte der 43-Jährige. "Viele Sachen sind aber auf der Strecke geblieben, wir ha- ben noch einiges an Arbeit vor uns." Seine Mannschaft sei phasenweise nicht cool geblieben und hätte den Faden verloren. Jammern auf ganz hohem Niveau. Rydlewicz monierte überdies, dass seine Spieler einen Weckruf benötigt hätten, um das ins Spiel zu finden. Denn die erste Gelegenheit nach nur zwei Minuten hatte Fürstenwaldes Will Siakam, der das Tor knapp verfehlte. "Wenn wir da in Rückstand geraten, kann es auch ganz anders laufen", sagte der BFC-Coach. Sein Team geriet aber nicht ins Hintertreffen, stattdessen riss es das Spiel an sich. Prompt führte die erste Torchance des BFC zum 1:0 durch den agilen Kai Pröger. Der Führungstreffer gab den Hausherren noch mehr Sicherheit, während von den Gästen nur noch wenige Offensivimpulse ausgingen. Zudem unterliefen den Fürstenwaldern Fehler, die der BFC gnadenlos ausnutzte. Nach Treffern von Zlatko Muhovic (27.) und Thiago Rocken- bach da Silva (40.) war die Partie zur Pause beim Stand von 3:0 praktisch entschieden. Und wenn man schon mal einen Lauf hat, glücken auch Dinge, die ansonsten misslingen. Wie etwa beim 4:0 in der 57. Minute durch Dennis Srbeny: Sein Schuss klatschte erst an den rechten Pfosten, dann trudelte der Ball rüber zum linken, ehe er über die Linie ins Netz rollte. Vergangene Saison wäre das Spielgerät wohl wieder ins Feld zurückgesprungen. Rico Steinhauer sorgte kurz darauf für das 5:0 (61.), anschließend wurde der Kapitän ausgewechselt, wohl auch, weil er bereits Gelb gesehen hatte. Für ihn kam Christof Köhne, der einen Großteil der vergangenen Spielzeit wegen eines Kreuzbandrisses verpasst hatte. Umso größer war nun die Freude des BFC-Urgesteins: "Es fühlt sich gut an, ich konnte die komplette Vorbereitung mitmachen und bin beschwerdefrei." Während beim BFC Dynamo also eitel Sonnenschein herrschte, war die Stimmung bei Union Fürstenwalde freilich gedämpft. "Nach einem 0:5 ist es schwierig, die richtigen Worte zu finden", sagte der neue Trainer Achim Hollerieth, "da hat man wenig Argumente." Auch Fürstenwaldes Sportlicher Leiter Peter Heinrich war bedient. Man sei das Darmstadt 98 der Regionalliga, hatte er im Vorfeld gesagt. "Darmstadt hat sich in der Bundesliga aber ganz anders präsentiert", stellte er nun fest, "mit deutlich mehr Biss und Engagement."
klingeltöne
FUWOSPIELBERICHTE VOM BFC DYNAMO DER SAISON 2016/17
FSV 63 LUCKENWALDE gegen BFC DYNAMO 1:1 am 09.09.16:

PETEREIT HÄLT DEN PUNKT FEST! Bereits nach zehn Minuten hätten die favorisierten Gäste deutlich führen können. Repetylo kam mit dem quirligen Pröger überhaupt nicht zurecht, und auch im Abwehrzentrum stimmte die Zuordnung zunächst überhaupt nicht. Doch die Luckenwalder steigerten sich und spä- testens mit dem Führungstreffer von Soltanpour nach Flanke Koplins - vorausgegangen war ein Fehlabspiel aus der BFC-Abwehr - war endlich auch das nötige Selbstvertrauen bei den Platzherren zurück. Danach blieben die Berliner zwar optisch überlegen, trafen aber in letzter Konsequenz auf einen Pete- reit in Bestform und eine kämpferisch alles gebende FSV-Elf. Hinzu kam das nötige Quäntchen Glück, als Muhovic in der 33. Minute den Pfosten traf. Kurz vor dem Seitenwechsel hätte das Spiel gar endgültig in Richtung der Luckenwalder kippen können. Doch Schiri Bärmann ließ bei einer unbeherrschten Aktion Hendls gegen Bogdan zweimal Gnade vor Recht ergehen und zeigte beiden Übeltätern lediglich den gelben Karton. Die Halbzeitansprache von BFC Coach Rydlewicz sollte dann aber Früchte tragen. Joshua Silva scheiterte nach der fünften BFC-Ecke noch freistehend am überragend reagierenden Pete- reit, doch nach sehenswerter Ballstafette über den rechten Flügel vollendete Rockenbach da Silva mit guter Schusstechnik nach einer Stunde Spielzeit. Obwohl Luckenwalder Entlastungsangriffe mittlerweile immer seltener wurden, hätten die wenigen FSV-Chancen durch Bogdan (64.) und Soltanpour (78.) durchaus zur erneuten Gastgeber-Führung führen können. Kurz vor dem Ende der regulären Spielzeit hätten sich die Gäste fast doch noch belohnt. Einen abgefälschten Ball köpfte FSV-Kapitän Hadel mit tollen Einsatz und viel Glück noch an Latte und Pfosten, bevor endgültig geklärt werden konnte. Zahlrei- che BFC-Anhänger wollten den Ball schon im Tor gesehen haben, doch Videomitschnitte belegen, dass Schiri Bärmann zurecht weiterspielen ließ. Letzt- lich belohnten sich die krassen Außenseiter nach vorbildlicher kämpferischer Vorstellung und einer gehörigen Portion Glück mit dem zweiten Saison- punkt, was René Rydlewicz nach dem Abpfiff auch fair anerkannte: "Luckenwalde hat heute alles rausgehauen. Sie haben um jeden Meter gekämpft, Fouls herausgeholt und sich am Ende den Punkt verdient." Für die Berliner war es derweil bereits die vierte Partie in Folge ohne Sieg. Am Freitagabend empfangen sie Wacker Nordhausen. Da geht es für beide um schon sehr viel.
FC SCHÖNBERG 95 gegen BFC DYNAMO ?:? am 15.04.17:
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TSG NEUSTRELITZ gegen BFC DYNAMO 1:4 am 07.08.16:

3:0 NACH NUR 17 MINUTEN. Der BFC Dynamo lässt in Neustrelitz wenig anbrennen. Einen glänzenden Saisonstart haben die Kicker des BFC Dynamo hinge- legt. Durch den nie gefährdeten 4:1 (3:0)-Auswärtssieg bei der TSG Neustrelitz feierten die "Dynamos" den zweiten Sieg im zweiten Spiel und grüßen erst einmal mit sechs Punkten und 9:1 Toren von der Tabellenspitze. Da durfte sich die Berliner nach dem Abpfiff in Neustrelitz zu Recht mit "Spitzenreiter, Spitzenreiter, Hey"-Rufen von ihren mitgereisten Anhang feiern lassen. Das deprimierte Spiegelbild bietet auf der anderen Seite die TSG Neustrelitz. Mit zwei Niederlagen bei 1:7 Toren stehen die Residenzstädter gegenwärtig auf dem vorletzten Tabellenplatz. Und es scheint zunächst kaum Besserung in Sicht. "Wir haben uns vorgenommen, anzufangen wie die Bekloppten. Das hat gut geklappt und wir haben direkt die Tore gemacht", resümierte BFC-Kapi- tän Rico Steinhauer. Im Neustrelitzer Parkstadion, das nach fünfmonatigem Umbau vor dem Anpfiff nun offiziell eingeweiht wurde, dauerte es keine 60 Se- kunden, bis die Berliner in Front gingen. Einen Ball in die Tiefe erreichte Thiago Rockenbach da Silva, der keine Probleme hatte, zur Führung einzunetzen. Danach rollte der BFC-Zug, wie schon in der Vorwoche beim 5:0-Auftaktsieg gegen Aufsteiger Union Fürstenwalde, permanent Richtung Neustrelitzer Kas- ten zu. Die TSG-Defensive machte es dem Spitzenreiter auch recht einfach. Nach einer Ecke stand Marques Pereira da Silva im Strafraum gänzlich frei und konnte ohne Probleme zum 2:0 einköpfen. Da waren gerade mal acht Minuten gespielt. Die Berliner hatten nun richtig Spaß am kombinationssicheren Kik- ken. Nach einem abgewehrten Freistoß konterten die Hauptstädter blitzschnell, und Zlatko Muhovic erhöhte auf 3:0. Ein Debakel aus TSG-Sicht bahnte sich an. Zum Glück für die TSG schalteten die Berliner nun aber mehr als einen Gang runter, und die Neustrelitzer gaben vereinzelte Warnschüsse ab. Ohne weitere Tore ging es in die Halbzeit. "Wir haben die Anfangsphase einfach komplett verschlafen. Das darf uns so nicht passieren", sagte TSG-Mittelfeld- mann Mustafa Zazal. Eine Viertelstunde nach der Pause, wieder durch einen TSG-Patzer begünstigt, erhöhte Kai Pröger schließlich auf 4:0. Den einzigen Lichtblick für die TSG besorgte Mittelfeldmann Philip Schulz, der einen Handelfmeter zum 1:4-Endstand verwertete. Dabei ahndete der Unparteiische ein Handspiel von Zlatko Muhovic im eigenen Strafraum - trotz lautstarker Proteste der Berliner. "Wir haben gut in die Partie gefunden, aber nachher die Linie verloren und nicht mehr so gradlinig gespielt, wie ich mir das vorstelle", kommentierte BFC-Coach René Rydlewicz. Unter den rund 1400 Zuschauern weilte übrigens auch BAK-Coach Steffen Baumgart, der sich sicherlich so seine Gedanken gemacht haben wird. Schließlich muss der amtierende Vize- meister schon am Mittwoch in den Friedrich-Ludwig-Jahn-Sportpark zu dem im Augenblick von Selbstvertrauen nur so strotzenden BFC. Können die Dynamos dann mit einem weiteren Sieg nachlegen, lägen sie bereits acht Punkte vor dem Stadtrivalen.
Fußball-Woche
BFC DYNAMO gegen F.C. ENERGIE COTTBUS 1:2 am 26.08.16:

ZIEGENBEIN LEGT PRIMA AUF! Ersatzgeschwächte Cottbusern geling der erste Sieg. Dem FC Energie Cottbus ist beim BFC Dynamo der erste Sieg gelungen - aufgrund der deutlichen Leistungssteigerung nach der Pause hochverdient. Zum wohl spielentscheidenden Akteur avancierte dabei Björn Ziegenbein. Der Routinier hatte in Minute acht den Hochkaräter zur frühen Führung noch verdaddelt, als er mit einem herrlichen Weidlich-Zuspiel allein vor Hendl fast schon nonchalant am BFC-Keeper hängenblieb. Was ihn in seinem Tatendrang aber wenig bremste. Die Möglichkeiten für Weidlich (18.) und Förster (60.) legte der vorn oft zu offensiv agierende Lambach selten zu kontrollierende Linksfuß bereits auf. Nach einer von der Latte abprallende, abgerutschten Czy- borra-Flanke blieb er sofort abziehend erneut an Hendl hängen (55.). Doch dann bereitete er beide Treffer mit traumwandlerischer Präzision vor. Ein erst nach der Pause aufdrehender Viteritti setzte seinen Grundlinienrückpass halbhoch ins rechte Eck. Schließlich durfte der sonst blasse Förster seinen von rechts durch den Fünfmeterraum rauschenden Querpass am langen Pfosten ungehindert einschieben. Sein Trainer Claus-Dieter Wollitz konnte also auf- atmen. Der musste nach dem Ausfall von Philipp Knechtel (Kreuzbandriss) kurzfristig auch auf seinen zweiten Innenverteidiger Kapitän Marc Stein, ver- zichten. Aus schönem Grund. Der ehemalige Herthaner war in der Nacht vor dem Spiel zum ersten Mal Vater geworden. Die mit Debütant Jeschke (19) neu formierte Abwehrkette entledigte sich ihrer Aufgabe überaus ordentlich. Wurde vom spielerisch enttäuschenden BFC aber auch selten gefordert. Streng genommen waren es aus dem Spiel heraus allein die Sprintattacken des zunächst herausragenden Pröger, die für ansatzweise Gefahr sorgten. "Eigent- lich drohte uns nur nach Standards Ungemach", stellte Wollitz daher richtig fest. So gelang den optisch noch überlegen beginnenden Berlinern auch die Führung. Eine erste Rockenbach-Ecke hatte Srbeny per Kopf Richtung Tordreieck gesetzt, der unheimliche Sicherheit ausstrahlende Meyer glänzend pa- riert. Rockenbach-Ecke "zwo" landete am Elfmeterpunkt bei Pröger, der in seitlicher Lage hammerhart unter den Balken traf. Doch auch die Führung trug an diesem schwülwarmen Abend zu keiner Sicherheit bei. Aus der spielgestaltenden Zone kamen von Schünemann und Muhovic keine Impulse. Die im- mer wieder lang geschlagenen Bälle (Steinhauer) fanden selten den eigenen Mann. Rockenbach und noch mehr Srbeny wirkten kaum ins Spiel eingebun- den. Erst in der Schlussphase gab es zwei weitere, vage Chancen. Natürlich nach Standards kam Schmunck zu zwei, vom souveränen Meyer entschärften Abschlüssen.
BFC DYNAMO gegen BERLINER ATHLETIK KLUB 07 1:1 am 10.08.16:

Kein Fuwobericht
HERTHA BSC BERLIN II gegen BFC DYNAMO 1:0 am 14.08.16:

DAS GLÜCKLICHE TRAINERHÄNDCHEN! Cakmak fügt dem BFC Dynamo mit seiner ersten Ballberührung die erste Niederlage zu. Das nennt man im Gemeinen ein glückliches Trainerhändchen. Drei Minuten vor Schluss wechselte Herthas Ante Covic seinen aus den A-Junioren gekommenen Angreifer Tahsin Cak- mak ein. Und der stand nach einer irgendwie verlängerten Pelivan-Ecke gleich in Torjägermanier an der richtigen Stelle. Aus Nahdistanz drückte der Glücks- pilz die Kugel zum umjubelten Siegtreffer ein. Natürlich haderten die Dynamos ob des späten Zeitpunktes mit ihrem Unglück. Teammanager Jörn Lenz war dennoch so fair anzumerken: "Ganz unverdient war der Sieg zu Ende dann wohl nicht." Dabei waren die unter der Woche vom BAK arg geforderten Dynamos wirklich ordentlich in dieses temposcharfe Spiel gekommen. Bereits nach zehn Sekunden wurde Sprinter Pröger vom konzentriert durchspielenden Kraeft so gerade noch geblockt. Und in Minute zehn notierte man die beste, gleich im Doppel gesehene Vorpausenmöglichkeit. Zunächst Srbeny nach einem schnellen Konter den sicheren Körber aus spitzem Winkel geprüft. Nach der anschließenden Ecke setzte Schünemann seinen 24-Meter-Volley exakt auf Körbers Fäuste. Zu weiteren Torannäherungen kam der im Aufbauspiel meist schludernde BFC nicht. Covics Maßnahme, die BFC-Defensive ungestört agie- ren zu lassen, um im Mittelfeld massiv und aggressiv (Henning) zu stören, ging prima auf. Die daher meist über das Mittelfeld fliegenden langen Bälle (Steinhauer) fanden selten den richtigen Abnehmer. Die jungen Herthaner kombinierten dagegen zunehmend gefälliger. Zwar drangen die enorm eifrigen Owusu und Eisele gegen die vom stark verteidigen Bache gestellten BFC-Defensive zunächst nicht wirklich durch. Dann aber fanden zwei von Pelivan genial gespielte Bälle ihre jeweils frei auf Hendl zusteuernden Abnehmer. Dynamos Keeper parierte dabei gegen Eisele (34.) und Mirbach (45.) zweimal glänzend. Nach Mirbachs Versuch blieb Eiseles Nachschuss am eingrätschenden Göwecke hängen. Nach der Pause ließen Niveau und Tempo des vielen beinhart ge- führten Zweikämpfen lebenden Derbys deutlich nach. Der Abnutzungskampf hatte deutliche Spuren gezeigt. Beide Trainer versuchten mit frischen Kräften für neue Impulse zu sorgen. Dem vom (fast) gleichschnellen Mlynikowski gut unter Kontrolle gehaltenen Pröger bot sich nach einem weiten Hendl-Abstoß eine gute Möglichkeit. Sein Abschluss flog aber hoch drüber weg (70.). Später vergaß er sein spektakulär anmutendes Dribbling rechtzeitig abzuschließen (85.). Für Hertha hätten Owusu (76.) wie der im letzten Moment durch Joshua Silva geblockte Eisele bereits treffen können - ehe Cakmak zuschlug. Ante Covic war natürlich zufrieden: "Ich denke schon, dass unser Sieg unter dem Strich nicht unverdient war. Solch klare Möglichkeiten, wie sie sich Eisele und Mirbach vor der Pause boten, hatte der BFC nicht." Ein Sonderlob zollte der Coach seiner jungen Innenverteidigung "Kraeft und Beyer haben ihre Sache heute richtig gut gemacht, standen über die Distanz richtig stabil."
BSV EINTRACHT MAHLSDORF gegen BFC DYNAMO 1:2 n.V. am 31.08.16:

ZORN SCHEITERT VOM PUNKT! Mahlsdorf bietet dem BFC einen großen Pokalfight. Was für ein Pokalfight. Was für eine Dramatik. In der vom BFC Dynamo ein- deutig beherrschten Verlängerung raffte sich Eintrachts eingewechselter Pensel am rechten Flügel zu einem letzten Sprint auf und wurde knapp inner- halb des Sechszehners vom nachsetzenden Breustedt touchiert. Der Strafstoß des 120 Minuten omnipräsenten Zorn wehrte Siegemeyer ins rechte Eck tauchend ab, ehe Schiedsrichter Wessel das Spiel unmittelbar danach beendete. Der BFC Dynamo war soeben an einem weiteren Pokaltrauma (im Vorjahr Niederlage beim Berlin-Ligisten SC Staaken) vorbeigeschrammt. Nach einer überlegen geführten Startphase, in der dem neuerlich überragenden Pröger auf Zuspiel Lambachs die Führung gelang, stellte sich die Eintracht zunehmend besser auf den Gegner ein. Ein Zweiklassenunterschied war während der 90 umkämpften Minuten selten auszumachen. Der Underdog kam auch zu Chancen. Der permanent wühlende Zorn schob freistehend am nahen Tor vorbei (22.) und traf mit einem sehenswerten Schlenzer den Querbalken (62.). Schließlich gelang Felix Klatt aus dem Gewühl der umjubelte, nicht unverdiente Aus- gleich. Erst in der Verlängerung war der von Ballverteiler Schünemann angetriebene BFC das erwartungsgemäß von größeren Kraftreserven profitierende Team. Torwart Greulich, mit Innenverteidiger Möller herausragend, drehte mit einer Monsterparade einen Breitfeld-Kracher aus dem Winkel (95.). Der wohl im guten Dutzend in Usain-Bolt-Manier über rechts davonpreschende Pröger traf zunächst den Außenpfosten und legte schließlich mustergültig für Breit- feld auf - 2:1 für Regionalligist Dynamo in der 103. Spielminute.
BFC DYNAMO gegen FSV WACKER 90 NORDHAUSEN 3:0 am 16.09.16:

ALS KAUFFMANN DER TEUFEL REITET! Pröger nimmt Geschenk dankend an - Sailer im Pech. Hier der ruhmreiche BFC Dynamo, dort der zum engsten Kreis der Meisterschaftsanwärter gezählte Gast aus Nordhausen. Da hatten für beide Seiten die jüngsten Ergebnisse nicht wirklich gepasst. Der BFC seit be- reits vier Partien sieglos - Wacker zuletzt mit zwei derben Niederlagen, dabei das desaströse Heim-Desaster gegen die Viktoria (0:5). Am Freitagabend schossen sich die Berliner nun aus ihrer "Minikrise" heraus - unter gültiger Mithilfe einer in den ersten 45 Minuten völlig emotions- und orientierungs- losen Wacker-Elf. Nach verhaltenem Beginn wusste der erneut herausragende Kai Pröger eine Bergmann-Ballrückgabe noch nicht zu nutzen. Das völlig unbegreifliche Kauffmann-Geschenk - der Routinier spielte Pröger in unbedrängter Situation punktgenau an - dann schon. Von rechts zog der "Pfeil" un- widerstehlich nach innen, um à la Robben aus 14 Metern mit dem linken Fuß ins kurze Eck zu treffen. "Das hat unser Konzept natürlich zunichte gemacht", meinte Gäste-Trainer Joe Albersinger, um dann aber nachzuschieben: "Dennoch muss vor den folgenden Gegentreffern einfach besser und deutlich ag- gressiver verteidigt werden." Doch der Reihe nach. Zunächst hatte Wacker ein weiterer Nackenschlag getroffen. Nach einem unglücklichen Zweikampf mit Steinhauer blieb Marco Sailer liegen, um mit einer wohl schwereren Knieverletzung vom Feld getragen zu werden. Nach dem unmittelbar folgenden Freistoß zwang Peßolat Hendl zu einer Blitz-Reaktion. Erst danach spielten sich die Berliner dank ansehnlicher Kombinationen sukzessive frei. Die folgen- den Treffer waren jedenfalls wunderschön herausgespielt. Auf Rockenbachs Eingabe scheiterte Srbeny noch an Berbig, der deutlich verbesserte Muho- vic schob den Abpraller ein. Und fast mit dem Pausenpfiff führte eine Blitzkombination über Schünemann und Rockenbach im fulminant unter den Balken treffenden Srbeny den vollenden Abnehmer. "Unsere Chancenverwertung war heute Famos", stellte der gewohnt sachlich analysierenden BFC-Trainer René Rydlewicz fest. Zur Pause brachte Albersinger seinen bisher verletzten Torjäger Semmer. Dessen Auftritt war nach einem mit "Rot" bestraften Ein- steigen gegen Muhovic schnell wieder beendet. Dennoch war der Gast das nun den Spielverlauf vorgebende Team. "So will ich meine Mannschaft se- hen", meinte Albersinger. "Das war ein Anfang." Youngster Hägler (mit guten Ansätzen) und zweimal Pichinot (traf einmal die Latte, dann parierte Hendl glänzend) hätten durchaus verkürzen können. Doch selbst das kleinste Erfolgserlebnis blieb dem Gast an diesem Abend verwehrt.
FC OBERLAUSITZ NEUGERSDORF gegen BFC DYNAMO 1:2 am 24.09.16:

SRBENY SCHLÄGT EISKALT ZURÜCK! Drittes Spiel, dritter Sieg: Dynamo mag Neugersdorf. Auch im dritten Regionalligaspiel gegen den BFC Dynamo zog der FC Oberlausitz den Kürzeren. Diesmal hieß es 1:2, doch letztendlich haben die Neugersdorfer diese Niederlage selbst zuzuschreiben, weil sie beste Chan- cen nicht nutzten. Die Gastgeber begannen stürmisch, Dittrich (2.) und Koch (3.) wiesen frühzeitig die Spielrichtung, zielten aber noch nicht genau genug. Die gute Anfangsviertelstunde blieb daher unbelohnt, Der BFC kam besser in die Begegnung und machte erstmals durch Rockenbach auf sich aufmerk- sam. Seinen Schuss holte Penc von der Linie (13.). Srbeny überlief zuvor Wolf und traf den Verteidiger dabei mit dem Ellenbogen am Kopf. Wolf blieb da- nach verletzt liegen und wurde zur Pause mit Verdacht auf Gehirnerschütterung ausgewechselt. Wolfs Fehlpass leitete später die Berliner Führung ein, die Muhovic sehenswert erzielte. Doch zuvor ließen vor allem die Neugersdorfer noch beste Möglichkeiten aus. Dittrich war nach Kochs Vorarbeit auf und davon, scheiterte aber am herauslaufenden Hendl (22.). Zehn Minuten vor der Pause zeigte der Tscheche erneut Nerven. Diesen vielen Möglichkeiten der Gastgeber stand nur noch eine von Srbeny (30.) gegenüber. Flückiger bewies da seine Klasse. Beide Mannschaften legten nach dem Wechsel gleich wie- der richtig los. Zunächst zwang Pröger Neugersdorfs Torhüter zu einer Glanztat (47.), auf der anderen Seite kratzte Hendl Kochs Schuss aus dem Eck (49.). Und dann konnten die Zuschauer endlich jubeln. De Freitas Costa schlug einen weiten Ball, der eingewechselte Gerstmann legte auf Marek ab, und der erzielte sein drittes Saisontor - 1:1. Der FCO sah sich endlich für seinen Aufwand belohnt - und machte keine Minute später durch eine lasche Abwehrar- beit alles wieder zunichte. Rockenbach wurde bei seinem Antritt kaum bedrängt, auch Srbeny, der die Vorarbeit seines Mannschaftskameraden aus zehn Metern vollendete, hatte keine ernsthafte Gegenwehr zu überwinden. Danach war zwar noch mehr als eine halbe Stunde Zeit, aber das 1:2 zeigte Wirkung. Der BFC nahm das Tempo etwas heraus. Neugersdorf mühte sich. Bis zur fünften Minute der Nachspielzeit rannte der FCO an - vergeblich.
BFC DYNAMO gegen 1.FC LOKOMOTIVE LEIPZIG 0:0 am 02.10.16:

DA WAR MEHR DRIN FÜR DEN BFC! Srbeny und auch Schünemann scheitern am Aluminium. Im Duell der alten Ost-Rivalen kam der BFC Dynamo gegen den 1. FC Lok Leipzig nicht über ein torloses Remis hinaus. Erstmals seit 15 Jahren gab es wieder ein Pflichtspiel zwischen beiden Teams, entsprechend be- achtlich war trotz der Liveübertragung im RBB die Kulisse im Friedrich-Ludwig-Jahn-Sportpark. Sportlich war der eine Zähler für die Gäste aus der Messe- stadt sicherlich hart erarbeitet, während für die Berliner eher zwei verschenkte Zähler zu Buche standen BFC-Trainer René Rydlewicz vor dem Anpfiff ei- nige Verletzungssorgen geplagt. So fehlten im Dynamo-Kader Joshua Silva (Adduktoren) und Breitfeld (Kreuzbandzerrung). Auch Breustedt musste leicht angeschlagen kurzfristig passen. Zudem nahm BFC-Flügelflitzer Pröger mit muskulären Problemen im Oberschenkel zunächst nur auf der Reservebank Platz. Dynamo hatte daher kaum Wechseloptionen. Auf der Bank saßen mit Pilumyan (Abwehr, 18), Citlak und Billhardt (beide Mittelfeld, 19) und Lubega (Angriff, 19) gleich vier Jungspunde. Erstmals in der Saison stand Abwehrrecke Köhne wieder einmal in der Startelf. Zunächst versuchte der BFC das Feh- len des agilen Pröger im Angriffsspiel zu kaschieren. Vor allem Versuche aus der zweiten Reihe waren bei Dynamo das probate Mittel. Köhnes Versuch hatte die Richtung (18.), Rockenbach (25.) verzog, ehe BFC-Center Srbeny aus 14 Metern am Querbalken (30.) scheiterte. Lok hatte defensiv gut begonnen, bemühte nun aber einiges an Glück. Srbeny (38.) setzte die Kugel nur knapp rechts daneben und ein Schünemann-Kracher aus 22 Metern landete am lin- ken Pfosten (42.). Das torlose Pausen-Remis schmeichelte den Messestädter sehr. Im zweiten Durchgang ging dem BFC der zuvor gezeigte Elan verloren. Auch weil Lok kämpferisch stark dagegenhielt und nun endlich auch eigene Akzente setzte. Becker (52.) und Zickert (61.) versuchten sich, während für Dynamo-Srbeny (Kopfball, 61.) und Schünemann (67.) aus der Distanz aufhorchen ließen. Der BFC musste jetzt vermehrt auf Lok-Konter achtgeben, so als Becker den mitgelaufenen Joker Schinke einsetzte, aber Dynamo-Keeper Hendl aufmerksam zugriff (74.). Schinke (77.) scheiterte an Hendl und als Loks Ibold nach Foul an Rockenbach (77.) mit Gelb-Rot vom Platz flog, brachten die Sachsen die Partie in Unterzahl ohne größere Probleme zu Ende. Zumal Srbe- ny den fälligen Freistoß knapp neben das Tor setzte (78.). So stand am Ende eines interessanten Kampfspieles eben ein für Dynamo irgendwie unbefrie- digendes torloses Remis.
BFC DYNAMO gegen SC BORSIGWALDE 1910 11:1 am 08.10.16:

DYNAMO ERLEDIGT FRECHEN SCB! 23 Minuten lang hat der Bezirksligist dem Regionalligisten Paroli geboten. Zwar war Dynamo mit seinem Top-Aufgebot von Beginn an spielbestimmend, doch Borsigwalde versteckte sich nicht und schaltete schnell um, wenn sich die Gelegenheit bot. Nach diesem Prinzip erarbeitete sich der SCB auch den Eckstoß, der über eine Variante zum zwischenzeitlichen 1:1-Ausgleich führte (11.). Es sollte der Ehrentreffer bleiben. Die Dynamos setzten Borsigwalde jetzt unter Dauerdruck und gingen nach besagten 23 Minuten wieder in Führung. Die Tore fielen  anschließend in regel- mäßigen Abständen, besonders Muhovic und Rockenbach brillierten - auch dadurch bedingt, dass Borsigwalde weiter munter und manchmal zu forsch nach vorne spielte. SCB-Trainer Carsten Capelle störte sich daran nicht: "Wir wollten zeigen, dass wir Fußball spielen können - und das haben wir." Auch BFC-Coach René Rydlewicz war zufrieden: "Für uns ging es darum, im Rhythmus zu bleiben und Trainingsinhalte umzusetzen. Das ist gut gelungen."
BFC DYNAMO gegen FC SCHÖNBERG 95 am 23.10.16:

PRÄZISE IN DEN TORWINKEL! BFC Dynamo entscheidet ein Offensivspektakel für sich. Die drei Wochen Heimspielpause des BFC Dynamo haben den Rasen im Friedrich-Ludwig-Jahn-Sportpark scheinbar nicht gut getan. Noch deutlich waren die Auswirkungen des German-Bowls auf dem Spielfeld zu sehen. Die Gäste schien es jedenfalls nicht zu behindern, denn sie hatten die erste Torchance der Partie. Scherff probierte es nach einem Klärungsversuch von Hendl aus der Distanz und setzte den Ball ans Lattenkreuz. Fast im Gegenzug scheiterte Köhne mit einem Kopfball nach Eckball von Rockenbach am Schönberger Keeper Kostmann. In der 21. Spielminute boten sich den Gästen zwei gute Chancen, um in Führung zu gehen. Erst scheiterte Jordan mit einem Schuss aus der zweiten Reihe, den der gut aufgelegte BFC-Torhüter Hendl zur Ecke abwehrte. Die anschließende Ecke köpfte Haufe dann knapp über das Tor. Wie schnell der BFC in der Vorwärtsbewegung in dieser Saison ist, zeigten dann Rockenbach und Pröger. Mit vollem Risiko ging Rockenbach in den Pröger Pass, entschied das Duell gegen Kostmann um wenige Zentimeter für sich und brachte die Hausherren mit 1:0 in Führung. Nur vier Minuten später erhöhte Göwecke mit viel Gefühl auf 2:0. Sekunden später stellte Dippert den alten Abstand her, 2:1 (34.). Mit diesem Ergebnis gingen beide Teams in die Halbzeit- pause. Unverändert kamen beide Mannschaften aus der Kabine und versuchten an dem bisher Gezeigten anzuknüpfen. Die erste Möglichkeit dazu bot sich den Gästen. Steinwarth nutzte einen Foulelfmeter zum Ausgleichstreffer. Schon wenige Minuten später zeigte Schiedsrichter Ostrin erneut auf den Punkt und entschied nach einem Foulspiel von Schlussmann Kostmann gegen Pröger auf Strafstoß für den BFC. Srbeny brachte Dynamo erneut in Führung. Der BFC war nun wieder hellwach und erhöhte bald auf 4:2. Einen Konter über die linke Seite nutzte Rockenbach zu einem präzisen Pass in den Strafraum. Sr- beny verpasste nur knapp, doch dahinter lauerte der schnelle Pröger, der mühelos die Eingabe verarbeitete. Doch der Torhunger der Offensivabteilung des BFC Dynamo war noch nicht gestillt. Srbeny tankte sich durch die Abwehrreihe der Gäste und schlenzte den Ball präzise in den Winkel. Trotz der fünf Gegentreffer zeigten die Mecklenburger Moral und suchten selbst in der 90. Spielminute noch nach dem Anschlusstreffer. Beide Trainer lobten anschlie- ßend ihre Offensivabteilungen, bemängelten aber auch die Fehler in der Defensivarbeit. Für Schönberg gilt es vor allem, die Anzahl der Gegentreffer zu reduzieren.
FC VIKTORIA 1889 BERLIN LICHTERFELDE-TEMPELHOF gegen BFC DYNAMO 1:1 am 28.10.16:

EIN RASSIGES STADTDERBY! Beim gerechten Remis erzielten Srbeny und Ergirdi die Tore. Die mehr als 2000 Besucher im "frisch beleuchteten" Stadion Lich- terfelde werden ihren Besuch am Freitagabend nicht bereut haben. Nach einem rassigen, enormes Tempo bietenden Stadtderby trennten sich die offen- siv ausgerichteten Teams von Viktoria und Dynamo mit einem am Ende leistungsgerechten Remis. Dem selbstbewusst auftretenden BFC gehörte die An- fangsphase. Nach einem Hofmann-Wackler wie einer Schmunck-Eingabe boten sich Muhovic und Rockenbach schnell erste Möglichkeiten. Deshalb über- raschte die frühe Führung auch nicht, die für die nach der herben Schlappe von Babelsberg (1:4) reserviert beginnende Viktoria dennoch vermeidbar war. Nach einem abwehrten Angriff ging der gut postierte Skoda im Zentrum nämlich nicht konsequent zum Ball. Ein gedankenschnellerer Muhovic nutzte den leichten Ballgewinn zu einem perfekten Durchspiel auf Srbeny. Der Torjäger traf flach unten rechts. "Die frühe Führung hatte uns eigentlich in die Karten gespielt", meinte BFC-Coach René Rydlewicz. "Viktoria hätte nun offensiver werden müssen. Dies hätte unseren schnellen Offensivkräften sicher größere Räume geboten. Deshalb war der durch einen wohl unberechtigten Strafstoß zu schnell fallende Ausgleich auch so ärgerlich." Tatsächlich war aus Tribü- nensicht überhaupt nicht auszumachen, warum Referee Jessen nach einem vor das Tor segelnden Ergirdi-Freistoß plötzlich pfiff. Malembana soll Benya- mina gehalten haben, was auch die Fernsehbilder nicht wirklich belegen mochten. Ergirdi war´s egal. Sein bereits vierter Saisontreffer stellte die Uhren wieder auf Null. Dem Spielverlauf tat dies gut. Bis zum Pausenpfiff verdiente das dank vorwiegend spielerischer Elemente hin und her wogende Gesche- hen das Prädikat hochklassig. Die Highlights: Nach einer Direktkombination traf der durch Franke insgesamt ordentlich "betreute" Pröger das Außennetz. Für Viktoria hatte der vor der Pause überragende Ergirdi genial Benyamina bedient. Dessen Querpass verschluderte der agile Skoda zwar, doch den Schuss von Yilmaz (ordentliches Startelfdebüt) klärte Schmunck kurz vor der Linie. Später blieb das Tempo zwar weiterhin hoch, doch führten vermehrt einkehrende Ungenauigkeiten zu einem auch leichteren Abflachen des spielerischen Niveaus. Die besten Möglichkeiten boten sich bei Dynamo für den köpfenden (!) Rockenbach und Srbeny, der vom starken Rockenbach bedient knapp das lange Eck verfehlte (62.). Der Viktoria gehörte schließlich die End- phase. Wieder war es an diesem Abend etwas unglücklich werkelnde Skoda, der nach einer durch Breustedt in die Mitte abgewehrten Reher-Flanke aus zehn Metern viel zu schwach abschloss (84.). Schließlich hielt Dynamos Keeper das Remis endgültig fest, als er bereits in der Nachspielzeit einen 18-Meter Schuss von Benyamina im Nachfassen entschärfte.
S.C. CHARLOTTENBURG gegen BFC DYNAMO 0:1 am 01.11.16:

DANK ROCKENBACH IM ACHTELFINALE! Knapper als erwartet hat sich Regionalligist BFC Dynamo am Dienstagabend beim drei Klassen tiefer spielenden SC Charlottenburg für das Achtelfinale im Berliner Pilsner-Pokal qualifiziert. Vor lediglich ca 200 Zuschauern erzielte Rockenbach kurz nach der Pause das Tor des Tages. BFC-Stürmer Srbeny verpasste das 2:0, als er in der 82. Minute einen Foulelfmeter an den Pfosten setzte. Für den SCC vergaben Jahnke in der Anfangsphase sowie Teetzmann kurz vor Schluss jeweils eine gute Chance. "Ich bin immer noch begeistert von unserer Leistung", schwärmte SCC Trainer Nicolas Wolff. "Wir haben genau das umgesetzt, was wir uns vorgenommen hatten." Der Sieg der Gäste sei aber dennoch verdient gewesen, so Wolff.
SV BABELSBERG 03 gegen BFC DYNAMO 1:2 am 06.11.16:

PRÖGER PASST - SRBENY TRIFFT! Es wurde reichlich Action geboten in der Filmstadt Potsdam. Am Babelsberger Park lieferte Nulldrei im Berlin-Branden- burg-Derby gegen den BFC Dynamo Drama pur und unterlag am Ende unglücklich mit 1:2. Die Gäste aus Berlin waren zurecht obenauf, weil sie nie aufstek- kten und sich in der Schlussphase einen glücklichen Auswärtsdreier erkämpften. Nulldrei-Coach Cem Efe wartete mit einer Überraschung auf. Der erst am Freitag verpflichtete 19-jährige Nader El-Jindaoui rückte in die Startelf. Und der Nulldrei-Debütant hatte gleich die erste Chance. Seinen 25-MeterSchuss lenkte BFC-Keeper Hendl über den Querbalken (2.). Überhaupt kamen die Hausherren besser ins Spiel und diktierten das Geschehen. Steinborn (6.) wur- de von Hendl gestoppt, auch Akdaris Kopfball kratzte der Dynamo-Torhüter vor der Linie weg (21.). Nach diesem Spielauftakt kam folgerichtig der Berliner Rückstand. Der aufgerückte Akdari nagelte aus 16 Metern an die Latte und Ex-BFCer Steinborn war am schnellsten und nickte zur Führung ein. Es dauerte bis zur 30. Minute, ehe Dynamo die erste Chance hatte. Pröger scheiterte an Torwart Gladrow. Für Nulldrei verzog Eglseder (36.). Dann kulminierte eine ohnehin intensive Partie. Einen Kopfball von BFC-Center Srbeny fischte Gladrow hinter der Linie weg (43.), Schiri-Assistent Kohnert blieb ungerührt, ob- wohl der BFCer schwor: "Ich bin der Meinung: Der Ball war drin." Dazu gab es nachher Bildbelege, obwohl Gladrow einen Treffer naturgemäß bestritt. Sein schneller Abschlag auf Shala führte zum nächsten Aufreger, als der Stürmer heftig mit dem herauseilenden BFC-Keeper Hendl zusammenrasselte (43.) und liegen blieb. Der Ex-Dynamo war ausgeknockt und musste arg benommen vom Feld.  Das gezückte "Gelb" für Hendl war hier das Mindeste. Nach der Pause belauerten sich beide Teams. Das Beste für den BFC war der nur knappe Rückstand. Mehr und mehr erhöhte Dynamo nun das Risiko. Das wäre bei- nahe bestraft worden, als Steinborn, von Cubukcu geschickt, die Vorentscheidung vergab. Die Kugel landete am Pfosten (81.). Wie so oft, war dies das Signal für den Gegner. BFC-Joker Breustedt zog am Strafraum trocken ab und prompt hieß es 1:1. Und es sollte noch besser für den BFC kommen. Der sich in diesem Spiel nur selten richtig in Szene setzende Pröger war endlich einmal zur Grundlinie durchgedrungen. Seine Eingabe drückte der wie stets im Zentrum lauernde Srbeny über die Linie.
RASENBALLSPORTCLUB LEIPZIG II gegen BFC DYNAMO 1:1 am 12.11.16:

KAUM CHANCEN TROTZ ÜBERZAHL! Die Defensive der RB-Reserve überzeugt gegen Dynamo. Länger als 40 Minuten spielte Dynamo bei der Reserve von RB Leipzig in Überzahl. Am Ende reichte es im Nachholspiel dennoch nur zu einem 1:1. Trainer René Rydlewicz äußert sich aber zufrieden: "Natürlich hatte ich in der Halbzeit darüber nachgedacht, in den zweiten 45 Minuten offensiver zu agieren. Ich hatte heute aber niemals das Gefühl, dass wir unsere personel- le Überzahl auch nutzen würden. Deshalb können wir mit diesem einen Punkt gut leben." Gut 400 Zuschauer (davon 152 Dynamo-Fans) sahen ein eher aus- geglichenes Spiel. In den ersten zwanzig Minuten tasteten sich beide Teams ab. Lediglich ein Fehlpass im Aufbauspiel durch den von den Profis zur zwei- ten Mannschaft delegierten US-Nationalspieler Terrence Boyd brachte kurzfristig Gefahr. Der daraus resultierenden Konter wurde durch die Dynamos je- doch verstolpert (5.). Nach dem Abtasten kamen die Leipziger besser ins Spiel. Die Führung fiel dennoch eher überraschend. In der 40. Spielminute vertän- delte die Dynamo-Abwehr völlig unnötig den Ball. RB-Stürmer Palacios reagierte am schnellsten. Sein Lupfer aus 23 Metern über den weit vor seinem Kas- ten stehenden Hendl brachte das 1:0. Der Ausgleich nur drei Minuten später: Rockenbach wurde steil geschickt, scheiterte im ersten Versuch noch am herausstürmen Gastgeberschlussmann Bellot. Rockenbach blieb jedoch aufmerksam, eroberte den Ball und brachte eine Flanke in den Strafraum. Den an- schließenden Kopfball von Pröger verhinderte der Leipziger Ernst per Handspiel auf der Linie - Rote Karte und Elfmeter für Dynamo, Srbeny verwandelte mit seinem neunten Saisontreffer. Wer dachte, fortan ein Feuerwerk des BFC Dynamo zu sehen, der irrte. Die RB-Reserve verteidigte tief und Dynamo kam trotz Feldüberlegenheit zu keiner klaren Torchance. Erst als Rockenbach von der linken Außenbahn ins Zentrum wechselte, wurden die BFC-Angriffe ge- fährlicher. Die Präzision und manchmal auch ein wenig Glück fehlten jedoch an diesem Nachmittag. Am Ende gab´s ein leistungsgerechtes Unentschieden, das beide Trainer akzeptierten. Trotz einer Roten, einer Gelb-Roten sowie sieben Gelber Karten war das immer umkämpfte Spiel zu jeder Zeit fair.
BFC DYNAMO gegen ZIPSENDORFER FC MEUSELWITZ 1:0 am 18.11.16:

ERFOLGSSERIE FORTGESETZT! Dynamos Erfolgsserie hält: Per 1:0-Arbeitssieg gegen Meuselwitz bleibt der BFC im neunten Spiel in Folge ungeschlagen. Da- bei musste BFC-Trainer René Rydlewicz vier Stammspieler ersetzen, Kapitän Rico Steinhauer (Gelb-Rot) sowie Göwecke, Schünemann und Torjäger Srbe- ny (jeweils fünfte Gelbe) fehlten gesperrt. Dazu fiel Malembana kurzfristig aus. Auch ZFC-Coach Heiko Weber, der nach dem Spiel zur Trainerfortbildung in Rostock düste, fehlte mit Urban, Albert, Rudolph und Wiezik vier Stammkräfte. Wenigstens war Keeper Braunsdorf wieder einsatzbereit. Der Teufelskerl rückte keine 14 Tage nach seinem Kieferbruch (und eingesetzter Stahlplatte) mutig mit Gesichtsmaske in den Meuselwitzer Kasten. Aber Braunsdorf hat- te in der Szene des Spiels keine Chance. Nach kaum 70 Sekunden hatte Le Beau im Strafraum im Fallen eine Breitfeld-Hereingabe an den Arm bekommen. Schiri Burghardt deutete ohne Umschweife auf Elfmeter. Standardspezialist Thiago Rockenbach verlud Braunsdorf. Gästetrainer Weber klagte hinterher über den Elfmeterpfiff: "Eine eigenartige Entscheidung habt ihr da was gesehen?", aber seine Jungs steckten den frühen Rückschlag prächtig weg und lieferten in der Folge einen starken Auswärtsauftritt. Nur wurde der nicht belohnt, weil es dem ZFC an Durchschlagskraft fehlte. Den größten ZFC-Riesen verdaddelte Brinkmann (36.). Der Meuselwitzer tunnelte BFC-Keeper Hendl, aber der Ball wurde gerade noch abgefälscht und landete am Querbalken. Meuselwitz setzte insgesamt zu sehr auf das Prinzip Brechstange. Dagegen setzte sich die BFC-Defensive eigenermaßen souverän zur Wehr und schau- kelte das "zu Null" über die Runden. Kein Wunder, dass Dynamo-Coach Rydlewicz trotz dreier gewonnener Punkte stöhnte: "Ich bin froh, dass wir gewon- nen haben." Denn es war nach zuletzt überzeugenden Auftritten eher eine dürftige Darbietung der Weinroten. "Wir haben heute kein gutes Spiel gemacht und wir haben auch Glück gehabt", sagte Rydlewicz. "Immerhin haben wir gegen gute Meuselwitzer gewonnen. Wir haben nicht viele schlechte Spiele ge- zeigt bisher, hoffentlich haben wir heute unser Glück nicht verbraucht." Dagegen beklagte Heiko Weber die dürftige Offensivausbeute seiner Truppe (9:13 Tore nach 14 Spielen), lobte jedoch das Auftreten seiner Meuselwitzer. "Ich bin von meiner Mannschaft sehr angetan. Wir haben ganz wenig zugelassen. Aber es hat uns einfach die Klasse gefehlt, hier einen Punkt mitzunehmen. Und der wäre mehr als verdient gewesen."
VfB AUERBACH 1906 gegen BFC DYNAMO 3:2 am 27.11.16:

IN UNTERZAHL NOCH ABGEFANGEN! Feldverweise für da Silva und Schmunck bringen Wende. Im Vorfeld ließ man in Auerbach keinen Zweifel daran, dass es nach wie vor keine Selbstverständlichkeit ist, in dem kleinen vogtländischen Städtchen bedeutende Mannschaften wie den DDR-Rekordmeister empfan- gen zu dürfen. Das hieß jedoch nicht, dass der VfB die Punkte kampflos hergeben wollte. Regenschauer machten bei frostigen Temperaturen aus dem Rasen ein äußerst schwer zu bespielendes Geläuf. Das kam der Heimmannschaft entgegen, denn Kampf und schwerer Boden passen in Auerbach gut zusammen. Einen warmen Empfang gab es zumindest für "Heimkehrer" Björn Lambach, bis zur letzten Saison ein verdienstvoller Spieler im Göltzschtal. Die ersten guten Spielzüge gingen vom BFC aus, der VfB wartete auf Konter und hatte mit dieser Strategie gleich eine Torchance. Die entsprang jedoch einem Standard: Die Ecke von Schlosser köpfte Üre neben das Tor. Ein unberechtigtes Tor führte zum 1:0. Nach Rückspiel von Göwecke auf Hendl nutzte der nachsetzenden Kühn mit einem klaren Handspiel. Von dort trudelte der Ball ins Netz. Kurz darauf lag sogar das 2:0 in der Luft, als Schlosser gut aus 20 Metern schoss und Hendl den Ball an die Lattenunterkante lenkte. Dann offenbarte der VfB seine größte Schwäche und das gleich zwei Mal nacheinander, nämlich dass die Abwehr hin und wieder einfach mal "wegnickt". Erst konnte Schmunck zur Grundlinie durchlaufen und in die Mitte flanken, wo Srbeny nur noch einschieben musste. Kaum eine Minute später ließen die Auerbacher einen Distanzschuss von Pröger zu, der im VfB-Kasten einschlug. Mit die- sem Doppelschlag hatte der BFC das Spiel gedreht. Dass aber erst da Silva seine Nerven nicht im Griff hatte, dann noch Schmunck per Notbremse klärte, das brach den Berlinern letztlich das Genick. Zudem ist im Fall von da Silva eine längere Spielsperre zu erwarten. Nach einem Foul streckte er zunächst den Auerbacher Übeltäter nieder, kassierte dafür Rot und schlug danach noch auf Schlosser ein. Erst mit zwei Spielern mehr gelang es dem VfB, auch spielerische Akzente zu setzten. Nun war es der BFC der konterte, mit Pröger sogar beinahe erfolgreich. In einer unübersichtlichen Situation vor dem BFC-Tor behielt Paradies den Überblick und schoss zum Ausgleich ein. Damit hätten die Auerbacher zufrieden sein können. Doch VfB-Coach Hiemisch legte nach und brachte den quirligen Mlika, der sofort heiß lief. Zweimal tauchte er vor Hendl auf (82., 84.), zweimal konnte dieser klären. Beim dritten Mal war er machtlos. Mlikas Schuss aus der Drehung musste er passieren lassen. Die zahlenmäßige Unterlegenheit führte letzten Endes dazu, dass der BFC in Auerbach wichtige Punkte ließ.
SV TASMANIA GROPIUSSTADT 1973 gegen BFC DYNAMO 0:2 am 07.12.16:

LATTE VERHINDERT TAS-FÜHRUNG! Abgeklärt und effektiv: BFC Dynamo reichen zehn starke Minuten zum Weiterkommen. In der Wiederauflage des Berli- ner Pokal-Finales von 2015 gab es einen standesgemäßen Favoritensieg für den BFC Dynamo. Allerdings bot Tasmania dem Regionalligisten ordentlich Paroli. "Einen Zweiklassenunterschied habe ich nicht gesehen", sagte Tas-Coach Mario Reichel nach Spielschluss. Im Stadion Britz, wohin Tas aus Sicher- heitsgründen umziehen musste, entwickelte sich von Beginn an eine zähe Partie. Der BFC hatte zwar ein spielerisches Übergewicht, doch große Torsze- nen ergaben sich kaum für die Mannschaft von Trainer René Rydlewicz. Pröger (6., 23.) und Bache (11.) hatten mit ihren Fernschüssen noch die besten Chancen. Kurz vor der Pause dann Dynamo im Glück. Nach einer Ecke traf Tas-Stürmer Karasu mit einem artistischen Volley nur die Unterkante der Latte (44.). Zehn starke Minuten zu Beginn des zweiten Abschnitts genügten dem BFC schließlich zum Sieg. Zunächst verwertete Steinhauer eine zu kurze Ab- wehr von Ermel nach einem Göwecke-Freistoß, drei Minuten später nutze der agile Pröger im Verbund mit Muhovic eine Unachtsamkeit in Tasmanias Hintermannschaft zum 0:2 aus. Anschließend plätscherte die Partie dahin. Dynamo tat nicht mehr als nötig, um die Führung zu verwalten, hatte jedoch abermals Glück, als Schiedsrichter Kutscher bei einem Foul an Karasu nicht auf Elfmeter entschied (62.). Und der Außenseiter hatte weitere Chancen: As- ma zwang mit seinem 30-Meter-Knaller Siegemeyer zur Faustabwehr (83.). Der eingewechselte Samardzic schoss, nachdem er Dynamo-Keeper umkurvte hatte, BFC-Abwehrmann Köhne auf der Torlinie an (90. + 1.). Bei ausgeglichenem Chancenverhältnis und trotz kämpferischer Leistung fehlte Tasmania an diesem Pokalabend letztlich in den entscheidenden Situationen die Abgeklärtheit. Trainer Reichel zeigte sich dennoch zufrieden: "Ich bin sehr stolz auf meine Mannschaft."
BFC DYNAMO gegen TSG NEUSTRELITZ 3:2 am 21.02.17:

SRBENY BEHÄLT DIE NERVEN! Der BFC Dynamo ist am vergangenen Dienstag mit einem Heimsieg ins Punktspieljahr 2017 gestartet - nach zuvor vier Nieder- lagen am Stück. Der 3:2-Erfolg im Friedrich-Ludwig-Jahn-Sportpark  gegen den deutlich verbesserten Tabellenletzten aus Neustrelitz kam für die Weinro- ten allerdings recht mühselig zustande. Denn die Residenzstädter machten unter ihrem neuen Trainer Achim Hollerieth ein gutes Spiel und waren einem Punktgewinn sehr nahe. Selbst in Unterzahl behielten die Neustrelitzer, bei denen Winterneuzugang Solomon Okoronkwo durchspielte, stark dagegen. Erst das Elfmetertor von Srbeny sicherte dem BFC Dynamo wenige Minuten vor Schluss den "Dreier".
FSV UNION FÜRSTENWALDE gegen BFC DYNAMO 4:1 am 18.12.16:

UNION ERSTAUNT DAS PUBLIKUM! Gut eingestellt gelingt Fürstenwalde mit Interimscoach Peter Heinrich die Revanche. Die Zuschauer in der Fürstenwalder Bonava-Arena trauten bei 90-minütigen Dauerregen ihren Augen nicht. Mit welchem Engagement und Willen Aufsteiger FSV Union an diesem Nachmittag gegen den Favoriten zu Werke ging - das nötigte unwidersprochenen Respekt ab. Frühes Pressing, ständiger Druck aufbauen, klar und einfach spielen und dazu natürlich die Chancen nutzen - das war der vorgegebene Plan von Interimscoach Peter Heinrich. Und der ging zur vollsten Zufriedenheit auf. Und: Tatsächlich ließ der Gastgeber schon in Vorhand liegend zu Beginn der zweiten Hälfte noch einige Hochkaräter aus: Siakam traf die Latte (46.), Geurts zog knapp vorbei (48.). Dazu wurde Schmidt im letzten Augenblick geblockt (51.). Der BFC Dynamo erhöhte erst danach den Druck, doch die Unioner hielten da- gegen und sicherten nach gut einer Stunde mit ihrem zweiten Doppelschlag den Sieg. Auch wenn die Berliner noch mal alles versuchten, mehr als der Ehrentreffer sprang nicht heraus. Die Sensation war damit perfekt. Der Sieg des FSV Union kann durchaus als gelungene Revanche für die 0:5-Niederlage im Hinspiel durchgehen. So erkannte dann auch nach der Partie BFC-Coach René Rydlewicz an: "Der Fürstenwalder Sieg war völlig verdient, wir haben wie- der einmal viel zu kompliziert gespielt. Wir hatten geahnt, dass es mit unserer sehr jungen Mannschaft und dem kleinen Kader schwer wird, hier und heu- te etwas zu holen. Denn dass es nicht mehr wie gewünscht läuft, das hat sich ja leider schon in den Spielen davor gezeigt." Peter Heinrich, in Hauptfunk- tion Sportlicher Leiter beim FSV Union, versuchte noch einmal auf die schwierige Situation in der Woche vor dem Spiel mit der vollzogenen Trennung vom Trainer-Duo Achim Hollerieth und Dominik Reinhardt. "So etwas ist kurz vor der Rückrunde natürlich problematisch." Dazu als weiteres Problem: "Ich hatte immer nur zehn bis zwölf Spieler beim Training." Aber offenbar hatte Heinrich das Team richtig gut eingestellt. Denn die Devise hieß - den Gegner jagen und stellen, was über weite Teile des Spiels vorzüglich glückte. "Ich hoffe, die Mannschaft hat durch diese prima Leistung und den überzeugenden Sieg das Selbstvertrauen gewonnen, dass sie in der Liga bestehen kann. Das Potenzial dazu hat sie", erklärte Heinrich, dessen Weihnachtsurlaub aufgrund der anstehenden Trainersuche nun aber ausfällt. Auf die Frage von Rydlewicz, ob Heinrich es nicht selbst weitermachen wolle, erntete der für seine spontane Antwort Gelächter: "Das würde die Mannschaft wohl nicht überleben - und ich auch nicht."
BFC DYNAMO gegen FSV BUDISSA BAUTZEN 1:2 am 03.12.16:

BARTH LÄSST DIE BUDISSA JUBELN! Die frühe Srbeny-Führung reicht dem BFC Dynamo nicht. Am fünften Spieltag war dem FSV Budissa Bautzen gegen Schlusslicht Neustrelitz der bisher einzige Saisonsieg gelungen. Nun legte die Mannschaft beim klar favorisierten BFC Dynamo überraschend nach und zog in der Tabelle am FSV Luckenwalde vorbei. Und es war alles andere als ein glücklicher Sieg, der den mit nur 15 Spielern und vier Fans in Berlin ange- reisten Budissen im Sportforum gelang. BFC-Trainer René Rydlewicz hielt enttäuscht, aber realistisch fest: "Der Gegner war heute einfach besser. Er hat die Bedingungen besser angenommen, gut gekämpft und völlig verdient gewonnen." Nach bereits 15 Sekunden hatte Baude aus günstiger Position in Richtung Hendl abgezogen. Dennoch kam der BFC gut und dazu flüssig ins Spiel, eine frühe Führung geschossen. Pröger startete am rechten Flügel leicht und ungestört durch. Seine genaue Flanke köpfte Torjäger Srbeny am langen Pfosten freistehend ein. Nur eine Minute später drehte Wohlfeld einen 22 Meter-Freistoß des stark beginnenden Rockenbach aus dem Torwinkel. Es schien zunächst nur eine Frage der Zeit, wann die spielbestimmenden Berli- ner erhöhen würden. Noch einmal blieb Klippel abschüttelnde Srbeny frei vor Wohlfeld am Keeper hängen (32.). Allerdings hatte die anfängliche Souver- änität den Auftritt der Weinroten da bereits verlassen. Barth und Heppner prüften Hendl, der Keeper hatte zudem an einem knapp das Tor verfehlenden Bache-Rückpass vorbei gehauen. Der holprige Rasen kam dem kämpferisch alles in die Waagschale werfenden Gast vielleicht entgegen. "So ehrlich müs- sen wir sein: Auf dem Boden hatten es die technisch stärkeren Berliner schwer, ihre Vorteile auszuspielen", gestand Trainer Reimund Linkert. Rydlewicz hielt dagegen: "Aber rennen, kämpfen, das Gewinnen von zweiten Bällen. Dies geht meiner Mannschaft gegenwärtig ab." Nachdem sich Nemec bereits zwei große Möglichkeiten geboten hatten, versuchte sich der Routinier als vom Schiri-Gespann unbegreiflich nicht ertappter "Handballer". Zwar klärte Gö- wecke seinen Versuch vor der Linie zum Eckstoß, doch im Anschluss an diese Ecke traf Heppner mit einem satten Distanzschuss. Die zweite Hälfte sah einen zwar feldüberlegenen BFC, dem es aber nur noch selten gelang, Torgefahr zu entwickeln. Als dann Nemec, den Ball simpel über seinen Kopf in Ric- htung Hendl hob, ließen Breitfeld und Bache den lauernden Barth ungestört davonziehen. Der vollstreckte eiskalt. Die Schlussphase sah natürlich wütend anrennende Berliner, doch bis auf ein Fast-Eigentor (Klippel) drohte dem guten Wohlfeld kaum Gefahr. In der Nachspielzeit bot sich dem überzeugend auf- spielenden Youngster Josef Müller gar noch der "Riese" zum 3:1. Ecke, Schlusspfiff - ein nicht enden wollender Bautzener Jubel schlossen den über- raschend verlaufenden Nachmittag ab.
FC CARL ZEISS JENA gegen BFC DYNAMO 2:0 am 11.12.16:

KOCZOR NICHT ZU ÜBERWINDEN! Trotz Unterzahl bleibt Jena zu Hause ohne Gegentor. Auch die Rote Karte für Gerlach nach strittiger Notbremse an Srbeny (61.) und die damit verbundene lange Zeit in Unterzahl brachte nicht das erste Heimgegentor für die Jenaer. Das machte Trainer Mark Zimmermann stolz auf seine Jungs: "Die Reaktion war super! Zumal der BFC uns lange Zeit in diesem Spitzenspiel Paroli bot." Der Coach hatte dafür eine mutige Entschei- dung getroffen und nach dem Platzverweis einen weiteren Stürmer für Wolfram gebracht, um sich nicht hinten reindrängen zu lassen. Der eingewechs- elte Thiele, kurz zuvor bei einem weiteren Ball seines Schlussmanns nur um einen Schritt gegen Torhüter Hendl  zu spät gekommen (71.), war mit seiner Vorarbeit maßgeblich am entscheidenden Konter zum 2:0 durch Starke beteiligt, der selbst die Steilvorlage geliefert hatte. Starke machte damit seinen Fehler wieder gut, als er unmittelbar vor dem Platzverweis bei einer 3:1-Überzahl Buval und Eckhardt ignorierte und zu spät selbst abschloss. BFC-Keeper Hendl konnte die Kugel wegfischen. Die erste Großchance hatten die gut ins Spiel gekommenen Gäste. Torjäger Srbeny umkurvte im Sechzehner fünf Gegenspieler, schoss aber zu mittig. Koczor riss den Arm hoch (19.). Jena erarbeitete sich das nötige Selbstvertrauen und Spielsicherheit erst mit dem 1:0-Führungstreffer. Wolfram schickte Kühne über rechts, Buval sprintete in die Maßflanke. Nach dem Wechsel hatte wiederum der BFC den ersten Hoch- karäter. Muhovic verzog aus 20 Metern nur um Zentimeter (51.). Noch einmal hätte es spannend werden können, als Srbeny nachdem er in den Strafraum eingedrungen war, aus spitzem Winkel Koczor nicht überwinden konnte (83.). Bei einem Torerfolg hätten die Berliner sicher mehr protestiert, als Erlbeck kurz darauf den Ball in einer unübersichtlichen Situation mit den Händen spielte. Den Gleichstand schaffte der BFC zahlenmäßig nur noch personell. Inner- halb von einer Minute foulte Kapitän Steinhauer zweimal, zuletzt gegen Reimann, musste so mit Gelb-Rot den Platz verlassen (87.). Couch René Rydlewicz war trotz der Niederlage nicht unzufrieden: "Ich sehe uns weiterhin als Lernende. Wir können gut Fußball spielen, Chancen herausarbeiten. Meinen jun- gen Spielern fehlt aber noch die in dieser Liga benötigte Zweikampfhärte. Wie es in dieser Disziplin geht, das hat uns Jena heute lehrbuchhaft gezeigt."
F.C. ENERGIE COTTBUS gegen BFC DYNAMO 1:0 am 25.02.17:

FÖRSTER STEHT GOLDRICHTIG! Dynamo liefert in der Lausitz ein richtig gutes Spiel. Der FC Energie Cottbus lässt in seiner Verfolgungsjagd auf Tabellen- führer FC Carl Zeiss Jena nicht locker. In einer jederzeit spannenden und hochklassigen Partie gegen den BFC Dynamo stand am Ende ein 1:0-Erfolg, der auch nicht unverdient war. Das Tor des Tages erzielte FCE-Torjäger Benjamin Förster, der nach toller Vorarbeit von Rechtsverteidiger Marcel Baude in der Nachspielzeit der ersten Hälfte goldrichtig stand und aus kurzer Distanz nur noch einzuschieben brauchte. Dabei war der Einsatz von Förster in der Start- elf lange unsicher, weil er nach einer Oberschenkel-Verletzung noch Trainingsrückstand hatte. "Wir haben das Risiko abgewogen und uns dann entschie- den, Benni zu bringen", sagte der über diese Maßnahme glückliche Energie-Trainer Claus-Dieter "Pele" Wollitz. Das Spiel bot von Beginn an hohes Tempo auf beiden Seiten, ohne dass sich einer der Kontrahenten entscheidende Vorteile erspielen konnte. Viele verbissen geführte Zweikämpfe (acht Gelbe Karten) prägten die Partie. Die Spieler beider Teams gingen trotzdem sportlich fair miteinander um. Schon kurz nach Spielbeginn (3.) prüfte BFC-Stürmer Pröger FCE-Keeper Spahic. Doch in der Folgezeit verlagerte sich die Partie mehr und mehr in Richtung BFC-Tor, ohne dass die Gastgeber sich dadurch entscheidende Vorteile erspielten. Die Mittelfeldreihen neutralisierten sich weitgehend und auch beide Abwehrreihen waren auf der Höhe. Energie ließ nicht locker und schaffte schließlich die Führung. Die Partie wurde in der Folge zu einem offenen Schlagabtausch. In der 59. Minute verpassten sowohl Förster als auch der eingewechselte Mamba das wohl spielentscheidende 2:0. "In dieser Phase haben wir es versäumt, den Sack zuzumachen", sagte Wollitz. Der BFC blieb weiter um den Ausgleich bemüht, der aber am Ende gegen ebenfalls aufopferungsvoll kämpfende Cottbuser nicht gelingen wollte. Viel Pech hatte BFC-Torjäger Srbeny, dessen Tot kurz vor Schluss wegen einer ganz knappen Abseitsentscheidung nicht gegeben wurde. Vor der Sai- son-Rekordkulisse von 7092 Zuschauern, darunter rund 1000 BFC-Anhänger, blieb es im Stadion weitgehend ruhig. Nach 65 Minuten wurden im BFC-Block allerdings einige Rauchtöpfe gezündet. BFC-Trainer René Ryydlewicz, der bekanntlich an seine einstige Wirkungsstätte zurückkehrt war, verteilte am Ende einiges Lob: "Wir haben ein sehr gutes Regionalligaspiel gesehen, das von der Spannung und der guten Stimmung im Stadion lebte. Und wir haben vielleicht unser bestes Saisonspiel abgeliefert und hätten uns am Ende auch einen Punktverdient gehabt." Der Einschätzung seines Kollegen stimmte Energie-Trainer Wollitz  weitgehend zu: "Viel Tempo, rassige Zweikämpfe, eine wirklich tolle Stimmung", lautete sein Resümee. Energie-Kapitän Marc Stein hob ebenfalls die Rasanz der Partie hervor: "Wenn der BFC nach eigener Einschätzung sein bestes Saisonspiel gemacht hat, ist das auch etwas an Wertschätzung für uns."
FSV SPANDAUER KICKERS 1975 gegen BFC DYNAMO 1:3 am 15.03.17:

TOLLER POKALFIGHT IN STAAKEN! Spandauer Kickers verlangen dem BFC Dynamo alles ab. Es war ein toller Pokalfight am Bahnhof Staaken, bei dem Lan- desligist Spandauer Kickers dem Regionalligisten BFC Dynamo einen heißen Tanz bot und dem Favoriten alles abverlangte. Dennoch durfte sich der BFC nach 90 schweißtreibenden Minuten über den Einzug ins Halbfinale des Berliner Pilsner-Pokal freuen. Von Beginn an liefen die Kickers heiß und bekämpf- ten den Gegner aggressiv. SpaKi hatte in der Anfangsphase ein optisches Übergewicht, doch große Torchancen boten sich zunächst nicht. Die aufkom- mende Hektik nahm Schiri Stern geschickt aus dem Spiel. Die erste Dynamo-Chance nutzte dann Rabiega. Sein Schuss wurde unhaltbar abgefälscht. Der starke Rockenbach erhöhte noch vor der Pause im Nachfassen (erster Schussversuch Rabiega) zum 2:0. Nach dem Seitenwechsel kam SpaKi entschlos- sen aus der Kabine. Sehenswert die brüderliche Zusammenarbeit zum Anschlusstreffer: Den Steilpass von Gino Krumnow verwandelte Jack mit einem Schuss in die lange Ecke. In dieser Phase hatte SpaKI durchaus Chancen zum Ausgleich, die größten vergaben Dampke (58.) und Lehl (61.). Die Entschei- dung fiel erst in der Schlussphase: Den ersten Schuss von Pröger konnte Torwart Schröder noch parieren, doch Pröger setzte entschlossen nach und stocherte den Ball zum 3:1 über die Torlinie.
BFC DYNAMO gegen FSV 63 LUCKENWALDE 5:2 am 05.03.17:

SCHON WIEDER EIN SPEKTAKEL! Dynamo gelingt gegen zehn Luckenwalder der späte Sieg. Der BFC Dynamo erwischte einen Start nach Maß. Aus knapp 30 Metern fasste sich Linksverteidiger Nils Göwecke ein Herz und hämmerte das Leder am herrlich fliegenden Petereit vorbei in den rechten Torwinkel. Der FSV zeigte sich nach dem spektakulären Erfolg über die Viktoria aber wenig geschockt und sorgte schnell für einige Verwirrung im BFC-Strafraum. Einen Guthke-Kopfball fischte Hendl bravourös aus dem Torwinkel. Im unmittelbaren Gegenzug dann die das wohl vorentscheidende Szene. Nach einem weiten Schlag waren sich die nicht miteinander kommunizierenden Routiniers Hadel und Petereit uneinig. Sprinter Pröger spritze dazwischen, kam an der Straf- raumgrenze zu Fall. Prager entschied nach Blickkontakt mit seinem Lineman Kanzler auf Foul. Strafstoß und wegen einer Notbremse Rot für Hadel, waren die daraus resultierende Konsequenz. Zwar lupfte Srbeny den Elfer in Panenka-Manier mit Nonchalance über das Tor. Der weitere Spielverlauf war aber vorgezeichnet. Der Aufsteiger zog sich nun weit in die eigene Hälfte zurück, verließ sich auf sporadische Konter. Dynamo hatte ausgiebigen Ballbesitz, dominierte das Geschehen. Srbeny verzog zweimal denkbar knapp. Petereit parierte glänzend gegen Schünemann, Breustedt und Göwecke. Mehr als glücklich dann das 2:0, als ein abgerutschter Bache-Distanzschuss vom aufmerksamen Srbeny vollendet wurde. Die meist über Guthke und Fouley durch- dacht, weil gefällig vorgetragenen FSV-Kontern fanden zu selten einem Abschluss. Deshalb kaum überraschend, dass der Abschluss durch einen von Fouley mit Schmacken verwandelten Freistoß fiel. Und es kam für die Gäste kurz nach Wiederanpfiff noch besser. Einen weiten Fouley-Kopfball war der sonst gute Hendl bis zum Sechzehner entgegen gestürzt, um sich durch Mitspieler Malembana irritiert, vom auftrumpfenden Leder überlupfen zu lassen. Extremstes Künstlerpech. Vielleicht zogen sich die Gäste in der Folge dann zu weit zurück. Sie ließen die Berliner zu leicht kombinieren. Torgefährliche Situationen häuften sich. Petereit hielt mehrfach - ein Bache-Geschoss malträtierte das Gebälk (57.). Mit den eingewechselten Breitfeldund Rabiega erhöhte sich noch der Druck. Schließlich schob Kapitän Rockenbach eine über fünf Stationen laufende Direktkombination mittig ein. Im Schlussakkord suchte der sich öffnende FSV noch einmal die Wende. Räume öffnendes Futter für Wirbelwind Pröger, der in Robben-Manier zunächst erhöhte, um dann Schmidt den Ball abluchsend für Rabiega zum Endstand aufzulegen.
BFC DYNAMO gegen FC OBERLAUSITZ NEUGERSDORF 1:1 am 19.03.17:

DITTRICH VERSCHENKT DEN SIEG! BFC Dynamo muss sich in Unterzahl mit Remis begnügen. Gäste-Coach Vragel da Silva hatte seine Mannschaft vor einem schnellen startenden BFC Dynamo gewarnt: "Wir wollten die Anfangsviertelstunde unbedingt ohne Gegentor überstehen." Klappte nicht. Nach einem Kon- ter steckte Rockenbach für den beweglichen Srbeny durch. Der Mittelstürmer ließ das Leder bewusst passieren. Breustedt bedankte sich mit einem trockenen Abschluss ins lange Eck. "Danach hatte ich nicht den Eindruck, uns könne heute viel passieren", gestand BFC-Coach René Rydlewicz. Ballsicher und gut - weil schnell - kombinierten sich die Berliner vor das von Flückiger gehütete Tor. Srbeny boten sich zwei, drei vage Möglichkeiten, schnell zu erhöhen. Doch ganz schnell machten sich die Gäste auf, eigene Angriffe zu initiieren. Dem flinken Merkel rutschte in günstiger Position der Ball vom Fuß (31.). Mit dem nächsten Loucka-Flugball zog Gerstmann auf und davon, wurde vom ausscherenden Fuß des bereits verwarnten Göwecke gefällt. Strafstoß und Platzverweis für Göwecke. Den Elfer verwandelte Loucka sicher. Was zusammengenommen den weiteren Spielverlauf naturgemäß veränderte. Dy- namo, jetzt im 4-4-1, zog sich in die eigene Hälfte zurück. Ein spielerisch überzeugender Gast übernahm die Kontrolle eines bis zum Ende guten und in- teressanten Spiel. Bis zur Pause gab es Chancen für Dittrich (Außennetz) und Srbeny (scheiterte am famos reagierenden Flückinger). Was auch später bei der SGO gefiel: Die Ruhe und Sicherheit fast aller Akteure am Ball. Dazu der meist vorhandene Blick für den freien Nebenmann. Allein vor dem Tor ließen Merkel, Dittrich & Co, den letzten Biss, das entscheidende Durchsetzungsvermögen vermissen. Zudem standen Bache und Malembana im Zentrum sicher, arbeiteten alle Berliner im Kollektiv gut gegen den Ball. So musste sich Hendl auch nur einmal wirklich gegen Merkel bewähren (53.). Mit den Ein- wechslungen von Köhne und dem im Vorwärtsgang einigen Druck entfachenden Breitfeld gelang es dem BFC dann vermehrt, für entlastende Gefahr zu sorgen. Srbeny und Breustedt setzten ihre Chancen knapp über das recht nahe Tor. Flückiger drehte einen Lambach-Versuch mit den Fingerspitzen um den Pfosten (82.).  Dennoch: Die größte Möglichkeit zum Sieg bot sich kurz vor Toreschluss dem Gast. Eine Krahl-Flanke köpfte Marek als Aufsetzer ge- gen die Torstange. Den abprallenden Ball nahm Dittrich auf, umspielte Keeper Hendl, um aus sechs Metern zentraler Position das Ziel um mehrere Meter zu verfehlen. "Mit einem Dreier im Gepäck würde uns die lange Heimfahrt sicher leichter fallen", philosophierte Coach da Silva, um aber gleich zufrieden nachzuschieben: "Auch der eine Punkt tut meiner zuletzt manches schuldig bleibenden Mannschaft gut."
BFC DYNAMO gegen HERTHA BSC BERLIN II 0:3 am 29.03.17:
1.FC LOKOMOTIVE LEIPZIG gegen BFC DYNAMO ?:? am 02.04.17:
BFC DYNAMO gegen RASENBALLSPORTCLUB LEIPZIG II ?:? am 07.04.17:
SC CROATIA BERLIN gegen BFC DYNAMO 0:3 am 26.03.17:

DYNAMO JUBELT DANK PRÖGER! Frühes Rot für Göwecke - Croatia vergibt Überzahl. Im Fußball wird die Floskel vom Tor zum psychologisch ungünstigen Zeitpunkt schon fast inflationär benutzt, das 0:1 im Pokal-Halbfinale gehörte für den SD Croatia aber definitiv in diese Kategorie. Innerhalb von 90 Sekunden büßte der Berlin-Ligist durch eine Gelb-Rote Karte für Alianni Urgelles Montoya seine numerische Überlegenheit ein, geriet durch Dennis Srbeny in der Nachspielzeit in Rückstand - und schlich mit hängenden Köpfen in die Halbzeitpause. Es waren die beiden Schlüsselszenen in einem Spiel, das der BFC Dy- namo letztlich ungefährdet 3:0 (1:0) gewann, das für Croatia aber das Gefühl einer vergebenen Chance hinterlässt. Die kann jetzt der BFC nutzen, der beim Finale am 25. Mai auf Viktoria 89 trifft. Denn den Start hätten sich die Hausherren bei strahlendem Sonnenschein kaum besser ausmalen können. Nach ei- ner Unsicherheit in der Dynamo-Defensive wurde Urgelles Montoya von Nils Göwecke regelwidrig gestoppt. Notbremse und Rot - eine harte, aber vertret- bare Entscheidung und der zweite Platzverweis innerhalb einer Woche für den BFC-Verteidiger. "Wir haben uns davon nicht aus dem Konzept bringen lassen", sagte Dynamo Trainer René Rydlewicz. Joey Breitfeld und Otis Breustedt zogen sich bei gegnerischem Ballbesitz auf die Höhe der Innenvertei- diger zurück, und so hatte der BFC das Spiel gut im Griff. Offensiv gelang den Gästen abgesehen von Thiago Rockenbachs Schuss (22.) aber nicht so viel. Croatia stand defensiv kompakt, bei den wenigen aussichtsreichen Umschaltsituationen fehlte allerdings die Präzision. In der zweiten Halbzeit ergaben sich im Spiel Zehn-gegen-Zehn mehr Torraumszenen. Croatia nun aktiver, Dynamo wurde im letzten Drittel zwingender. Nachdem Lukas Bache (56.) für den BFC und Erkut Ergiligür (74.) für Croatia das zweite Tor des Tages verpasst hatten, war es Kai Pröger, der das Spiel mit seiner Direktabnahme ent- schied (76.). "Wir wollten ins Finale und das haben wir verdient geschafft", bilanzierte Rydlewicz.
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